Sieht man sich die Berichte aus dem Irak an fragt man sich , wie sich der Westen im Allgemeinen und die USA im Besonderen dort wieder rausschleichen wollen, ohne ihr Gesicht zu verlieren und nochmehr Terroristen anzuziehen, so nach der Devise "Jetzt erst recht, denn es geht doch" !
Es ist ein Trauerspiel wie doof und dilletantisch die Mächtigen dieser Welt agieren.
"Man kann durch Böses nichts Gutes wollen", bzw. ist es wohl möglich mit militärischen Mitteln eine Armee oder armeeähnliche Einheiten zu bekämpfen, aber ein Volk ist auf Dauer nicht mit Bajonetten klein zu halten.
Für Georg doppel W ist es persönlich wohl besser er wird im Herbst nicht wieder gewählt, für den Rest der Welt kann es eigentlich auch nur besser werden.
*nachdenklich*
repi
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wenn man die UN als einzige legitimirende vereinigung ansieht, müsste nach deren beschlüssen die weltpolitik ganz anders aussehen. Da wäre das im Irak auch anders gelaufen, im Kosovo und wer weiß wo.
Jegliche Form von "Befriedung" mit "Fremdherrschaft" löst nicht die Probleme aus denen Terrorismus und Gewalt entstehen.
Man kann auch keine "Demokratie bringen", wenn das Volk des Landes nicht mitmacht.
Und im arabischen Kulturverständnis sieht die Sache mit der Demokratie auch noch mal anders aus - deswegen ist es eine ernstgemeinte Frage von repi: was haben wir dort verloren?
(PS: Sadam hat mit Al Quaida nicht wirklich was zu tun gehabt und Massenvernichtungswaffen hatte er auch nicht - warum also Krieg gegen den Irak (ja, wegen der UNterdrückung ich weiß) und warum dort bleiben und eine "Demokratie" installieren - wo doch das vorhandenen Betriebssystem für Demokratie "made in USA" scheinbar keine treiber besitzt)
