Der Pool an exzellenter kostenloser Software für Linux ist gewaltig und wächst unermüdlich. Dennoch haben sich gerade Umsteiger von Windows zu Linux an das eine oder andere Windows-Programm gewöhnt, das nicht für Linux verfügbar ist. Es gibt zwar sicher kostenlose Alternativen dafür unter Linux, aber Gewohnheit ist halt nun mal Gewohnheit. Alles kein Problem: unter Linux kann auch Windows-Software gefahren werden.
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Klar, bei Unix gibt es viel weniger Desktopanwendungen als bei Linux.Bei Unix gibt es eine Single Unix Spezifikation und den POSIX Standard. Diese Standards wurden für eine Vereinheitlichung von Unix entwickelt, damit ein Progrmmierer sein Programm auch unter einem anderen Unixderivat übersetzen kann, ohne am Programmcode übermäßig viel zu verändern.
Bei der Single Unix Spezifikation sind aber nur die C Bibliothek , die Systemaufrufe des Betriebsystemkerns und alle Unixdienstprogramme wie tee , touch sed u.s.w dabei.
Bei Unix fehlt nach wie vor eine standardisierte Laufzeitumgebung wie die Linux Standard Base bei Linux.
Viele Unixversionen haben jetzt ein L oder LKP in ihrer Versionsbezeichnung . Dieses L steht für Linuxkompatibilität.
Da kann man einen Linuxemulator starten und die meisten Linuxprogramme unter Unix ausführen.
Diese Linuxemulatoren funktionieren aber besser als wine ;-).
Diese dlls sind dynamische Bibliotheken. Bei Linux werden Shared Librarys verwendet.
Ich weiß nicht was besser ist, da ich kein richtiger Programmierer bin. Die Dynamischen Bibliotheken werden komplett in den Speicher geladen und alle Programm greifen dann auf den gleichen Speicherbereich zu, in den die jeweilige DLL geladen wurde. Das bedeutet das der Programmier von der jeweiligen DLL nicht mal eine globale Variable verwenden kann, da alle Programme diese globale Variable verwenden würden (und sich dadurch gegenseitig beeinflussen würden).
Ich denke mal das eine threadsichere Programmierung mit Shared Librarys einfacher zu verwirklichen ist als mit dynamischen Bibliotheken wie sie bei Windows verwendet werden.
Ich kenne mich da aber auch nicht so gut aus.
Schon allein wegen der dynamischen Bibliotheken lehne ich Windows als Hobbyprogrammierer ab ;-).
