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News: Nur 40 Lichtjahre entfernt

GJ 1214 b - Spektakuläre Erkenntnisse über die Supererde

Michael Nickles / 105 Antworten / Flachansicht Nickles

Bereits 2009 wurde durch das Hubble-Teleskop der Exoplanet GJ 1214 b entdeckt. Der auch als "Supererde" bezeichnete Planet ist gerade mal 40 Lichtjahre von uns entfernt und gilt als bislang erdähnlichster Planet.

Bereits bei seiner ersten Entdeckung wurde vermutet, dass GJ 1214 b größtenteils aus Wasser besteht. Jetzt haben Astronomen neue spektakuläre Erkenntnisse mitgeteilt. Anhand weiterer Beobachtungen mit dem Hubble-Teleskop erhärtet sich die Spekulation, dass die "Supererde" überwiegend aus Wasser besteht und sogar eine dichte Atmosphäre hat.

Die neuen Erkenntnisse sind in der Pressemitteilung des Center for Astrophysics zusammengefasst: Hubble Reveals a New Type of Planet. Bislang wurden in unserem Sonnensystem nur drei Planetentypen entdeckt: massive felsige Planeten, Gas-Planeten und Eis-Planeten.

GJ 1214 b erfordert jetzt die Definition einer neuen Planetenklasse: die Wasserplaneten. Ausschlaggebend dabei ist, dass es auf einem Planeten nicht nur Wasser gibt, sondern er auch über eine dichte Atmosphäre verfügt. GJ 1214 b ist 2,7mal so groß wie die Erde und die neuen Messungen ergeben, dass sein Wasseranteil wohl deutlich höher ist, es also weniger "Felsen" gibt.


So könnte er aussehen. Das Bild zeigt die "Supererde" GJ 1214 b beim Unkreisen eines roten Zwergsterns. (Bild: Center for Astrophysics, David A. Aguilar)

Da Größe und Masse des Planeten bekannt sind, konnten die Forscher auch seine Dichte berechnen. Der hohe Druck und die hohe Temperatur soll "Materialien" vermuten lassen, die in unserer Welt nicht vorkommen - beispielsweise "heißes Eis". Wasserplaneten-Fans können die detaillierten Untersuchungsergebnisse als PDF-Dokument runterladen.

Bereits jetzt gilt GJ 1214 b als einer der heißen Kandidaten für das Weltraumteleskop James Webb Space Telescope, das vielleicht 2017 raufgeballert wird - wenn die Finanzierung des auf fast 9 Milliarden Dollar geschätzten Projekts nicht scheitert.

Michael Nickles meint: Gibt es Leben auf GJ 1214 b? In der Form wie wir es kennen höchstwahrscheinlich nein. Die Temperatur ist mit geschätzt 230 Grad Celsius gleichermaßen zu hoch wie der Druck. Die Gefahr einer Alien-Invasion von GJ 1214 b ist also gering.

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winnigorny1 gerry66

„DIE ZEIT existiert doch gar nicht. Der Begriff Zeit und der damit einhergehende...“

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DIE ZEIT existiert doch gar nicht. Der Begriff Zeit und der damit einhergehende Kalender,

Nun wird es ja richtig philosophisch!!

Doch, doch die Zeit existiert schon. - Und zwar in unseren Köpfen. Was wieder damit zusammenhängt, dass wir ein (Selbst)Bewußtsein haben; ein Bewußtsein unseres Selbst und ein Wissen um unsere Vergänglichkeit. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir ein Bewußtsein für Zeit entwickelten.

Nun wieder gibt es Wissenschaftler, die sehen das Universum als holografisches Konstrukt und dementsprechend ist auch unser Bewußtsein und die Funktion unseres Hirns holografisch angelegt (sic!).

Ein Grundcharakteristikum einer Holografie aber ist, dass das kleinste Teilchen eines Hologramms die Informationen für das Ganze enthält. Gewissermaßen so: Bricht man ein Stück vom Universum ab und hält den richtigen Lasterstrahl im richtigen Winkel drauf, sieht man wieder das Ganze - ja hat es gar!

Was den Umkehrschluß zuläßt, dass der Mensch selbst ein Schöpfer ist. Sobald eine kritische Menge von Individuen überschritten wird, die die Realität in einer bestimmten Art und Weise sehen, wird diese Sichtweise zur Realität (wurde in geschlossenen psychologischen Versuchen sogar schon nachgewiesen).

Mit anderen Worten: Alles, was einmal gedacht wird, wird bei entsprechender Aktzeptanz zur Realität werden zu einem integrierten Bestandteil des Holograms.

Damit erübrigt sich die Frage nach dem großen Zampano. - Das sind wir selbst.... Mithin existiert auch die Zeit, weil wir angefangen haben, sie zu messen.

Und das Unviversum, die Welt, das Große Ganze wird sich genauso entwickeln, wie wir meinen, dass es sich entwickeln wird....

Nicht wirklich ironisch gemeint. Klingt alles ein bißchen wirr, entbehrt aber nicht gewisser Wahrheiten und paßt auch zu alten, großen Philosophien:

LaoTse: Nichts ist Alles und Alles ist Nichts.
Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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