Heute vormittag kam die Polizei zu mir und erschreckte mich mit der Nachricht, ich hätte eine Anzeige wegen Fahrerflucht. Ich war völlig von den Socken und ging mit der Polizei zu meiner Garage. Das vordere Nummernschild war etwas eingebeult, ein Abdruck, wie er von einer Anhängerkupplung stammen könnte, war zu sehen.
Ich war heute früh kurz auf der Post und fuhr dort in eine Parklücke ein, hierbei soll ich das vor mir stehende Auto gerammt haben, die darin sitzende Beifahrerin soll dadurch nach vorne geschubst worden sein. Ein Anstoß, den ich sicher bemerkt haben müßte! Nach dem Anstoß soll ich seelenruhig meine Post abgeholt und dann weggefahren sein. Auf meine Frage, warum die Frau dann nicht ausgestiegen ist, um mich auf den Anstoß hinzuweisen, habe sie gesagt, daß sie sich gefürchtet hätte, weil ich grimmig geschaut hätte. Angeblich war der Fahrer auch in der Post, als ich drin war
Den Anstoß hätte ich sicher bemerkt, dann wäre ich natürlich nicht weggefahren. Ich denke, das Auto ist, während ich in der Post war, im Gegenteil auf mein Auto draufgefahren und die wollen das jetzt drehen, evtl. noch mit Schleudertrauma etc. der Frau. Ein bodenlose Frechheit, ich bin total geplättet, so etwas habe ich noch nicht erlebt.
Es ist sowas von blöd, sich für etwas zu rechtfertigen, was man nicht getan hat und zu versuchen, seine Unschuld zu beweisen. Jetzt habe ich erstmal Gegenanzeige erstattet. Ich denke, wäre es wirklich so gewesen, wie die Frau schilderte, hätte sie ja wenigstens aussteigen können und mich aufmerksam machen können.
Off Topic 20.173 Themen, 223.889 Beiträge
Echt äergerlich, vor Allem wegen der Rennerei. Mir passierte vor einiger zeit auch was äußerst unangenehmes. Ich bg hinter einem anderen Auto in eine Seitenstraße ab. Plötzlich blieb das Auto vor mir stehen ohne Blinker oder sonsigen Anzeichen. Ich stoppte also auch ungefähr 3 Meter dahinter. Plötzlich sehe ich die Rückfahrscheinwerfer aufleuchten und das Auto vor mir schießt im Rückwärtsgang auf mich zu. Ich hatte gerade noch Zeit zu hupen, da rummste es auch schon und sie war in mich rein gekracht.
Wir siegen beide aus und die Frau ist zuerst ziemlich verdattert, fängt sich aber gleich und sagte das sei ja nur ne Kleinigkeit und ich solle ihr sagen was das wohl kosten würde, sie gibt mir das Geld jetzt gleich auf der Stelle. Da meinte ich, daß ich das hier vor Ort kaum beurteilen kann und sowas schnell mal 1000 Euro und mehr kostet. Sie fing dann plötzlich an ich würde ja eh nach Alkohol riechen und außerdem sei ja eigentlich ich ihr reingefahren. Da hatte ich die Nase voll und rief die Polizei.
Zum Glück war die Gute ziemlich bescheuert. Das erste, was sie der Polizei erzählte war, daß sie rückwärts gefahren sei, weil sie an er Tankstelleneinfahrt vorbei war in die sie eigentlich reinwollte und ich sei von Hinten angerauscht gekommen. Daraufhin klärten sie die Polizisten aus, daß sie, wenn sie rückwärts fährt, eine erhöhte Sorgfaltsflicht hat und somit Schuld sei. Das veranlasste sie dazu zu sagen sie hätte sich geirrt, sie sei gar nicht rückwärts gefahren, sondern gestanden und ich sei ihr rein. Das fanden die Polizisten wenig glaubwürdig und sie fragten in der Tankstelle nach. Die Frau in der Tankstelle hatte mich zum Glück hen ehört und hingeschaut und sagt eaus, daß ich stand und die Frau rückwärts gefahren war.
In dem Moment kam sie wieder darauf, daß ich ja nach Alkohol riechen würde (ich kam da gerade von der Arbeit). Der Alkoholest ergab natürlich, daß ich keinen Tropfen getrunken hatte.
Ende vom Lied war, daß die Versicherung von ihr zwar zahlte, aber nur einen Teil, da sie einen Sachverständigen bestellte, der die Kosten, die die Werkstatt für die Insandsetzung verlangt hatte, runterrechnete und ich auf ca. 500 Euro sitzen blieb. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon keine Lust mehr auf den Kram und belies es einfach so.
