Hallo zusammen!
Den Film habe ich heute gerade zum zweiten Mal gesehen, Programmkino an der Ecke macht's möglich... sehr sehr eindrucksvoll, auch bedrückend und ziemlich traurig gegen Schluss, und alles so nah - ich kann jedem empfehlen, der ihn noch nicht gesehen hat, hinzugehen wenn noch eine Gelegenheit kommt.
Jetzt aber etwas ganz anderes.
Im Film ist mehrfach zu sehen, wie Stasi-Mitarbeiter Sicherheits(!!)schlösser an Haus- und Wohnungstüren öffnen. Dazu bedienen sie sich eines kleinen Gerätes, einer Art Bohrer. Er arbeitet irrsinnig schnell (nur wenige Sekunden pro Sicherheitsschloss), verursacht keine sichtbaren Beschädigungen und geht ziemlich geräuscharm zu Werke.
Frage an die Techniker/Heimwerker/Bastler unter euch: Geht das im wirklichen Leben etwa genau so einfach?? Ich war doch ein bisschen entsetzt über die vermeintliche Leichtigkeit, mit der man in durch Sicherheitsschlösser wirklich gut gesicherte Wohnungen einfach so "hineinspazieren" konnte.
Man bedenke außerdem: Der Film spielt in der DDR 1984/1985, technisch war man also auch noch nicht auf dem Stand von heute.
CU
Olaf
Off Topic 20.227 Themen, 224.540 Beiträge
An normale Einbrecher hatte ich nicht gedacht, mehr so an den üblichen politischen Alltagsterror
Du meinst also, ein Spezialkommando einer (politischen) Partei will dich dadurch terrorisieren, dass es dir den Jumper auf einer Festplatte falsch setzt? Ich denke, wenn man jemanden terrorisieren will, gibt es einfachere und deutlichere Mittel. Die Festplatte war ausgebaut ... das konnte doch ziemlich lange dauern, bis die - wenn überhaupt - wieder in Betrieb genommen würde. Außerdem: Wer fühlt sich terrorisiert, wenn irgendwo bei einem technischen Gerät eine Störung auftritt? Ohne gezielten Hinweis würde doch kein "normaler" Mensch bei einer technischen Störung auf die Idee kommen, dass ihn wer terrorisieren will. Wenn man aber nicht auf diese Idee kommt, verfehlt der Terror seine Wirkung, weil man das dann halt einfach als Panne einstuft und die vom Terroristen beabsichtigte Angst (terrere - in Schrecken versetzen) nicht aufkommt, höchstens Ärger oder Verwunderung über die Häufigkeit.
Und ganz nebenbei:
Vor mir liegt eine Western Digital WD Caviar, WD200, Baujahr 07 Nov 2000. Die Jumpersettings für Master (56) und Slave (34) sind abgebildet (senkrecht). Für Betrieb als Single fehlt der Jumper. Auf einer daneben liegenden Abbildung ist 4-6 mittels Jumper überbrückt (waagrecht!):
9-7-5-3-1
10-8-6-4-2
Und darunter steht: "Most drives are shipped with a jumper as shown above. No need to remove for single drive setting".
Gruß, Gerhard
Du meinst also, ein Spezialkommando einer (politischen) Partei will dich dadurch terrorisieren, dass es dir den Jumper auf einer Festplatte falsch setzt? Ich denke, wenn man jemanden terrorisieren will, gibt es einfachere und deutlichere Mittel. Die Festplatte war ausgebaut ... das konnte doch ziemlich lange dauern, bis die - wenn überhaupt - wieder in Betrieb genommen würde. Außerdem: Wer fühlt sich terrorisiert, wenn irgendwo bei einem technischen Gerät eine Störung auftritt? Ohne gezielten Hinweis würde doch kein "normaler" Mensch bei einer technischen Störung auf die Idee kommen, dass ihn wer terrorisieren will. Wenn man aber nicht auf diese Idee kommt, verfehlt der Terror seine Wirkung, weil man das dann halt einfach als Panne einstuft und die vom Terroristen beabsichtigte Angst (terrere - in Schrecken versetzen) nicht aufkommt, höchstens Ärger oder Verwunderung über die Häufigkeit.
Und ganz nebenbei:
Vor mir liegt eine Western Digital WD Caviar, WD200, Baujahr 07 Nov 2000. Die Jumpersettings für Master (56) und Slave (34) sind abgebildet (senkrecht). Für Betrieb als Single fehlt der Jumper. Auf einer daneben liegenden Abbildung ist 4-6 mittels Jumper überbrückt (waagrecht!):
9-7-5-3-1
10-8-6-4-2
Und darunter steht: "Most drives are shipped with a jumper as shown above. No need to remove for single drive setting".
Gruß, Gerhard
