Laptops, Tablets, Convertibles 11.793 Themen, 56.004 Beiträge

Alternative zu Mac Book Pro?

Olaf19 / 22 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen!

Nachdem ich mich jahrelang dagegen gesträubt habe, möchte nun auch ich vom Desktop auf ein Notebook umsteigen. Leistungsmäßig sind die mobilen Computer längst stark genug, und der Vorteil, ein solches Gerät auf Reisen oder sonstwohin mitnehmen zu können, ist schon bestechend.

Am liebsten würde ich meinem MacOS X treu bleiben und ein MacBook Pro kaufen - dies jedoch nicht, ohne vorher einmal gründlich abzuklopfen, ob es nicht Windows-Notebooks gibt, die dem MBP für deutlich weniger Geld die Stirn bieten können. Folgende Eckdaten wären mir wichtig:

  • Intel Core i7-CPU, 4 Kerne / 8 Threads (Hyperthreading), ab 2,5 GHz
  • 8 GB RAM
  • 128 GB SSD
  • Grafik: völlig egal...
  • 15"-Retina-Display, bzw. etwas Vergleichbares (Retina ist ja ein Apple-Patent)

Die leistungstechnisch anspruchsvollste Software wird die Live-Suite von Ableton samt VST-Plugins (bzw. AU-Plugins am MacBook Pro) werden. Hier ist vor allem die CPU gefordert. Da ich die 32-Bit-Version des Programms nutzen werden, reichen 8 GB RAM völlig aus (4 GB für Ableton - 4 GB für System und alles weitere).

Da SSD-Speicher nach wie vor sündhaft teuer ist, möchte ich dort nur das Allernötigste speichern. Alles andere geht dann auf externe Festplatten mit 2 TB.

Wer hat interessante Vorschläge für mich, und wie viel Geld müsste man anlegen?

THX
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
bei Antwort benachrichtigen
Olaf19 Alpha13 „1. Die i7 Quadcores belieben in AFAIK fast jeder Kiste zu ...“
Optionen

 

du willst aber in Wahrheit keine Alternative...

Nee. Ich habe diesen Thread nur gestartet, um euch zu ärgern. Da du mich kennst und das wusstest, hast du mit den Infos über die Elitebooks 850 so lange hinter dem Berg gehalten, bis ich mein Book bereits gekauft hatte ;-)

Okay, Spaß beiseite. Du hast nicht ganz unrecht. Ja, ich arbeite sehr gern mit Mac OS X, würde eher ungern auf ein Windowssystem umsteigen. Trotzdem sollte man von Zeit zu Zeit über den Tellerrand schauen, ob andere Mütter nicht auch schöne Töchter haben. Immerhin, vor ca. 1 Jahr habe ich mich von Apples Logic Pro getrennt und bin auf die Ableton Live Suite umgestiegen, die gibt es für beide Plattformen. Einfach um bei der Wahl zukünftiger Hardware von Apple unabhängiger zu sein, falls mir deren Firmenpolitik irgendwann restlos auf den Senkel geht. Deswegen auch dieser Thread.

Das Elitebook aus deinem zweiten Link - http://geizhals.de/hp-elitebook-850-g1-h5g44et-abd-a1010479.html - kommt meinen Vorstellungen schon recht nahe, der Preis liegt 500 EUR unter dem, was ich bezahlt habe. Dazu muss man aber sagen: für ein MacBook Pro mit weniger CPU-Takt und -Kernen, halb so viel RAM und zwei Drittel weniger SSD-Speicher hätte ich auch bei Apple einige Hundert EUR weniger bezahlt. Das tut sich also nicht so viel.

Einziger echter Kritikpunkt an meiner Kaufentscheidung bleibt der nicht ohne weiteres vom User selbst zu wechselnde Akku. Da muss ich schauen, wann es so weit ist, ob ich dann auf eine Bastelanleitung von iFixIt.com o.ä. Internetquelle zurückgreife oder das Gerät in die Fachwerkstatt bringe.

Wirklich schon mit einer Stunde Vollast getestet?
Außerdem sollte man schon genau wissen, ob man die CPU Power wirklich braucht...

Sagen wir so: wenn die wirklich brauchen würde, hätte ich gar kein Book gekauft, sondern auf den Mac Pro Desktop 2013 gewartet, der im Dezember erscheint...

Nein, unter Vollast möchte ich meine Geräte nicht betreiben, schon gar nicht eine ganze Stunde lang. Es geht mir mehr um die Leistungsreserven, falls einzelne Last-Spitzen ("Peaks") auftreten. Blöder Vergleich: wenn ein Sportwagen 200 km/h schaffen kann, dann fährt sich Tempo 150 damit weit komfortabler als wenn das bereits die absolute Spitze wäre. In Ableton live ist die Rechenlast abhängig von Art und Anzahl der Tonspuren (Audio-, MIDI-, Softwareinstrumente), den dort eingeschleiften Effektplugins und natürlich der Dichte der Events auf den Spuren (MIDI-Noten).

Mit meinem alten Mac Pro Desktop aus 2008 (vier Kerne, kein Hyperthreading) kratze ich schon ab und zu am Overload. Das Book dürfte mindestens doppelt so stark sein, das reicht dann auf jeden Fall für die nächsten Jahre.

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
bei Antwort benachrichtigen