Der Pool an exzellenter kostenloser Software für Linux ist gewaltig und wächst unermüdlich. Dennoch haben sich gerade Umsteiger von Windows zu Linux an das eine oder andere Windows-Programm gewöhnt, das nicht für Linux verfügbar ist. Es gibt zwar sicher kostenlose Alternativen dafür unter Linux, aber Gewohnheit ist halt nun mal Gewohnheit. Alles kein Problem: unter Linux kann auch Windows-Software gefahren werden.
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...sondern eine Laufzeitumgebung: http://de.wikipedia.org/wiki/Wine_Is_Not_an_Emulator
Deswegen sollte die Überschrift von Seite 3 geändert werden.
Ansonsten finde ich es sehr gut, sich dieses Themas anzunehmen - wenigstens für eine Übergangszeit wäre es für Ex-Windowsuser ganz angenehm, nicht von heute auf morgen auf alle liebgewonnenen Tools zu verzichten.
CU
Olaf
Hi Olaf,
das wird ja sofort zu Beginn der Seite erklärt:
"Mit Emulator ist im Fall von Wine gemeint, dass die Windows-Basis-Bibliotheken die Windows braucht nachprogrammiert wurden. Wine ist also kein komplettes Windows für Linux sondern es liefert "Funktionen und Module" um Windows-Programme unter Linux laufen zu lassen."
Ich halte es für sinnvoller für Einsteiger erstmal etwas Kapierbares wie Emulator zu schreiben als so was wie "Laufzeitumgebung".
Grüße,
Mike
Manchmal ist es in der Tat besser, lieber etwas zu sagen oder zu schreiben, was nicht ganz 100% richtig ist, dafür aber auf Anhieb von jedermann verstanden wird. Das ist jedenfalls sinnvoller, als die Leserschaft mit streng akademisch-korrekten Fakten zu vergraulen. Insofern vielleicht doch die bessere Entscheidung, einfach von einem "Emulator" zu sprechen, zumal gleich zu Anfang der Seite weiter differenziert wird.
Greetz
Olaf
Man kann aber auch das Handbuch zu VMware Workstation durchlesen:
http://www.vmware.com/de/products/ws/faqs.html
Es gibt sogar ein älteres Handbuch in Deutsch
http://www.vmware.com/de/pdf/ws5_manual_de.pdf
Dieser wine (Emulator) ist nur bedingt nutzbar. Man kann unter FreeBSD und Solaris 10 einen Linuxemulator installieren. Damit sollen etwa 80 % der Linuxprogramme laufen.
Wenn Windows zur Single Unixspezifikation und zum POSIX Standard von Unix (wie Linux) kompatibel wäre, dann würde wahrscheinlich auch wine besser funktionieren.
Linux in Solaris laufen lassen, dies bedeutet bei den Proprietären ein Mehr an Ausführbarer Software.
In neueren AIX Systemen soll Linux auch zum Teil integriert sein.
Bei Windows gibt es DLL da ist es wohl nicht so einfach.
Klar, bei Unix gibt es viel weniger Desktopanwendungen als bei Linux.Bei Unix gibt es eine Single Unix Spezifikation und den POSIX Standard. Diese Standards wurden für eine Vereinheitlichung von Unix entwickelt, damit ein Progrmmierer sein Programm auch unter einem anderen Unixderivat übersetzen kann, ohne am Programmcode übermäßig viel zu verändern.
Bei der Single Unix Spezifikation sind aber nur die C Bibliothek , die Systemaufrufe des Betriebsystemkerns und alle Unixdienstprogramme wie tee , touch sed u.s.w dabei.
Bei Unix fehlt nach wie vor eine standardisierte Laufzeitumgebung wie die Linux Standard Base bei Linux.
Viele Unixversionen haben jetzt ein L oder LKP in ihrer Versionsbezeichnung . Dieses L steht für Linuxkompatibilität.
Da kann man einen Linuxemulator starten und die meisten Linuxprogramme unter Unix ausführen.
Diese Linuxemulatoren funktionieren aber besser als wine ;-).
Diese dlls sind dynamische Bibliotheken. Bei Linux werden Shared Librarys verwendet.
Ich weiß nicht was besser ist, da ich kein richtiger Programmierer bin. Die Dynamischen Bibliotheken werden komplett in den Speicher geladen und alle Programm greifen dann auf den gleichen Speicherbereich zu, in den die jeweilige DLL geladen wurde. Das bedeutet das der Programmier von der jeweiligen DLL nicht mal eine globale Variable verwenden kann, da alle Programme diese globale Variable verwenden würden (und sich dadurch gegenseitig beeinflussen würden).
Ich denke mal das eine threadsichere Programmierung mit Shared Librarys einfacher zu verwirklichen ist als mit dynamischen Bibliotheken wie sie bei Windows verwendet werden.
Ich kenne mich da aber auch nicht so gut aus.
Schon allein wegen der dynamischen Bibliotheken lehne ich Windows als Hobbyprogrammierer ab ;-).
