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ubuntu und root

ostseekrabbe / 16 Antworten / Baumansicht Nickles

nach der installation ist die root kennung disabled. der eingerichtete benutzer hat administrative rechte.

Originaltext ubuntu seite: "The root account is disabled when you first install Ubuntu. The first user created during the installation has administrative rights on the system, and can run programs as root with sudo, using only their normal user password."

ist diese lösung nicht fernab von anderen distributionen wo eine benutzerkennung angelegt wird ohne administrative rechte? und ein root passwort vergeben wird. ein grosser vorteil von linux, das funktionierende arbeiten ohne administrative rechte, wird doch so ausgehebelt wenn ein anfänger ubuntu installiert und munter mit der kennung arbeitet. im sonst sehr gelungenen installationsprozess wird auf diese umstände leider nicht hingewiesen.

nicht erklären wie man das root passwort vergibt oder einen benutzer anlegt. ich betrachte es als konstruktive kritik, nicht als meckern. ich weiss was zu tun ist.

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higgl ostseekrabbe „ubuntu und root“
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das ist auch einer der häufigst kritisierten punkte an ubuntu.

du stehst also nicht alleine da mit deiner kritik :)

Never argue with an idiot. They drag you down to their level and then beat you with experience.
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johnT higgl „das ist auch einer der häufigst kritisierten punkte an ubuntu. du stehst also...“
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Nach dem Zitat geht es um den "first install" und "the first user". Also ich muss mich jedesmal brav Anmelden mit Benutzernamen und Passwort bevor Ubuntu überhaupt startet. Auch bevor ich mit Sinaptic eine Installation starten kann, muss ich ebenfalls ein Passwort eingeben. Außerdem haut Ubuntu gerade in der Anfangszeit heftig dazwischen, wenn ich Veränderungen vornehmen will ohne Passwort, weil die Berechtigung als root fehlt. So hatte ich gerade Probleme mit der Ausführung von Cedega, da ich angeblich nicht dazu berechtigt war es zu starten, weil es nur root darf. Ich habe viel von dieser Kritik schon vorab gehört, nur stellt sich zumindestens bei mir die Praxis dass ganz anders dar und ist von Suse kaum zu unterscheiden, läuft nur sehr viel besser und ist durchdacht. Im Vergleich gegenüber Suse 9.3 habe ich bisher keine Kritik vorzubringen, sondern bin wirklich erstaunlich überrascht, dass es auch unter Linux ohne Querelen möglich ist zu arbeiten. Bislang wohl nach meiner Meinung absolut die härtetste Konkurrenz für Redmont. Allerdings komme mit dem Handbuch von M. F. als pdf.datei aus dem Internet viel besser zurecht, als wie mit dere Ausgabe zu Ubuntu von Kofler. Der hat ja schon allein Angst vor dem Namen DivX und mp3 und hüllt sich in Schweigen. Da bin ich aud die Zukunft tatsächlich mal gespannt, ob sich die Zielsetzungen der Ubuntu-Gemeinschaft halten lassen. Für MS wäre das klar das Aus. Ich will ja nicht zu euphorisch wirken, aber wenn der Mike Shuttlewood oder wie er heisst, nicht der Teufel ist, kann er nur der liebe Gott sein. Denn plötzlich merkt man, dass es doch besser Gates.

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KarstenW johnT „Nach dem Zitat geht es um den first install und the first user . Also ich muss...“
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Was habt ihr alle eigentlich gegen Windows ? Viele Leute wollen ein einfaches System und genau das bietet doch Windows , oder ?
Linux soll meiner Meinung nach keine Kopie von einem Windows sein , sondern ein Original.

Das fängt schon beim Betriebsystemkern an. Ob nun Microkernel (Windows) oder monolitischer Kernel (Unix, Linux) ist ja erstmal nebensächlich. Unixsysteme sind genial einfach programmiert. Bei Unix gibt es sechs wichtige Systemcalls ;open, close, read, write, fork und noch eine andere (Namen kenne ich nicht so genau). Alle anderen Systemcalls bauen auf diesen sechs Systemcalls auf.
Bei Windows sieht die ganze Sache anders aus. Windows bietet für jeden Spezialfall eine eigene Funktion (API) an. Windows und Unixsysteme sind grundsätzlich verschieden entwickelt worden.
Ich hoffe ich habe das genauer verstanden wenn ich das Buch :

Title: Operating Systems: Design and Implementation, 2/e
Authors: Andrew S. Tanenbaum, Albert S. Woodhull
Publisher: Prentice-Hall

durchgearbeitet habe.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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KarstenW ostseekrabbe „ubuntu und root“
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Wenn die Eigentums- und Zugriffsrechte so lasch wie bei einem Windows eingestellt sind, kann man Ubuntu eben nur als Desktopsystem nutzen und nicht für den Serverbetrieb.
Linux wurde aber nicht speziell für irgendeinen speziellen Anwendungsbereich entwickelt, ganz im Gegenteil.
Dann lieber gleich originales Debian nutzen. Debian ist auch nicht schwieriger zu beherrschen.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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johnT KarstenW „Wenn die Eigentums- und Zugriffsrechte so lasch wie bei einem Windows...“
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Zu Windows > Dann schau " Windows Vista macht Terror" hier auf Nickles. Zum Serverbetrieb: "So hat die Foundation bekannt gegeben, dass Ubuntu 6.04, welches im April 2006 erscheinen soll, drei Jahre auf dem Desktop und fünf Jahre auf Servern unterstützt werden soll." Debian und Ubuntu werden voneinander lernen, das bringt beide voran. Ich brauch und will keine Werbung für Ubuntu machen, das macht das System schon selber. Die Diskussion über Zugriffrechte ist mir unverstädnlich. Kann keinen Unterschied zu Suse erkennen. Ist vielleicht auch eine Installations- und Einstellungssache. Das einzige was mir noch nicht gelungen ist, die Paketverwaltung Synaptic auch für Pakete auf der Festplatte zu nutzen, also eine Benutzerdefiniert Paketquelle einzurichten. Aber daran arbeite ich noch.

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KarstenW johnT „Zu Windows Dann schau Windows Vista macht Terror hier auf Nickles. Zum...“
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Wenn das wie bei Debian funktioniert, mußt du in die Datei /etc/apt/sources.lst die Quelle eintragen:

deb http://security.debian.org/ stable/updates main contrib non-free

deb http://ftp.de.debian.org/debian/ stable main non-free contrib
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ stable main non-free contrib

ist ein Beispiel meiner sources.lst - Datei . Das sind Server von denen man die Pakete installierern kann. Man kann aber auch noch zusätzlich CD-Roms eintragen lassen. Je nachdem welche Quelle die neuesten Pakete hat wird als Installationsquelle genommen.
Danach "apt-update" und eventuelle "apt-upgrade" aufrufen.
Mit "apt-get install paket" kann man auch mal ein einzelnes Paket auf der Kommandozeile installieren.

Oder du rufst "apt-setup" auf und läßt die Quellen automatisch eintragen.

Vielleicht funktioniert das auch so bei Ubuntu.

Synaptic ist nur ein Frontend , eine Benutzeroberfläche, zu apt.

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KarstenW Nachtrag zu: „Wenn das wie bei Debian funktioniert, mußt du in die Datei /etc/apt/sources.lst...“
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PS.: Windows bietet aber einen riesen Vorteil gegenüber Unices oder auch Linux.

Wenn ein Programmierer auf seinem Linux-Rechner ein Programm schreibt und es soll auf einem anderen Linux-Rechner laufen, vielleicht in Amerika, dann kann diesem Programmierer niemand garantieren das sein Programm auf dem anderen Linux-Rechner problemlos läuft.

Wer hat dann Schuld an den Programmabstürtzen, die Distribution oder der Programmierer ?

Bei Unix (Plural Unices) waren die Unterschiede nur noch viel größer, bei Linux sind die Unterschiede eher gering dank Open Source. Da sich die Distributionen den Programmcode austauschen , reduziert sich der Programmieraufwand und es gibt Standards für den Desktopbereich um solche Programmabstürtze zu verhindern.

Ich meine nur das es kein optimales Betriebsystem gibt. Linux ist nur ein Betriebsystem von vielen anderen Systemen, hat aber gute Chancen sich auch im Desktopbereich durchzusetzen, vorausgesetzt die Unterschiede sind bei den Distributionen nicht so groß (um Programmabstürtze zu vermeiden).
Unices haben sich im Desktopbereich deshalb nie durchsetzen können, eigentlich schade. Ich bin auf Linux gespannt, wie sich Linux weiterentwickelt.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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KarstenW Nachtrag zu: „Wenn das wie bei Debian funktioniert, mußt du in die Datei /etc/apt/sources.lst...“
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PPS.: Instalationsquellen:

Du mußt wahrscheinlich nur die Pfadangabe eintragen lassen oder auch manuell eintragen.
Vielleicht in der Art:

deb /Pfad_zu_den_Paketen/ paket

Bei den Debian-Paketen sind immer solche Packages.gz-Dateien mit dabei, in denen Informationen enthalten sind, die für die Installation wichtig sind. Diese Packages.gz-Dateieen werden mit "apt-get update" eingelsen und die apt-Datenbank aktualisiert (soweit ich das verstanden habe).

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KarstenW Nachtrag zu: „PPS.: Instalationsquellen: Du mußt wahrscheinlich nur die Pfadangabe eintragen...“
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Die Debian-Befehle heißen so:

apt-get update
apt-get upgrade oder apt-get dist-upgrade
apt-get install package

Sorry , "man apt" gibt genauere Auskunft.

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ostseekrabbe johnT „Zu Windows Dann schau Windows Vista macht Terror hier auf Nickles. Zum...“
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im urprünglichen beitrag ist ein zitat von der ubuntu seite. stellt den zustand nach der installation dar. ich kenne kein anderes linux das die rechte so vergibt.

einfach nur eine feststellung.

wenn du werbung für ubuntu nicht willst überlies es einfach. mach ich auch so mit der werbung für debian als allheilmittel für jeden zweck.

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KarstenW ostseekrabbe „im urprünglichen beitrag ist ein zitat von der ubuntu seite. stellt den zustand...“
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Ich bin der meinung das die Unterschiede bei den Distributionen nicht so groß sein dürfen, damit man mal ein fremdes Programm installieren kann.
Bei Unix gibt es noch mehr Unterschiede. Deshalb hat sich Unix nie im Desktopbereich durchsetzen können. Linux ist meiner Meinung nach ein Ersatz für kommerzielles Unix. Die verschiedenen Unix-Varianten sind und waren sehr sehr teuer und hatten keine Standards wie bei Windows im Desktopbereich , damit der Programmieraufwand reduziert wird und es keine Programmabstürtze gibt.
Mir gefällt jede Linuxdistribution , die stabil und fehlerfrei läuft, egal ob sie nun mehr wie ein Unix in der Konsole konfiguriert wird oder im Grafikmodus wie bei Windows. Das ist mir eigentlich egal.

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ostseekrabbe KarstenW „Ich bin der meinung das die Unterschiede bei den Distributionen nicht so groß...“
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icdh teile deine meinung!

was ist draus geworden in der unix welt? jeder kochte sein eigenes süppchen, genug der historie.

folge: nur wenige haben überlebt. wer redet heute noch von sinix z.b.? kompatibilität zwischen den markführern auch heute noch exotisches fremdwort. die parole ist nichts mit niemand. und bei der hardware haben sich alle festgefahren. natürlich haben risc prozesoren vorteile, aber nicht zig verschiedene!! die weitere entwicklung wurde unbezahlbar, ganz ganz kleinlaut nähern sich alle den intel prozessoren.

warum der ausflug? streit um die "beste" distribution sichert den erfolg von microsoft.

in der firma ist debian rausgeflogen, nur noch suse und redhat. im kommerziellen bereich gibt es keinen platz für alles mögliche. es hat mit der technik nichts zu tun.

im hobbybereich kommt linux nicht drum herum die masse der unbedarften einzufangen. wie es geht macht www.debian.de vor.

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ostseekrabbe KarstenW „Wenn die Eigentums- und Zugriffsrechte so lasch wie bei einem Windows...“
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ubuntu bietet gleich bei der Installation die Auswahl Desktop und Serversystem. Nur eine Feststellung, keine Werbung.

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KarstenW ostseekrabbe „ubuntu bietet gleich bei der Installation die Auswahl Desktop und Serversystem....“
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Hat man bei Debian auch. Man kann bei Debian zwischen Desktop, manuelle Auswahl , E-Mail-Server und ich glaub auch noch FTP- und Fileserver wählen.
Dann werden nur die nötigsten Programme installiert. Ubuntu scheint wirklich von Debian abzustammen.
Nur die Installion läuft bei Debian eben mehr auf der Konsole im Textmodus ab, ist eben Geschmacksache.
Wie seht es mit der Unterstützung für den Industriestandard die "Linux Standard Base LSB" aus ?
Bei Debian halten sie sich nicht ganz 100 %ig daran, Wenn man ein fremdes Programm installieren will, muß man sich erst kundig machen ob es mit Debian kompatibel ist.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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ostseekrabbe KarstenW „Hat man bei Debian auch. Man kann bei Debian zwischen Desktop, manuelle Auswahl...“
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ich steck noch nicht drin in ubuntu, grundsätzlich dürften aber bezüglich fremdsoftware die gleichen regeln gelten. es ist ein debian derivat.

debian verbucht übrigens im (kommerziellen) serverbereich grosse erfolge. für web/print/fileserver das optimale. da braucht man auch keinen service.

vorbildlich übrigens die debian homepage! ich lese viel, und so entdeckt man schon mal klöpse. zitat debian homepage: "Debian-Systeme verwenden im Augenblick den Linux-Kern".

und nächstes jahr den "windows-kern". das wär doch mal ein schönes gerücht.......

ironisch gemeint ;-))

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KarstenW ostseekrabbe „ich steck noch nicht drin in ubuntu, grundsätzlich dürften aber bezüglich...“
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Bei Server gibt es auch keine Probleme. Ein Server stellt immer nur seine Eigenschaften in das Netz. Bei einem Server kommt es nur auf Stabilität und einen fehlerfreien Programmcode an. Die Probleme fangen meist im Desktopbereich an. Wenn ein Programm auf einem Desktoprechner gestartet wird, ist es von verschiedenen Dingen abhängig. Zum Beispiel von Bibliotheken, vom Betriebsystemkern (Binärformat des Programmes, heißt bei Linux ELF).

Wenn ein Programmierer ein Programm unter SUSE programmiert und es soll später unter Ubuntu oder Red Hat laufen. muß diese Umgebung des Programmes gleich sein, sonst kann das Programm nicht richtig laufen und stürtzt eventuell auch noch ab. Unix kannst du in dieser Beziehung voll vergessen. Da sind die Unterschiede so groß , so das ein Programm welches unter AIX-Unix programmiert wurde mit Sicherheit nicht unter Solaris oder SunOS , Unixware oder sonst einem anderen Unixderivat läuft. Das bedeutet einen enormen Programmieraufwand, weil man immer die Programme an die jeweilige Unixvariante anpassen muß.

Das ist bei Linux die große Herausforderung. Gelingt es Linux die Unterschiede bei den Distributionen zu überwinden und hat man eine einheitliche Laufzeitumgebung (Bibliotheken, Betriebsystemkern u.s.w) kann es zu einer echten Konkurrenz zu Windows im Desktopbereich werden. Diese Standards die es bei Windows gibt, sind mit ein wichtiger Trumpf von Microsoft gegenüber von irgendeinem Unix.
Unix kannst du im Desktopbereich voll vergessen, aber eventuell kann es Linux schaffen ;-).

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