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Sollte man den Ehrenkodex wieder zum Leben auffordern?

Ma_neva / 21 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

wenn früher eine "Persönlichkeit" gravierende Fehler machte gab es diesen Ehrenkodex der mit einem Suizid endete. Würde das heute noch so üblich sein hätten wir wohl kaum noch Manager oder Politiker in dieser jetzigen ArtÜberrascht. Doch wären sie dann nicht auch vorsichtiger bei vorhersehbaren Verfehlungen? Aber da hatte ein Mensch auch noch ein Gewissen und Skrupel.
Ist nur mal so ein Gedankenspiel von mirZwinkernd.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
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Ma_neva gelöscht_238890 „Hi, das mag Dein persönlicher Traum sein, die Wirklichkeit ...“
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Hi,

und bitte erzähle mir nicht, Du würdest dich unter diesen Umständen für einen derartig bedrohten Job melden.
sebstverständlich würde ich mich wieder zu meinem Job entscheiden. Glaubst Du etwa das ein fertig gestellter Bauabschnitt für z.B. 120 Km/h (damals) ohne Eigenverantwortung ging? Wenn es schief ging (reichte schon die Sperrpause zu überziehen) auf der Magistrale Bln- HH und schon hat man Dich "abgeholt", deinen Schreibtisch gefilzt und da gab es auch schon Verurteilungen mit vielen Auswirkungen. Wer seinen Job da nicht zu 100% kann und Fehler macht (hängen ja immer Menschenleben dran) der gehörte auf die Nebenbahn wo nur 50 Km/h gefahren wurden oder nur ins Büro (bevor er einen Fehler machen kann). Ist trotzdem was schief gelaufen (hatte ich auch , dann mußt Du eben begründen das Du nur 70 Km/h fahren läßt, so etwa kalt abgestanzte Langschienen, da hat man unzulässige Rampen dann für 120 (kamen aus SU). Also wer so einen Beruf ausübt muß den Job können und immer damit rechnen wenn ein Fehler auftritt zur Verantwortung gezogen werden.
Aber ist deshalb in D der Studienzweig "Eisenbahnbau" völlig weg und nur in A und CH vorhanden?
Also es gibt da keine Alternative, eigenverantwortliches handeln muß sein und auch die Konsequenz daraus, sonst wäre Sicherheit kein Thema.

Gruß
Manfred
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