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News: Ehrgeiziger Vernichtungsplan

158 Millionen XP-Rechner sollen platt gemacht werden

Michael Nickles / 172 Antworten / Flachansicht Nickles

Vor gut zwei Jahren hat Microsoft damit begonnen, sich intensiv um das Ende von Windows XP zu kümmern. Im April 2011 wurde die Todesuhr für Windows XP geschaffen. Der Markanteil von Windows XP betrug zu diesem Zeitpunkt immer noch sagenhafte 54 Prozent, weder Vista noch Windows 7 konnten die Beliebtheit des Betriebssystemgreises nennenswert verringern.

Die XP-Todesuhr wird übrigens immer noch als Gadget für Vista und Windows 7 kostenlos zum Download angeboten, zeigt aktuell noch 271 Tage bis zum Support-Ende von Windows XP an.

Lustig dabei: vergrößert man das Gadget, dann bietet Microsoft einen Hilfe-Link an, der den Wechsel zu Windows 7 empfiehlt. Windows 8 gab es bei Einführung der Todesuhr halt noch nicht.

Über zwei Jahre nach Start der Todesuhr ist der Marktanteil von Windows XP von besagten 54 Prozent lediglich auf 37 Prozent gefallen. Und auch die kürzliche Luftballon-Aktion der deutschen Microsoft-Niederlassung dürfte kaum ausreichen, den Marktanteil von XP so schnell zu schrumpfen, wie Microsoft es gerne hätte.

Aus den USA hat Zdnet jetzt einen neuen ehrgeizigen Vernichtungsplan für XP gemeldet. Microsoft hofft mit Hilfe seiner Partner, den Marktanteil von XP bis zu dessen Support-Ende im April 2014 auf unter 10 Prozent zu drücken.

Um dieses Ziel zu erreichen müssen binnen der nächsten 271 Tage rund 586.000 PCs von Windows XP befreit werden, eine neuere Windows-Version kriegen. 586.000 - pro Tag! Zusammengerechnet müssen also 158.806.000 XP-Installationen aufgegeben werden.

Um den Anreiz der XP-Anhänger zum Umstieg zu erhöhen, wurde untern anderem die Kampagne Get to Modern („Kauft endlich Windows 8 verdammt noch mal!“) gestartet.

Wer mindestens 5 und maximal 249 Lizenzen von Windows 8 Pro Upgrade und Office kauft, kriegt 15 Prozent Preisnachlass. Microsoft verspricht bei diesem Umstieg ein „ultimatives Produktivitätserlebnis“.

Michael Nickles meint:

Irre! 15 Prozent Preisnachlass! Da werden die „Noch-XP-Unternehmen“ Microsoft mit hoher Wahrscheinlichkeit die Bude einrennen. Und bis April 2014 werden wohl 158 Millionen XP-Nutzer erleben, wie wahnsinnig produktiv alles durch Windows 8 und das neuen „Abo-Office“ wird.

Aus dem Bericht von Zdnet geht hervor, dass Microsoft in seinem laufenden Geschäftjahr (geht bis Juli 2014) noch eine weitere Top-Priorität verfolgt: man will die Nummer 1 im Business-Tablet-Markt werden. Zumindest das könnte vielleicht klappen.

Es kommt halt drauf an, wie man „Business-Tablet“ exakt definiert.

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Recht hast du. winnigorny1
winnigorny1 funkzossel

„Wieso Microsoft stellt doch immer wieder neuee Technologien ...“

Optionen
Warte erst mal ab wenn XP abgeschaltet ist  dann schlagen die Verbraucher wieder richtig zu.

Stimmt..... - die kluge Masse steigt dann auf Win7 um! Lachend

Ist in der heutigen Zeit genau so leicht wie Windows.

Na, na! - Jetzt übertreibst du aber. Schon mal versucht, GeForce oder AMD-GraKas zu installieren? - Grafisch? - Höhöhö: Viel Spaß!

Das Problem ist das es spezielle Programme für das Berufsleben nicht gibt.

Das ist nun ausgemachter Blödsinn; die sind in den meisten Distris sogar enthalten und gewissermaßen voll kompatibel zu MS-Office-Suiten. - Jedenfalls kompatibler als die verschiedenen Versionen der MS-Office-Suiten untereinander!!! - Und jedes OO hat auch gleich noch die Möglichkleit, eine Datei als MSO-Datei zu speichern - in verschiedenen Versionen (!) - OK, dann sind grafische Elemente futsch), oder aber ein pdf von der Datei zu erzeugen.

Und damit wäre es dann im Geschäftsleben auf jedem Rechner kompatibel!! - Wo lebst du eigentlich und wo hast du die Weisheit her, dass es keine Programme für's Berufsleben gibt? - Schon mal selbst ausprobiert??

Schon aus dem Grund findet Linux keine breite Anwendung sondern verbleibt eher bei einer Minderheit der Privatanwender und das sind weltweit wohl gerade mal 1 %.

Der Grund ist ein ganz anderer und schon weiter oben angesprochen. Das leidige GraKa-Problem. Windows ist nämlich DAS Zockersystem und deshalb hat es eben auch fast jeder Privatmensch, weil man damit über die DX-Schnittstelle problemlos zocken kann.

Dafür ist Linux - selbst wenn man erfolgreich einen GraKa-Treiber eingebunden hat - fast unbrauchbar, es sei denn, das/die Spiele unterstützen OpenGL und davon gibt es nicht mehr so viele......

Also, das nächste mal sachkundig machen, bevor du hier solche Meldungen verbreitest.

Ich bin übrigens kein Linuxer (jedenfalls beruflich nicht), nutze aber z.Z. geschäftlich das neue OO von Apache unter WinXP. - Linux habe ich die Ubuntu zum Kennenlernen auf einer eigenen Partition, weil ich davon ausgehe, dass ich mich mit dem Supportende von Win7 (das wohl ab 2015 bis 2020 auf meinem Rechner sein wird) von MS endgültig verabschieden werden.

Die verbleibende Zeit sollte ausreichen, um in meiner Freizeit Linux so gut kennenzulernen, dass ich damit Windows ersetzen werde können......
Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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Danke für die Info winnigorny1
SCNR BastetFurry