Hallo zusammen.
Um die Fragestellung etwas zu erweitern: Wer ist gerade dabei bzw. hat es noch vor?
Hat oder hatte jemand von Euch Probleme mit der Anerkennung als Kriegsdienst-Verweigerer?
Bei mir lief die ganze Prozedur in schlappen vierzehn Tagen glatt durch. Ich hatte mich allerdings vorher sehr gut informiert und gedanklich gründlich mit dem Thema auseinandergesetzt. In eine mündliche Verhandlung brauchte ich nicht zu gehen.
Was ich gemacht habe: Ich war Betreuer in einer Integrationsklasse, 1. Jahr Grundschule. Die Klasse hatte 18 Kinder, davon 3 - 4 mit sog. erhöhtem Förderbedarf. Dafür konnte es ganz unterschiedliche Gründe geben: Körperliche Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten, psychische Probleme usw. Es gab 3 - 4 Betreuer: Lehrer/-in, (Heil-) Erzieher/-in und - sofern vorhanden - Praktikant/-in und / oder Zivi.
Eigentlich hatte ich nicht viel Lust dazu - und doch hat es mir Spaß gemacht. Arbeit mit Kindern kann furchtbar anstrengend sein, ist aber zugleich eine sehr dankbare Sache. Auch wenn\'s nun 11 Jahre her ist, denke ich ab und zu noch daran - so wie jetzt gerade.
Die Eltern eines Kindes sowie eine ehemalige Arbeitskolleginnen gehören bis heute zu meinem engeren Freundeskreis - auch das ist dabei "herausgesprungen"... So! Nun postet mal Eure Erfahrungen, wenn ihr mögt.
CU
Olaf19
Off Topic 20.422 Themen, 226.834 Beiträge
es gibt ja heutzutage mehr zivis als bundis. selbst eine totalverweigerung hat relativ gute chancen angenommen zu werden.
man schreibt einfach nur was von "hab in meiner kindheit mal gesehen wie mein freund zusammengeschlagen wurde" oder "mein opa starb im krieg" ... auf grund dessen und meiner pazifistischen gesamt-einstellung, kann ich keine dienst an der waffe .... bla bla - ganz einfach.
wenn du schon meinst "arbeit mit kindern kann schwer sein" - dann lass dir sagen: 1 krankenhaus, ca 200 Schwestern und ein dummer, kleiner, männl. zivi ! aua !
