Wirtschaftswachstum ohne Ende gibt es nicht, darüber besteht wohl Konsens.
WOW - das hätte ich jetzt von dir nicht erwartet. Welch ein Zugeständnis.... - Ironie off.....
Damit die Wirtschaft hoch kommt, muss sie erst einmal runter kommen.
Eine unglaubliche feine Logik. - Wie wär's, wenn man sie gar nicht erst runterkommen ließe? Aber das bedürfte sehr starker staatlicher Eingriffe und Regularien, wie nahezu alle Wirtschaftsliberalen es ablehnen. Das ist das, was ich "Liberallalla" zu nennen pflege.
Letztlich ist das nichts, als ein Rückzug aus der Verantwortung und blindes Vertrauen der Politik in die Selbstheilungskräfte des Kapitalismus, die es durchaus gibt.
Allerdings laufen die erst an, wie ich schon vordem beschrieb, nachdem das System zusammengebrochen ist. Und das ist regelrecht blödsinnig, weil man hätte schon vor dem Zusammenbruch reparieren können. Ist es das, was wir "Wegwerfgesellschaft" nennen, das Gegenteil von Nachhaltigkeit?
Das kann man in der Geschichte sehen, nach jedem Krieg ging es oft rapide aufwärts. Nach dem letzten Krieg war die Entwicklung epochal,
Das ist nach jedem Krieg epochal - schon immer gewesen.
Vereinfacht dargestellt: "Man muss erst etwas kaputt machen, bevor man neues verkaufen kann."
Ja sehr arg vereinfacht. Die schlichte Tatsache ist, dass Krieg immer auf beiden Seiten das Volksvermögen sowohl an Material, als auch an Menschenleben kostet. Das scheint aber deiner Ansicht nach wurscht zu sein. Scheiß auf Menschenleben, Scheiß auch auf die Vernichtung materieller Güter und die extreme Belastung der Umwelt mit Giften und Feinstaub - Scheiß einfach auf die Welt. Du scheinst mir ein Zyniker zu sein....
Und altes Kriegsmaterial muss ja auch einmal entsorgt werden und wo geht das am saubersten? Natürlich bei Anderen auf dem Grundstück.
Hier übersiehst du geflissentlich (absichtlich?), dass immer auch das eigene "Grundstück" durch Krieg in Mitleidenschaft gezogen wird. Es sei denn man kann den Krieg wie Trump auf einen anderen Kontinent tragen.
Aber auch Amerkika kostet es was: Nämlich Menschenleben, Ressourcen und jede Menge Kapital, das dann gerne aus dem Haushalt für Soziales umgewidmet wird und die Menschen im eigenen Land ärmer werden lässt - zumindest die weniger Begüteten - also die Masse. Die Reichen verdienen sogar - vorläufig - daran. - Igitt!
Das startet dann wieder eine Vollbeschäftigung, weltweit, durch den Aufbau.
Ja - aber weltweit nur bei Weltkriegen. Die scheinen dann ja deiner Ansicht nach das beste für die Welt und die Menscheit zu sein, was es gibt. - Ich behaupte das Gegenteil: Kriege vernichten auf Seiten aller Beteiligten sowohl die materiellen als auch die immateriellen Werte (z.B. die Moral) sowie Menschenleben.
Und selbst die Gewinner sind so betrachtet, immer noch auch Kriegsverlierer, denn um die "gewonnenen" Gebiet ausbeuten - besser: Ausrauben zu können, muß erst einmal die Infrastruktur der eroberten Länder wiederhergestellt werden und das kostet erstmal Geld und darüberhinaus wieder die ach so knappen Ressourcen.
Siehe hierzu auch Venezuela. Die USA haben immer noch nichts vom Öl aus dem überfallenen Land, weil den Ölgesellschaften der Aufbau der schlechten Infrastruktur des Landes schlicht zu teuer ist. Und die paar gekaperten Tankschiffe machen den Kohl nicht fett, denn sonst wäre Sprit und Öl in den USA immer noch so billig wie vordem; ist es aber nicht!
Dass nicht nur Menschleben, Güter und Infrastruktur vernichtet wurden und beim Neuaufbau wieder einmal mehr immer knappere Ressourcen verbraucht werden, ist deiner Ansicht nach offenbar auch nicht von Belang (obwohl du oben ja zugegeben hast, dass Ressourcen nicht uneindlich sind).
Ja, ja - der Krieg, der Vater aller Dinge scheint dir im Kopfe herumzuspuken. Der Krieg ist die Bedrohung durch Vernichtung allens und jedens; nichts Anderes. Und ob Deutschland das gerne mitfinanziert ist deine Ansicht. Meine lautet: Deutschland finanziert das notgedrungen und das Motiv ist Eigenschutz (was ausnahmsweise gar nicht mal so dumm ist).
Merkst du, wie du dir eigentlich mehrfach selbst widersprichst? Wahrscheinlich nicht. - Wie du mir immer vowirfst, ich solle bei meinem "Leisten" bleiben und weiter mit Holz schnitzen (und nebenbei bemerkt: Ich schnitze nicht. Ich designe säge, schleife und lackiere), so kann ich dir nur empfehlen, einmal deine Signatur sinnerfassend zu lesen.
Aber wahrscheinlich ist es nicht möglich, das einem Realitätsverweigerer klar zu machen. Augen zu und durch. - Ich gebe zu, dass das Annehmen der Realitäten sehr unangenehm ist und leide auch nichts an den Realitäten ändert.
Vielleicht solltest du mal deine eigene Signatur sorgfältig durchlesen.....