Man richte z.B. mit dem Tool 'GParted' von einem Live-Medium aus die Festplatte wie folgt ein:
1. Systemstart-Partition (/boot/ef) etwa 300 Mb,
2. Auslagerungs-Partition (linux-swap) etwa 4 Gb,
3. Partition für das Betriebsystem (/) etwa 30 - 50 Gb und
4. Daten-Partition (/home) mit dem Rest der Festplatte.
Und weist anschließend beim Installieren explizit die Partition für das Betriebsystem (/) mit dem Zusatz 'formatieren mit ext4' als Ziel für die Installation zu.
Dann liegen die Daten in einer eigenen Partition (/home) und man kann das Betriebsystem in seiner eigenen Partition (/) problemlos wechseln oder neu aufsetzen, ohne Datenverlust.
Natürlich hat der vernünftige User eine Datensicherung auf externer Platte.
Dazu hat sich ein Spruch von Mike eingebrannt:
"Festplatten sind groß, schnell und böse".
Hoffe das hilft jemandem
cu Foxy
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Mein Beitrag ist als Hilfestellung gedacht.
Meiner auch! Und da das (die von mir erläuterte Vorgehensweise) meiner bescheidenen Meinung nach wesentlich einfacher ist, habe ich mir die Freiheit genommen, und das hier gepostet. Warum sollen andere Mitleser nicht wissen, dass man sich eine Menge Arbeit sparen kann und die Installation auch einfacher funktioniert, als mit deiner Methode, die doch viel Vorarbeit benötigt (und wozu man erst einmal das Tool GParted haben muss, was bei der von mir beschriebenen Methode gar nicht vonnöten ist). Je einfacher, desto besser! Was ist daran auszusetzen?
Das hat absolut nichts mit "Spitzfindigkeiten" zu tun. Es gibt halt viele Wege nach Rom - warum soll man das den Usern hier vorenthalten, nur weil du meinst, dass deine Methode "die einzig wahre" ist?
