Wie jeder unschwer nachlesen kann ist unser Universum ziemlich genau 13,77 Mrd Jahre alt. Wer sich durch das nicht abschrecken lässt und weiter forscht weiß auch, daß es einen Durchmesser von ca. 46 Mrd Lichtjahre hat, was einem Radius von ca. 23 Mrd Lichtjahren entspricht, sofern das Universum überhaupt einen Radius besitzt, die Kugelform ist ja nicht ganz unumstritten, nennen wir es also mal Ausdehung.
Nun hat aber mal ein Herr mit etwas seltsamer Frisur postuliert es gäbe keine Geschwindigkeit oberhalb der Lichtgeschwindigkeit nach den uns bekannten physikalischen Gesetzen. Jetzt tut sich mir hier ein gewisses Defizit auf. Woher kommen die restlichen knapp 10 Mrd Lichtjahre Ausdehnung des Universums? Ich hab ebisher leider noch keine wissenschafltiche Erklärung für die größere Ausdehnung gelesen (zumindest keine, die ich verstanden hätte) ;o)
Kann hier einer was zur Aufklärung beitragen, oder ist das eines der vielen großen Geheimnisse?
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Das steht auf einem anderen Blatt. Die SRT, wie oben geschildert, ist klassische Physik par execellence, streng kausal und
deterministisch. Fakt ist jedoch seit geraumer Zeit, daß in der Quantenphysik nichtlokale Effekte auftreten, klassische (!) Lehrmeinung ist aber, daß diese nicht zur Informationsübertragung genutzt werden können.
Literatur dazu:
Das Einstein, Podolsky, Rosen Paper von 1935
Can quantum mechanical description of physical reality be considered complete ? Phys.Rev. 47:777-780, 1935
J. S. Bell, Speakable and unspeakable in quantum mechanics, Cambridge University Press, 1987, ISBN 0521523389
Franco Selleri, Quantum Paradoxes and Physical Reality, ISBN 0-7923-0253-2 (von diesem Buch habe ich sehr profitiert)
Achso, neben den Experimenten von Anto Zeilinger sind natürlich auch die Versuche von
Alain Aspect (im Zusammenhang mit Bell's inequalities) hochspannend. Man ahnt ja gar nicht, wie viele verschiedene Möglichkeiten es doch gibt,
Teilchen zu verschränken.
Gruß
Siebenkäs
