nach der installation ist die root kennung disabled. der eingerichtete benutzer hat administrative rechte.
Originaltext ubuntu seite: "The root account is disabled when you first install Ubuntu. The first user created during the installation has administrative rights on the system, and can run programs as root with sudo, using only their normal user password."
ist diese lösung nicht fernab von anderen distributionen wo eine benutzerkennung angelegt wird ohne administrative rechte? und ein root passwort vergeben wird. ein grosser vorteil von linux, das funktionierende arbeiten ohne administrative rechte, wird doch so ausgehebelt wenn ein anfänger ubuntu installiert und munter mit der kennung arbeitet. im sonst sehr gelungenen installationsprozess wird auf diese umstände leider nicht hingewiesen.
nicht erklären wie man das root passwort vergibt oder einen benutzer anlegt. ich betrachte es als konstruktive kritik, nicht als meckern. ich weiss was zu tun ist.
Linux 15.009 Themen, 106.810 Beiträge
Bei Server gibt es auch keine Probleme. Ein Server stellt immer nur seine Eigenschaften in das Netz. Bei einem Server kommt es nur auf Stabilität und einen fehlerfreien Programmcode an. Die Probleme fangen meist im Desktopbereich an. Wenn ein Programm auf einem Desktoprechner gestartet wird, ist es von verschiedenen Dingen abhängig. Zum Beispiel von Bibliotheken, vom Betriebsystemkern (Binärformat des Programmes, heißt bei Linux ELF).
Wenn ein Programmierer ein Programm unter SUSE programmiert und es soll später unter Ubuntu oder Red Hat laufen. muß diese Umgebung des Programmes gleich sein, sonst kann das Programm nicht richtig laufen und stürtzt eventuell auch noch ab. Unix kannst du in dieser Beziehung voll vergessen. Da sind die Unterschiede so groß , so das ein Programm welches unter AIX-Unix programmiert wurde mit Sicherheit nicht unter Solaris oder SunOS , Unixware oder sonst einem anderen Unixderivat läuft. Das bedeutet einen enormen Programmieraufwand, weil man immer die Programme an die jeweilige Unixvariante anpassen muß.
Das ist bei Linux die große Herausforderung. Gelingt es Linux die Unterschiede bei den Distributionen zu überwinden und hat man eine einheitliche Laufzeitumgebung (Bibliotheken, Betriebsystemkern u.s.w) kann es zu einer echten Konkurrenz zu Windows im Desktopbereich werden. Diese Standards die es bei Windows gibt, sind mit ein wichtiger Trumpf von Microsoft gegenüber von irgendeinem Unix.
Unix kannst du im Desktopbereich voll vergessen, aber eventuell kann es Linux schaffen ;-).
