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News: Projekt Indect

Abbau der Privatsphäre geht weiter

neanderix / 25 Antworten / Flachansicht Nickles

Und weiter geht es. Die EU finanziert seit Jahresbeginn ein Forschungsprogramm namens "Indect" mit insgesamt 14,68 Millionen Euro. Das Projekt ist auf 5 Jahre angelegt, auf deutscher Seite arbeitet unter anderem die Bergische Universität Wuppertal daran mit.

Was verbirgt sich dahinter?

Vereinfacht ausgedrückt geht es darum Informationen bzw. Informations- und Verhaltensmuster aus verschiedenen Quellen wie Video- und TK-Überwachung, CCTV und Internetrecherche zentralisiert zusammenzuführen und auszuwerten.
Das Ziel dabei ist, auf diese Weise Personen und Gegenstände identifizieren und verfolgen zu können

Aber lest selbst:

INDECT - der Traum der EU vom Polizeistaat

Volker

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weka1 Olaf19 „ Glaubst du ernsthaft, dass DDR-Regime ist vor ein paar wackeren...“
Optionen

Hallo Olaf,
Man muß die Ereignisse 1989 in der DDR im Zusammenhang sehen. Vom Drang nach mehr persönlicher Freiheit bis zum Willen deswegen die DDR zu verlassen. Möglich wurde ein Aufbegehren der Bevölkerung erst durch Gorbatschow und Glasnost. Er hat durch seine Entscheidung, dass die DDR ihre Probleme selbst in die Hand nehmen solle, dafür den Weg geebnet. Doch die Genossen an der Regierung waren schlicht weg überfordert. Der 9. November mit der versehendlichen Maueröffnung war ein Überdruckventil um den Volkszorn abzulassen. Die Montagsdemos sollten Veränderungen in der DDR bewirken, was in groben Zügen auch erreicht wurde. (freie Wahlen, Entmachtung der Stasi, Reisefreiheit u.a.)
Die Gunst der Stunde nutzend hatten Kohl und Genscher Kurs auf die Einheit Deutschlands genommen.
Um eine Aussage über den Sinn der Montagsdemos zu machen, ist schon eine gewisse Kenntnis der damaligen Sachlage nötig. Ich war dabei.

Gruss weka