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News: Schadensausmaß noch unbekannt

Kaspersky-Server durch Cyber-Kriminelle missbraucht

Michael Nickles / 15 Antworten / Flachansicht Nickles

Wenn ein Anbieter von Sicherheitslösungen selbst zum Opfer wird, dann ist das immer eine peinliche Sache. Am Sonntag hat es den Antivirenhersteller Kaspersky erwischt. Auf dessen Webseite wurde mehrere Stunden lang Scareware verbreitet.

Angreifer hatten die Seite so manipuliert, dass Kasperskys Produkt-Download-Links zu einer anderen Webseite weitergeleitet wurden. Dort teilte ein angeblicher "Virenscanner" dann mit, dass ihr System verseucht sei und bot eine passende Lösung zum Download an.

Kaspersky wollte die Sache zunächst dementieren beziehungsweise ging davon aus, dass die Link-Umleitungen anderweitig durch Malware auf den PCs der Download-Interessierten verursacht wurde. Letztlich hat Kaspersky allerdings eingestanden, tatsächlich selbst Opfer von Cyber-Kriminellen geworden zu sein.

Man habe den gehackten Server nach Bekanntwerden der Sache umgehend vom Netz genommen und "entseucht". Welchen Schaden der "Fake-Download" bei Betroffenen verursacht (hat) ist bislang noch nicht bekannt.

Kaspersky will diesbezüglich allerdings nachforschen um den Betroffenen zu helfen, falls ihr System vermurkst wurde.

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gelöscht_266722 Michael Nickles „Kaspersky-Server durch Cyber-Kriminelle missbraucht“
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Da scheint ja keiner Kaspersky auf dem Rechner zu haben.Möchte dazu sagen,daß Kaspersky mit einem kompletten Upgrade reagiert hat.Ich habe auch schon diverse Sicherheitsprogramme drauf gehabt,muß sagen G Data vor 4Jahren wahr der lezte Müll der auf dem Markt existiert hat.Sowas einmal erlebt,das möchte man sich niemals wieder antun ! Mc Afee ist genau so ein Müll...

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