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Gibt es keine Festplattenumschalter mehr zu kaufen ?

warsteiner / 24 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo. Die Suchfunktion hier führte mich zur Seite www.festplattenumschalter.de und dem Trios II. Doch leider gibt es die Firma, die die Steckkarte herstellt, nicht mehr. Der Trios wurde u.a. von ELV angeboten. Ich habe von denen den neuesten Katalog, war auch kein einziger Umschalter zu finden. Gibt es diese PCI-Karten-Schalter überhaupt nicht mehr? Kennt ihr kaufbare Alternativen?

In meinem Windows 98 Rechner sind übrigens 3 Platten eingebaut. Eine davon, die Homebankingplatte, steckt in einem Wechselrahmen. Platz wäre noch für einen weiteren Rahmen, aber ich ziehe dann doch lieber Schalter an der Gehäusefront vor.

Gruß

warsteiner

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GertiR crokus „Nun ich kenne keine Wechselrahmen mit Schalter. Aber so gehts natürlich auch....“
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Ist zwar auch schon wieder länger her, aber jetzt hab ichs fertig:

Kleiner, neu gekaufter 08/15 Rechner mit eingebauter SATA Festplatte.
Auf dem Mainboard waren vier weitere SATA Steckplätze

Zwei davon (reicht mir) habe ich für ein 2er-SATA-Slotblech benutzt (2,95 EUR), mit denen ich nun hinten am Rechner eSATA Anschlüsse habe.

Für meine zwei zusätzlichen SATA-Festplatten habe ich von Reichelt je ein externes Gehäuse mit eSATA Anschluß gekauft (19,- EUR/St.)
Da waren die Datenkabel und auch zwei Netzteile schon dabei.

Der Umbau beschränkte sich erst mal nur auf einen Schalter, der die Stromversorgung zur internen Platte an zwei Leitungen (Gelb +12V / rot +5V) unterbricht.
Zusätzlich habe ich aber noch eine LED zur Kontrolle des Betriebszustandes eingebaut (12V LED/+ auf gelb am Festplattenstecker; - auf schwarz dito).

Auf der internen Platte habe ich eine nigelnagelneue XP-Installation mit allen nötigen Proggis samt Virenscanner als "Urmodell", welches nur zur Sicherung und Wiederherstellung dient.
Internetfähig.

Die zwei externen Platten sind 1:1 Kopien der ersten und werden No.1 privat und No.2 Firma/Konto benutzt.

Jede der Platten hat nochmal drei Partitionen:
1. Betriebssystem/Proggis
2. Wiederherstellung mittels "Acronis" Backupdatei
3. auflaufende Daten

Die zwei externen Platten können mit den Gehäuseschaltern eingeschaltet werden.
Es ist tatsächlich so, das der Rechner nur mit der Platte startet, die unter Spannung steht und angetrieben wird.
Überhaupt kein Problem dabei mit den anderen beiden, die ja weiterhin mittels Datenleitung am Rechner hängen!


Übrigens:
Das Starten mittels USB, welches hier sehr kontrovers diskutiert wurde, klappte bei mir.
Allerdings mit Ladezeiten von mehreren Minuten und einer entsetzlichen Performance. Unbrauchbar.

Laut eines gewerbsmäßigen Admins muß für eine solche Konstellation das Mainboard ausgelegt und entsprechend freigeschaltet werden.
Die letzte Angabe aber ohne Gewähr.


Damit das ganze Kabelgeraffel verschwindet, ist ein weiterer Umbau geplant:
Die Festplattengehäuse bekommen ein fest angeschlossenes 10cm Kabel mit XLR-Steckern, welche direkt "on Top" des Rechners eingestöpselt werden können. Darüber läuft dann die Stromversorgung über das Hauptnetzteil des Rechners.
Und das ist, im Gegensatz zu den nicht abschaltbaren Kabelteilen ja nur dann an, wenn der Rechner läuft.
Die externen Dinger können dann weg.

Die XLR-Stecker sind auch auf häufiges Stecken ausgelegt und haben eine gut fühlbare Einsteckposition.
Ganz im Gegensatz zu den Chinascheißdingern, die man nach dem dritten Einstecken ruiniert hat.

Langer Text, aber der ganze Umbau hat nur 2,5 Std. gedauert.


Würde ich sofort wieder machen.
Eins frage ich mich aber wirklich:

Wieso gibt es keinen Standard, der externen Platten mit einem einzigen Kabel samt vernünftigen Stecker zu Daten und Saft verhilft?
Dieses
"USB zu Rechner/Steckdose zu Netzteil/Netzeil zu externem Gehäuse"
Kabelwirrwar ist doch in heutigen Zeiten eine Unverschämtheit.


Gruß Gert

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