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Gentoo als Desktopsystem?

Yves3 / 5 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

Ich habe damit begonnen, mich ein bisschen in die Konfiguration und Installation von Gentoo einzulesen. Wie ich feststellen musste, dauert schon das Installieren von kleinen Programmen auf einem einigermassen modernen System relativ lange. Die ganze Installation dauert dann natürlich eine kleine Ewigkeit im Verhältnis zu vorkompilierten Distributionen.
Soweit ist das noch nicht tragisch, da man ja sein System nicht jede Woche neu installiert und man das einmalige Kompilieren über die Nacht laufen lassen kann. Ich frage mich aber, wie das mit Updates aussieht. Kann man so ein Gentoo System wirklich als Desktoprechner zu Hause einsetzen, oder ist man da nur dauernd am Kompilieren? Ist der gewonnene Speed durch die Optimierung auf die eigene Hardware noch ein Argument, oder verliert man diese Zeit mehrfach beim Kompilieren von Updates?

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higgl Yves3 „Gentoo als Desktopsystem?“
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Hi yves,

ich habe gentoo auch längere Zeit als Desktopsystem eingesetzt.
Trotz der von the_mic genannten Vorteile ging mir die Kompilliererei auf den Senkel. Natürlich war mein PC damals noch nicht der leistungsstärkste (Athlon XP 1800+ Prozessor), aber Stunden auf ein Gnome- oder Gimp-Update zu warten, nervt mit der Zeit einfach. Selbst kleine Programme brauchen einfach ihre Zeit, da sitzt du oft rum und drehst Däumchen, wenn du eben grad dieses Programm nachinstallieren willst um damit zu arbeiten.

Die Konsequenz für mich war: gentoo zum Basteln gerne. Aber auf einem System mit dem ich arbeiten und nicht beim Sich-selbst-beschäftigen zuschauen will, läuft Ubuntu oder Debian.

Abgesehen davon ist gentoo aber allererste Sahne!

Never argue with an idiot. They drag you down to their level and then beat you with experience.
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