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nochmals: partitionen unter W2K (NTFS), was ist sinnvoll?

klickman / 5 Antworten / Flachansicht Nickles

1. C: für system und programme, D: für alle möglichen temporären dateien und E: für eigene dateien, sowie weitere partitionen, nach belieben. haltet ihr eine solche aufteilung für sinnvoll?

2. was spricht dafür, "Dokumente und Einstellungen" auf eine andere partition zu legen (mit einem trick geht das!)?

3. unter NTFS kann ja auch die clustergröße manuell eingestellt werden. ist das sinnvoll?


danke im voraus für eure meinungen!


klickman

label klickman „nochmals: partitionen unter W2K (NTFS), was ist sinnvoll?“
Optionen

Zu 1.) Temporäre Dateien und System/Programme können auch auf einer Partition bleiben. Sofern genügend Speicherplatz vorhanden ist (mind. 10% frei) gibt es keine starke Defragmentierung. Wichtig ist nur, den virtuellen Speicher auf Minimum und Maximum = 2x RAM festzulegen, da ansonsten die Swapdatei zu stark fragmentiert wird (Perfomanceverluste).

Zu 2.) Viel, vor allem wenn mal ein Daten-GAU ansteht. Allerdings reicht es schon, nur "Eigene Dateien" oder "My Documents" zu verschieben. Desktopeinstellung sind eher unwichtig und von der Nutzung der Virenschleuder Outlook Express als E-Mail-Client ist eh abzuraten, das auch die Maildaten in "Dokumente und Einstellungen" speichert.

Zu 3.) Nein. Wenn man die Clustergröße zu klein wählt, dann wird sehr viel RAM für die Verwaltung der Partitionen verbraten. Und nimmt man mehr als 4K, so wird viel Plattenspeicherplatz bei vielen kleinen Dateien (wie etwa im \WINNT\-Ordner) verbraten. Der Defaultwert von 4K bei NT/2K/XP ist ok. Es macht IMHO nur Sinn größere Cluster zu verwenden, wenn man z.B. explizit Multimedia-Dateien (MP3s, AVIs) auf eine große Partition ablaichen will.

(Lies mich)

Bis denne,
label.