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GEZ sieht erneuten Maulkorbbedarf in der Berichterstattung

Olaf19 / 50 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen!

Damit fing alles an: www.akademie.de wurde von einigen öffentlich- rechtlichen Rundfunkanstalten abgemahnt, weil deren Berichterstattung nicht GEZ-freundlich genug war. Stein des Anstoßes waren u.a. harmlose (und noch dazu sachliche richtige!!) Wortschöpfungen wie "GEZ-Gebühr", "GEZ-Verweigerer" oder "PC-Gebühr" - jetzt setzt sich die Seite mit einer Gegen-Abmahnung zur Wehr: Akademie.de zum Thema GEZ und Rundfunkgebühren.

Die B**D-Zeitung dagegen - wen wundert's! - geht verbal um einiges deftiger zur Sache:
Die Methoden der GEZ-Schnüffler - Sie schnüffeln. Sie drohen. Sie kassieren kräftig ab.

...und bekommt sogleich als nächstes Opfer zu spüren, was die Gralshüter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von freier und unabhängiger Berichterstattung halten - nämlich gar nichts:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/96126

Meine Meinung: Nicht die viel gescholtenen arbeitsunlustigen Hartz IV Empfänger sind die größten Sozialschmarotzer in unserer Gesellschaft - sondern die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten!!

Wie wäre es denn, wenn die Herrschaften endlich einmal lernen würden, mit Geld umzugehen? Aber nein, das hat man ja nicht nötig. Wenn's nicht ausreicht, kann man ja die Gebühren erhöhen... *kotz*.

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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> Quote ist Sache der Privaten.
> Wenn sich die ÖR auf die öfferntlich rechtlich relevanten Gebiete beschränken würden,


Das wäre auch mein großer Wunsch gewesen, jedenfalls zu jener Zeit, als mich Fernsehen noch interessiert hat.

Letztes Jahr habe ich mich einmal mit einem NDR-Mitarbeiter über diese ganze Thematik unterhalten - und leider hatte der Mann ein ziemlich "entwaffnendes" Argument gegen deine bzw. unsere Argumentation in der Hand :-(

Ich hatte ihm gegenüber geäußert, die ÖR könnten z.B. die kostspieligen Übertragungsrechte für Sportveranstaltungen kampflos den Privaten überlassen und sich stattdessen mehr ihrem eigentlichen Auftrag widmen, sprich: wieder kulturell orientierter werden. Schließlich ist man als gebührenfinanzierter Sender ja nicht so sehr auf Quoten angewiesen - außer dann, wenn Werbeblöcke laufen.

Seine Gegenargumentation war allerdings ziemlich unwiderstehlich... der Knackpunkt bei all dem ist nämlich: Wenn die ÖR sich den Luxus leisteten, zu einer Art elitärem Minderheitenprogramm zu mutieren, dann würde sich zunehmend die Frage stellen, warum die große Masse der Rundfunkteilnehmer sie dann noch über die GEZ mit Gebühren finanzieren sollte - das wäre kaum noch zu rechtfertigen. Zumindest gäbe es ähnliche Diskussionen wie bspw. um die Finanzierung von Opernhäusern mit Steuermitteln, was ebenfalls als unzumutbar für die Masse der Steuerzahler gilt, die dies gar nicht in Anspruch nimmt.

Will sagen: Der ÖR Rundfunk darf den Anschluss an die von den Privaten diktierte Massengeschmacks-Kompatibilität nicht verlieren, darf nicht zu sehr zu einer Alternative für Minderheiten werden - sonst entzieht er sich die eigene Existenzgrundlage.

Das erklärt auch, wieso die Privaten mit ihrer Primitivität die ÖR mit in die Abwärtsspirale der Niveaulosigkeit gezogen haben, vor allem ARD und ZDF...

CU
Olaf
"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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GEZ abschaffen... Olaf19
Sehr geiler Beitrag :-D Olaf19
bitte bitte o.t. ausgekotzt