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Untere Befreiungsgrenze für Rundfunkbeitrag auch ohne Bafög oder Hartz-IV?

Systemcrasher / 20 Antworten / Flachansicht Nickles

Was mich mal interessieren würde, wäre die untere Befreiungsgrenze auch ohne BAFÖG/HARTZ-IV.

Hintergrund:

Seit meine freundin bei mir eingezogen ist, bekomme ich kein H4 mehr, da zusammen knapp über den Existenzminimum.

Kaum war sie bei mir angemeldet, kam der  berüchtigte GEZ-Brief.

Formular ausgefüllt, schließlich existiert für meine Wohnung bereits ein Beitragskonto.

Gefaxt, automatische Faxbestätigung bekommen.

Letzten Freitag erneut Brief der GEZ:

"Sie haben sich auf unser Schreiben bisher nicht gemeldet".

Erneute Zahlungsaufforderung mit dem selben Formular.

Was soll man dazu noch sagen.......

Dieser Beitrag wurde vom Thread "Rundfunkbeitragspflicht für Studenten mit wechselnden ausländischen Mitbewohnern" wegen Themenabweichung abgespaltet.
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Systemcrasher gelöscht_323936 „Was sind das für Geschichten? Wo hast Du solche besonderen Fälle her? Du schreibst in der Mehrzahl. Kinder bis 25 Jahre ...“
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Wo hast Du solche besonderen Fälle her? Du schreibst in der Mehrzahl.

Die Sache mit dem Rentner ging kürzlich durch die Presse.

Wobei ich allerdings nicht weiß, wie viele Zeitungen das Thema aufgegriffen haben, ich habs durch meine News-App erfahren und nicht5 speziell danahc gesucht.

War eher Zufall.

Das mit der Eigentumswohnung stand auch in dem Artikel und ähnliches kenne ich auch von Personen, die ich kenne.

Warum ich jetzt aus H4 herausfalle?

Wegen der Witwenrente von ca. 400,--€ meiner Freundin. Damit sind wir als Bedarfsgemeinschaft knapp drüber.

Aber so einfach kann das nicht als üblich in Deutschland angenommen werden.

Ist es aber. Knallharte Anwendung der SGBII.

Von Rot-Grün so gewollt.

Von Schwarz-Rot (und vorher Schwarz-Gelb) so gebilligt.

Fairerweise: Von "Die Linke" von Anfang an abgelehnt.

Mir fällt dazu einfach  "Neiddebatte" ein.

Das ist Alles? Du endtäuschst mich!

Realitäten haben mit Neiddebatte nix zu tun.

Ungerechtigkeiten sind zwar ein guter Nährboden für Neid, bleiben aber dennoch Ungerechtigkeiten.

Und Neid ändert daran auch nix.

Erst Recht nicht das Totschlagargument "Neiddebatte".

Aber darüber reden ist immerhin ein Anfang.

 

Es gibt hierzulande enorm viele Ungerechtigkeiten, anderswo noch mehr.

Begriffe wie "Neiddebatte" sind angebracht, wenn ich darauf neidisch bin, daß der Nachbar das größere Auto, die größere Wohnung, etc. hat. Nur daß der entweder (oft) einfach nur Glück hatte oder eben (hart) dafür gearbeitet hat.

Mir ist sowas aber völlig egal. Wenn jemand sein Geld unbedingt für teure Autos verschwenden will, soll er/sie es machen, solange die Rechnugnen alle bezahlt werden können.

Wohnung, Urlaub, etc. dito.

Aber all das hat nicht das Geringste mit den oben genannten Themen zu tun.

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