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Donald Trump riskiert den Zusammenbruch der Weltwirtschaft

winnigorny1 / 19 Antworten / Flachansicht Nickles

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101195884/iran-krieg-trump-droht-entsalzungsanlagen-so-abhaengig-ist-die-region.html 

Und das ist kein Artikel, den sich die Redakteure der "BILD-Zeitung des Internets" aus den Fingern gesaugt haben, sondern die Wiedergabe aus diesen Quellen:

Die Folge könnte eine weltweite Deflation sein. - Ein viel böseres Ding als eine "simple" Inflation...

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winnigorny1 Anonym60 „Vielleicht meinte er Stagnation. Auf jeden Fall ist es klar, sollte es so weitergehen, dann wird es noch unangenehmer für ...“
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Vielleicht meinte er Stagnation.

Noch etwas dazu: Viele sehen die Zusammenhänge zwischen Warenverkehr und Geldverkehr nicht. Zwischen Realwirtschaft und Geldwirtschaft.

Ich habe durch mein Studium der Wirtschaftswissenschaften beides im Blick, bin aber leider ein schlechter Dozent, denn dafür habe ich keine Ausbildung und versuche das nochmals zu erklären.

Warenverkehr ist die eher betriebswirtschaftliche Sichtweise - die Verbindung von Warenverkehr und Geldverkehr/Geldpolitik ist die eher volkswsirtschaftliche Sichtweise.

Otto-Normalverbraucher schaut eher ängstlich auf die Inflation. Die Geldpolitik aber muss den Spagat machen zwischen Warenverkehr und Geldverkehr. Für den Geldverkehr ist die EZB zuständig. Die EZB steuert den Leitzins und damit (hofft man!) das Verbraucherverhalten.

Warum glaubt ihr alle denn, leben wir schon lange in Zeiten des Niedrigzinsen? Ganz genau deshalb: Es geht die Angst vor der Deflation um! Lieber steuert man über die Niedrigzinsen (sparen lohnt sich nicht!) das Verbraucherverhalten. Wenn sparen sich nicht lohnt, dann konsumiert der Verbraucher - hoffentlich (!) - mehr.

Der Grund ist die Angst vor der Deflation. Man nimmt lieber eine geringe Inflation in Kauf (dann haben wir wieder eine Lohn/Preisspirale (die in Wahrheit ein Preis/Lohnspirale ist), als Verbraucher, die nicht konsumieren und damit eine geringere Warenproduktion mit allen ihren negativen Folgen zu vermeiden.

So jetzt ist aber Schluß. Ich sehe selbst, dass das einfach zuviel wird. Ich warte jetzt auf die nächste Antwort eines der Teilnehmer hier im Thread, um dann die Gelegenheit zu ergreifen, die Benachrichtigungen abzubestellen.

Ich habe auch keine Lust mehr, hier den Dozenten zu markieren, der ich definitiv nicht bin. Amen.

Warum, glaubt ihr, geht es den Börsen denn vergleichsweise gut, während die Warenwirtschaft leidet? Ganz einfach, weil Börsen nichts mit der Realwirtschaft zu tun haben. Börsen sind so etwas wie das Spielcasino des Kapitals. Die funktionieren gut mit Wetten auf den Niedergang der Realwirtschaft. 

Da wird Kapital (Geldwirtschaft) angelegt, damit das Geld Geld erzeugt. Das wieder treibt die Inflation und beschleunigt die Umverteilung des Volksvermögens von unten nach oben.

Und die arme EZB führt den Eiertant auf, die Balance zwischen Realwirtschaft und Geldwirtschaft mit einer "sanften" Inflation zu steuern, um die Deflation zu verhindern.

Ein Staat muss sich vor Deflation hüten, denn: Immer geringere Produktion erzeugt immer mehr Arbeitslosigkeit, die ein weiteres Sinken der Nachfrage zur Folge hat, die weiter sinkende Produktion zur Folge hat - ad infinitum.

Das wird dann ein Perpetuum Mobile nach unten. Die Folge für den Staat wären immer weiter sinkende Steuereinnahmen und das Ende vom Lied wäre der Staatsbankrott.

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