Was treibt den Menschen sonst noch an?
Nichts. Das sind die entscheidenden 3 Triebfedern, wobei die Gier zur Dummheit führt. Mein alter und leider verstorbener Freund nannte das den Drang zum "Fickvorteil". - Die eigenen Gene gegen andere durchsetzen. Darum gings schon immer. Früher war es die dickste Keule, heute ist es das dickste Auto, Haus und am Besten noch das Privatflugzeug...
Der Mensch ist in der Masse nicht solidarisch und altruistisch. Das sind Menschen vielleicht noch in kleinen ursprünglichen Stammesgemeinschaften, wo das Überleben aller an jedem Einzelnen hängt.
Wir aber, wir Menschen der modernen Welt werden alle in kapitalistisch organisierten Systemen groß. Ja - auch die sog. sozialistisch/kommunistischen Syteme betreiben nichts anderes als die kapitalistische Marktwirtschaft. Wie sollten sie auch sonst in einer globalisierten Welt überleben?
Das Ende vom Lied: Wir leben alle in konkurrenzorientierten Gesellschaftssystemen. Einer gegen alle und alle gegen einen. Wo sollen da Solidarität und Altruismus entstehen können? Neid ist vielleich noch als weitere Triebfeder zu nennen: "Mist, der hat mehr als ich!!" - Fällt aber wohl letztlich auch unter den "Fickvorteil".
Wie hat mein Soziologie-Prof immer gesagt? Solidarität lässt sich nicht lernen. Sie bedingt sich selbst. Genau. In kleinen ursprünglichen Stammesgesellschaften - s. o. - da ist sie noch naturgegeben und selbstbedingt. In unseren modernen und komplexen Gesellschaften hat sie keinerlei Chancen.