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Leute gibt es!

DannyCoburg / 14 Antworten / Flachansicht Nickles

Heute vormittag kam die Polizei zu mir und erschreckte mich mit der Nachricht, ich hätte eine Anzeige wegen Fahrerflucht. Ich war völlig von den Socken und ging mit der Polizei zu meiner Garage. Das vordere Nummernschild war etwas eingebeult, ein Abdruck, wie er von einer Anhängerkupplung stammen könnte, war zu sehen.

Ich war heute früh kurz auf der Post und fuhr dort in eine Parklücke ein, hierbei soll ich das vor mir stehende Auto gerammt haben, die darin sitzende Beifahrerin soll dadurch nach vorne geschubst worden sein. Ein Anstoß, den ich sicher bemerkt haben müßte! Nach dem Anstoß soll ich seelenruhig meine Post abgeholt und dann weggefahren sein. Auf meine Frage, warum die Frau dann nicht ausgestiegen ist, um mich auf den Anstoß hinzuweisen, habe sie gesagt, daß sie sich gefürchtet hätte, weil ich grimmig geschaut hätte. Angeblich war der Fahrer auch in der Post, als ich drin war

Den Anstoß hätte ich sicher bemerkt, dann wäre ich natürlich nicht weggefahren. Ich denke, das Auto ist, während ich in der Post war, im Gegenteil auf mein Auto draufgefahren und die wollen das jetzt drehen, evtl. noch mit Schleudertrauma etc. der Frau. Ein bodenlose Frechheit, ich bin total geplättet, so etwas habe ich noch nicht erlebt.

Es ist sowas von blöd, sich für etwas zu rechtfertigen, was man nicht getan hat und zu versuchen, seine Unschuld zu beweisen. Jetzt habe ich erstmal Gegenanzeige erstattet. Ich denke, wäre es wirklich so gewesen, wie die Frau schilderte, hätte sie ja wenigstens aussteigen können und mich aufmerksam machen können.

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Anonym DannyCoburg „Leute gibt es!“
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Hi Danny,

das kenne ich zu genüge. Mir nahm einmal im tiefsten Winter bei Glatteis pur, jemand, der aus einer Baumarktausfahrt kam und sich vordrängeln wollte, die Vorfahrt und behauptete im Nachhinein, ich hätte absichtlich auf ihn draufgehalten. Als Beweis lieferte er nachgestellte Fotos bei denen nicht die Spur von Eis oder Schnee zu sehen war. Obwohl ich allerhöchstens Tempo 30 draufhatte, bin ich fast ungebremst in seinen BMW gerauscht. Wie sich später herausstellte, betrug der Schaden an beiden Fahrzeugen deutlich mehr als 10.000 DM.

Nach seiner Aussage (und die seiner Frau), soll er mit seinem PKW nur minimalst über den Rinnstein hinweg gestanden haben, als ich ihn absichtlich gerammt habe. Kurz zuvor soll ich sogar noch beschleunigt habe. Dumm war nur, dass zum ich einen, ein auf dem Bürgersteig befindliches Verkehrsschild hätte ummähen müssen, um ihn dort zu treffen, und zum anderen konnte der Polizist vor Gericht bezeugen, dass der 5er BMW des Klägers viel weiter in die Fahrbahn hineingeragt hatte, als dargestellt.

Der Richter erkannte die Gefälligkeitsaussage der Ehefrau ohnehin nicht an, so dass der Kläger auf allen Kosten sitzen geblieben ist und mir seine Versicherung noch Schmerzensgeld für das tatsächliche Schleudertrauma erstatten musste. Trotzallem war es jede Menge Rennerei und Ärger für mich als Betroffener.

Leider ist es in D ja so, Recht haben ist ja eine Sache, aber Recht zu bekommen, eine andere. Ich drücke Dir mal die Daumen, dass Du zu Deinem recht kommst. Auf jeden Fall wirst Du die Lauferei am Hals haben.

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Antwort xafford
Antwort xafford
Es gibt in Deutschland... Kolti