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Ersatz für Repeater?

neelixx / 15 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

ich muss zur Zeit von zu Hause aus arbeiten. Mein Chef hat mir dazu meinen Arbeitscomputer nach Hause geschafft. Problem ist, das ich den nicht im Wohnzimmer aufstellen kann und darf. Bin jetzt quasi in der Abstellkammer gelandet. Nun musste ich mir was überlegen wie ich bis dahin Internet "lege". Ein Kabel ist nicht möglich da es quer durch die Wohnung verläuft und somit eine Stolperfalle ist. Also habe ich nen Repeater (TP-Link TL-WA860RE) dazwischen gehangen und den Rechner per LAN-Kabel an den Repeater gehangen. Eigentlich funktioniert das auch.

Aber leider gerade bei Videokonferenzen oder Skype-Calls gibt es ein Problem mit extremen Hängern und Aussetzern. Der Ping schlägt durch und geht phasenweise auf 10k ms hoch. Unsere IT sagt das ein Repeater auch nicht funktioniert in der Beziehung... Liegt die IT richtig? Gibt es was anderes was ich tun könnte? Würde ein besserer Repeater helfen? Löcher bohren geht leider auch nicht.

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mchawk winnigorny1

„Da wird es noch seltsamer. Ohne Repeater ist da angeblich nur noch ein sehr schwacher Empfang an der Stelle gewesen, ...“

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Mal ein bisschen "Captain Obvious Smalltalk":

Da wird es noch seltsamer. Ohne Repeater ist da angeblich nur noch ein sehr schwacher Empfang an der Stelle gewesen, während er im Flur gut war (mein Handy: Samsung Galaxy A 51).

Das muss nicht seltsam sein - das kann sehr logisch sein. Zwinkernd

MIT Repeater bekommst Du das Signal VOM Repeater, das in dem Fall logischerweise besser ist als der Empfang vom Signal, das dieser Repeater wiederholen soll (Z. B. Router)

Wenn der Repeater aber an einer Stelle platziert ist, wo er schon ein schlechtes Signal vom Router bekommt, dann bekommst Du am Handy ein gutes Signal vom Repeater - insgesamt aber ein schlechtes Signal, weil der Repeater zum Router einen schlechten Empfang hat. Nur wird Dir das am Handy nicht angezeigt.

Funk ist äußerst instabil und ständig in Bewegung/Veränderung.
Es kann schon reichen, wenn jemand mit einem DECT-Telefon durch die Wohnung geht oder die Mikrowelle einschaltet um alles über den Haufen zu werfen.
Man muss sich halt klar machen, wie viel Zeugs über die ISM-Bänder funkt.

Funkttechnik scheint eben ein fast unberehendbares Ding zu sein...

Isso.
Vor allem, da immer mehr gefunkt wird entstehen immer mehr Einfluss-/Störquellen.
Deshalb haben die Leute, die "LAN-Kabel sind tot" predigen schlicht und ergreifend keine Ahnung.
Grundregel ist immer: Alles, was geht, über Kabel abzuwickeln, damit die Funkkanäle für die Geräte frei bleiben, die darauf angewiesen sind.

Schon möglich, dass in Nachbarhäusern die Leute nach meinem Kanalwechsel ebenfalls die Kanäle wechselten, weil ich dann plötzlich ein Störfaktor war und mein Zurückgehen auf den automatischen Kanalwechsel dann endlich Ruhe ins Chaos brachte. - Wer weiß.....

Was man nie ausschließen kann ist auch, dass es Menschen gibt, die nicht zugelassene Dinge im Funknetz machen und damit Störungen verursachen.
Aber wer geht schon hin und verständigt die Funkentstörung der Bundesnetzagentur?
Ich würde bei sehr kniffligen Dingen auch erst mal versuchen z. B. zu einem Amateurfunkverein Kontakt aufzunehmen. Da werden sich hoffentlich Leute finden, die in der Materie sattelfester sind als ich und helfen können die Situation besser einzuschätzen.

Jedenfalls ist es jetzt seit Monaten alles stabil.

In dem Fall würde ich die Strategie "Never change a running system" fahren wollen. Zwinkernd

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