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Und wieder: Greenwashing

winnigorny1 / 15 Antworten / Flachansicht Nickles

Leider scheint der Thread mit der "Umweltlüge" (das mit "grün" verkneife ich mir jetzt mal) offensichichtlich tot zu sein scheint, hier die Meldung, die ich dort heute morgen reinsetzte und die wirklich erschrecken ist, bislang aber ohne Echo blieb in diesem neuen Thread:

Sorry Leute, aber ich muss jetzt doch noch mal ein weiteres - extrem gruseliges - Faß aufmachen. Gerade gefunden:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/erneuerbare-energien-windkraft-treibhausgas-sf6-101.html

Und das Zeug in den Windkraftanlagen ist definitiv 22.800 Mal (!) so klimaschädlich wie eine identische Menge Kohlendioxid!!!! Brüllend Allein in Deutschland wird damit (offiziell) sovie. Müll in die Athmosphäre entlassen, wie durch den gesamten innerdeutschen Luftverkehr. Noch schlimmer: Ganz offensichtlich sind diese Zahlen auch noch geschönt.

Wer jetzt etwas dazu sagen möchte, sollte die knapp 10 Minuten des Berichts unbedingt ansehen, denn dann erübrigt sich die Möglichkeit, falsche Schlüsse zu ziehen.

Und wenn ich gruselig sage, scheint das noch eine Untertreibung zu sein. Es ist seit vielen Jahren (oder mindestens seit 10 Jahren) alles bekannt, wird aber tunlichst verschwiegen. Und es gibt schon lange Alternativen. Damit ist das wieder ein Beweis dafür, wie die Lobby unsere Politik beeinflußt und in den Abgrund steuert.

Alle Politiker - eben auch und gerade die Grünen - taumeln von der Lobby  gesteuert von einem Wahn in den nächsten und kommen mit der Aufarbeitung - gerade in diesen moralinsauren Zeiten - überhaupt nicht mehr hinterher.

Mir kommt die Welt vor, wie ein Ozeanriese, der ohne Antrieb vom Kapitän gesteuert wird und der hat schon lange den Kompaß verloren und liest auch noch Karten, die gefälscht wurden.

In der Folge macht der Kapitän - und natürlich auch die gesamte Mannschaf (auch die unter Deck im Maschinenraum) - lieber die Augen zu und scheint zu hoffen, dass alles gutgehen wird.

Und damit die Passagiere keine Meuterei vom Zaun brechen, wird geschwiegen, vernebelt und gewurschtelt, was das Zeug hält, auch wenn man klar und deutlich das Riff sieht, auf das das Schiff zutreibt.

Ich weiß nicht mehr, ob "Augen-zu-und-durch" in der Hoffnung, dass alles schon irgendwie gut gehen wird, vielleicht nicht doch das bessere Konzept ist.

Das Einzige, was noch helfen könnte, wäre ein Aufstand des Volkes (weltweit - nur in Deutschland würde ohnehin nichts ändern). Aber das wird nicht geschehen, denn eher friert die Hölle ein, als dass der Deutsche Michel eine Revolution vom Zaun bricht - es sei denn, es handelt sich eine von Rechts.

Und die kann sich nun wirklich kein klar denkender Mensch wünschen. - Aber was interessieren schon unsere Wünsche..... Es wird immer deutlicher, dass wir in einer Wirtschaftoligarchie leben und nicht in einer Demokratie - und der sind wir offenbar wehrlos ausgeliefert.

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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winnigorny1 Anne_21 „Falls jemand Interesse an einem Gespräch über Klimafolgenforschung hat - so kann er im Deutschlandfunk eine Sendung der ...“
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Viel Vergnügen mit Wissenschaft!

Danke für den Link. 1,5 Stunden ist natürlich eine Herausforderung, der ich mich nur Stück für Stück stellen werde.

Auf jeden Fall denke ich leider, dass letztlich ohne Verbote nichts passieren wird. Allerdings sollte man dem kleinen Mann keine Verbote servieren, sondern der Industrie (eben auch, was Windräder angeht).

Ein gutes Beispiel ist der Plastikmüll, der durch Lebensmittelverpackungen entsteht. Hier ist seit Jahrzehntnen bekannt, wie der Plastimüll die Umwelt schädigt.

Und das ist nur ein Aspekt. Viel schlimmer sind die Weichmacher auf fetthaltigen Lebensmitteln.Die Weichmacher sind fettlöslich und werden dadurch vom Verbraucher gegessen. Und es ist seit vielen, vielen Jahren bekannt, dass das Zeug nicht nur unfruchtbar macht, sondern auch Krebs auslöst. - Das sind gesicherte und auch der Politik bekannte Erkenntnisse.

Dennoch redet keine - auch die Grünen nicht - darüber, dass die verboten werden müssen. Da aber sei die gigantische Lobby der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie vor!!! Und in der Folge tritt die Politik sich die Füße am Verbraucher ab und fordert ihn auf, keine Produkte in Plastikverpackungen mehr zu kaufen.

Wollen würden das zwar viele, aber leisten können es sich die wenigsten, weil sie dann in BIOläden und Hofläden kaufen müßten. Die Preise für Lebensmittel kann sich aber nur ein kleine Schicht leisten (lustigerweise vor allem die, die für den Plastikmüll verantwortlich sind).

GesundheitsministerIN und UmweltministerINnen haben da schon immer den Arsch zusammenekniffen und das Problem immer nur als Apell an die weitergegeben, die praktisch keine Marktmacht mehr haben (mangels Kohle).

Möchte nicht wissen, wieviel Kohle und wieviele Post-politische Karrieren es die Industrie gekostet hat, damit Politiker in diesem Sinne entscheiden.

Sie sind alle käuflich. Es scheint nur eine Frage der Summe und der Pöstchen zu sein.... Scheiß-Wirtschaftsoligarchie....

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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