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News: Student droht hohe Haftstrafe

Spielkonsolen-Knacken wird riskant

Redaktion / 8 Antworten / Flachansicht Nickles

Seit geraumer Zeit gibt es Lösungen, um auch auf Spielkonsolen Raubkopien lauffähig zu machen. Das fing bereits bei alten Nintendo-Konsolen an, bei denen Spiele noch als Steckmodule geliefert wurden. Damals wurde einfach ein "Dummy-Modul" in die Konsole gesteckt, von der ein Kabel zum PC führte, der dann die "Spiele-ROMs" simulierte.

Seit Playstation und Xbox gibt es sogenannte Mod-Chips. Die werden in die Konsole eingebaut, damit sie dann auch auf DVD-Rohlinge kopierte Original-Spiele-DVDs akzeptiert. Auch in Deutschland gibt es schon lange derlei Mod-Chips und Anbieter, die Konsolen umbauen oder gleich modifizierte Konsolen verkaufen.

Generell ist das Umgehen von Kopierschutzmechanismen gesetzlich verboten, die Konsolen-Modding-Szene scheint diesbezüglich hierzulande allerdings noch nicht belangt worden zu sein. Anders in den USA. Dort wurde jetzt der 27jährige Student Matthew Crippen geschnappt. Er hat die aktuelle Konsolen PS3, Xbox 360 und Wii gemoddet und das angeblich kommerziell getan haben.

Aufgrund Verstoßes gegen den Digital Millenium Copyright Act (Urherberrechtgesetz in den USA), droht dem Konsolen-Modder jetzt eine Haftstrafe von bis zu 10 Jahren.

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fuuddanni benjaminXVI

„Dr. Crippen auf der Flucht? mfg ben“

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Na, dann hat er endlich mal Zeit zum spielen. Wird bestimmt einige Highscores knacken :-). Sind Spielekonsolen auf der Zelle erlaubt?

Ich finde übrigens, dass das gesamte Urheberrecht geändert gehört. Näturlich nicht geistiges Eigentum in Bezug auf Technologien etc, lediglich Bild, Ton, Film und Multimedia, in Form einer Kulturflatrate bei gleichzeitiger Abschaffung der GEZ bzw. Gema, anders gesagt, deren Neustrukturierung (Ich denke, das es fast keine Personen mehr in Deutschland ohne Fernseher gibt? :-). Über die genaue Umsetzung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, schliesslich wollen wir nicht wirklich eine "Planwirtschaft"(obwohl wir immer näher ranrücken), denn die Verteilung der Gelder an die Künstler dürfte sich als etwas schwierig gestalten. Vielleicht so eine Art Scoring-system? (Obwohl das beim Krankenkassen-System glaube ich nicht so gut funktioniert?)

Hintergrund: Jeder von uns hat nur 24 Stunden/Tag Zeit, Multimedia zu konsumieren. Bei dieser Zeit gehen die meisten von uns noch 8 Stunden arbeiten und schlafen im Schnitt um die 8 Stunden. Dann hat man noch individuelle Sachen zu regeln und etwas "Freizeit" sollte auch noch drin sein.

Ausserdem: Wenn etwas "legalisiert oder toleriert" wird, verliert es seinen Reiz.

Zudem: Ein persönliches Erlebnis eines Kino- oder Konzertbesuch´s werden wohl die wenigsten davon missen wollen (siehe Kinostatistik 2008).

Extra: Der Markt von Games, Filmen und Musik ist sowieso so schnelllebig und total übersättigt geworden, dass man mit dem Kopieren oder hören und geniessen gar nicht mehr nachkommt.

Vielleicht: hat mal ein Politker oder kluger Kopf ne zündende Idee.

Bedingung: der Politker oder kluge Kopf darf nicht älter als 33 Jahre, sowie Parteimitglied der CDU/CSU sowie SPD sein.

Könnte: Im Wahlkampfjahr schwierig werden.

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