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SSD-Vergleichstest bei Tomshardware, mit Datum von heute...

Olaf19 / 20 Antworten / Flachansicht Nickles

...und somit stehen die Chancen gut, dass die Modelle und ihre Ergebnisse dann auch noch ganz aktuell sind ;-)
http://www.tomshardware.de/SSD-Vergleichstest-Marvell-Sandforce,testberichte-240883.html
- satte 29 Seiten hat Tomshardware diesem Thema gewidmet.

Ich konnte mich bis heute noch für keine SSD entscheiden, obwohl ich vor rund einem Jahr schon so weit war, dass ich es gar nicht abwarten konnte *g*. Aber man *muss* einfach warten können, nicht nur wegen des Preisverfalls, auch wegen der technischen Reife der Produkte. Ich bin ganz zuverlässig, dass die SSD es in einigen Jahren schaffen wird, der Festplatte den Rang abzulaufen. Noch ist dazu der Preis pro Gigabyte zu hoch.

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Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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Olaf19 Karl64 „Hallo Olaf, wie es aussieht, sind wir in fast allen Dingen, die wir als Meinung...“
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Hallo Karl,

Worauf ich hinauswollte, ist die Grenzziehung - bis wohin geht man und nicht weiter?

Überspitzt gesagt, ich kann natürlich der SSD eine Mitschuld an der Hektik unserer Zeit geben und mich mit einer Festplatte begnügen. Aber ist eine schnelle(!) Festplatte dann nicht auch schon Hektik fördernd, und sollte man nicht auch wieder auf schmalere Bandbreiten fürs Internet, niedriger getaktete Grafikkarten und RAM zurückgreifen? Da käme man schnell vom Hundertsten ins Tausendste.

Für mich ist ganz häufig eher Langsamkeit ein Stressfaktor als zu viel Hektik. Mich nervt es z.B. wenn ich vor dem Rechner sitze und auf irgendetwas warte, z.B. Datentransfers von mehreren Gigabyte, die nicht enden wollen, oder lahme Ladezeiten im Internet.

Wenn ich U-Bahn fahre, überlege ich mir immer genau vorher, ob ich am Zielbahnhof vorn oder hinten aussteigen muss und sehe zu, dass ich rechtzeitig möglichst der erste an der Tür bin. Ich mag es gar nicht, irgendwo mittendrin in einer Riesenmenschenmasse im Zeitlupentempo die Bahnhofstreppe herunterzuwabern. Ich habe gesunde Beine, die wollen bewegt werden...

Wenn jemand gehbehindert ist, dann ist es natürlich klar, dass er sich nicht so flott bewegen kann. Dagegen kann man nichts sagen. Aber warum die anderen alle so träge sind, kann ich nicht sagen - bei mir sorgt es immer für Unmut, wenn mir andere ihr Schneckentempo aufzwingen. Man sieht, auch Langsamkeit kann einen Menschen stressen.

Früher war vieles anders. Da war man erst froh, dass man überhaupt einen Rechner hatte (80er Jahre), dann war man froh, als man ins Internet konnte (90er Jahre). Kein Mensch wäre da auf die Idee gekommen, sich über die Langsamkeit zu beklagen!

Das ist natürlich die generelle Krux am technischen Fortschritt: die Freude an deren "Segnungen" verblasst allzu schnell, der Gewohnheitseffekt setzt ein, alles wird selbstverständlich. Auch die SSD, wenn man sie erst lang genug hat :-)

CU
Olaf

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