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News: Kostenloser Content

Werbung in PDFs

Redaktion / 13 Antworten / Flachansicht Nickles

Yahoo und Adobe bringen ein interessantes Werbekonzept: Textanzeigen in PDF-Dokumenten. Immer wenn ein PDF betrachtet wird, soll automatisch Werbung aus dem Yahoo-Netzwerk geladen werden.

Die Textanzeigen sollen nicht mit dem Content vermischt sein und sich auch nicht bewegen oder flackern, so dass sie das Lesen nicht stören.

Kostenlose Texte aller Art sollen damit finanziert werden. IDG InfoWorld, Wired, Pearsons Education, Meredith und Reed Elsevier NV sollen das System bereits getestet haben.

Die Testphase beginnt jetzt, allerdings nur in den USA. Sie soll mehrere Monate dauern.

Quelle: Computer Buyer

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oooho Buntklecks „Die Welt knallt durch, und ich dachte sowas wie die Kuppel über Springfield...“
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> Demnächst wird wohl noch der PC Start durch Werbung weiter verzögert.
Diese und schlimmere Ideen sind schon seit langem in Planung. So wurde bereits vor langer Zeit darüber diskutiert, Software künftig nicht mehr komplett auf dem lokalem PC zu installieren, um diese dort ausführen zu können, sondern nur ein Client zu starten, welcher dann die eigentliche Software auf dem entfernten Server ausführt. Vorteil wäre vielleicht, dass unerfahrene Anwender sich wirklich nur noch um produktive Dinge kümmern müssten. Anderseits wage ich nicht mal darüber nachzudenken, welchen miesen Schweinereien dadurch Tür und Tor geöffnet wird.

Eventuell ist es auch nicht der richtige Weg, sich gegen die drastisch zunehmende Werbeflut zu sperren. Vielleicht könnte man dem chaotischen Trend ein jähes Ende bereiten, indem man selbst ebenfalls fleißig Werbung verbreitet. ;)

Regeln aufstellen? Das wäre etwa so, als ob Du einem Kind verbietest, von den Leckereien zu naschen, die sich ihm nur allzu verlockend auf dem Tisch präsentieren, Du dann aber den Raum verlässt. Entsprechende Gesetze, die dies unter Strafe stellen, wird es wohl nie und nimmer geben, da es sich die Industrie wohl sicher nicht selbst verbieten wird. Betrachtet man ebenso die neuesten Meldungen zu dieser Thematik, wird einem schnell klar, dass der Staat diese Entwicklung sogar noch fördert, da die Industrie diesen Weg für unumgänglich hält, um die Konjunktur, zumindest mittelfristig, auf den angestrebten Kurs zu bringen.

Den alten verstaubten Rechner wieder aus dem Keller zu holen, wäre aber wohl nur als körperliche Ertüchtigung von Nutzen. ;) Aber auch dann, wenn dem wirklich so wäre, dass man so einen alten Schinken hinsichtlich den aktuellen Anforderungen sinnvoll einsetzen könnte, wäre es bestenfalls nur ein zeitlicher Aufschub. Das Problem wäre damit aber immer noch existent.

Bleibt nur zu hoffen, dass andere Plattformen, wie z.B. Linux, zunehmend Verbreitung finden und sich solche Konzepte letztendlich auf dem Weltmarkt durchsetzen. Nicht zuletzt auch durch unseren Herrn Nickles inspiriert, habe ich mich daher dazu entschlossen, mich künftig überwiegend mit Linux zu beschäftigen. Deshalb habe ich mich nun auch zu einem Kurs für Linux angemeldet, um künftig auch beruflich für alles offen zu sein.
- > Linux Professional Institute Certification (kurz LPIC)

Zumindest wird sich ein versierter "Linuxer" diesem Treiben noch weitaus länger entziehen können, als es den Windows-Geschädigten möglich sein wird. Die in den letzten Jahren in Windows neu hinzugekommenen "Features" zeigen doch wohl mehr als deutlich, dass dieses proprietäre Flickwerk schon längst nicht mehr nur die Aufgaben eines Betriebssystems erfüllt. Ein Umdenken und Loslassen von bequemen, vorgefertigten Softwarelösungen, ist also mehr von uns gefordert, wenn die von uns angestrebten Veränderungen Realität werden sollen.

Gruß ooho

und Tschüssss...
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