Ich hab mich bisher mittels geliehener PCs u. A. durchgewustelt, aber nun wollte mir jemand, dem ich oft beim PC geholfen hatte, etwas Gutes tun und mir mittels eines bei eBay gekauften Notebook-Gehäuses mit aufgeklebten XP Home Codes zu einem eigenen und echten Win XP Home verhelfen. Verkäufer ist bekannt und dieses Windows sollte nunmehr nicht mehr anderweitig genutzt werden, also praktisch nur noch meinen PC verwalten. Mein Bekannter erklärte mir das so, dass ich eine x-beliebige XP-Home-CD nehmen könne, XP installieren und anschliessend auch aktivieren könne, ohne dass ich gleich verhaftet werde oder zahlen muss. Kurzum, es soll dann ein korrektes XP sein.
Irgendwie würde ich es gerne von neutraler Stelle nochmal erklärt bekommen, ob das auch ein rechtlich sauberes System sein wird ? Und auch wenn es Ok ist und es stellt sich heraus, dass noch anderswo jemand dieses Windows nutzt, wer dann der User mit der Raubkopie ist. Dann würden wir nämlich gegen den Verkäufer bei eBay klagen, uns eine Raubkopie als echte Lizenz verkauft zu haben.
Wäre dankbar, wenn mir jemand diesen Sachverhalt (Lizenzkauf via eBay) nochmal erklären würde. Win-Install, Aktivierung, Registry, etc. ist kein Problem, nur der rechtliche Sachverhalt. Vielen Dank
Alibaba
Archiv Windows XP 25.916 Themen, 128.567 Beiträge
AFAIK stellt der Lizensaufkleber bereits das Nutzungsrecht dar. Ich denke also auch, dass Du ohne Probleme das Windows benutzen darfst. Von welchem Datenträger das ganze installiert wird ist relativ latte, solange es die selbe Programmversion ist. Übrigens ist noch keiner bestraft worden, weil er eine inoffizielle überarbeitete Version des Programms benutzt hat. D.h. Wer ein frühes Win 95 erworben hat, konnte ungestraft auch die 95c Version verwenden. Bei manchen Rechnern für Großabnehmer liegen teilweise keine Datenträger bei, sondern nur Lizenzen oder Lizenzaufkleber. Wie die "Sicherheitskopie" einzustufen ist, weiß ich nicht. Solange Du aber eine gültige Lizenz dazu hast, wird keiner kleinkariert sein. Was ich sehr traurig finde ist das Chaos was selbst MS verbreitet. Die sind nicht in der Lage mal eine Website anzubieten, auf der das alles hieb- und stichfest erklärt ist. Die wichtigste Regel in deren AGB ist m.E. sowieso die salvatorische Klausel... Ich habe mal einem Kunden der von einem Windows 98 nur CD und Key-Aufkleber hatte gesagt, streng genommen reiche das nicht aus. Es sei das Zertifikat mit Hologram etc nötig. Selbst die Rechtsabteilung von MS konnte mir telefonisch nicht weiterhelfen. Die meinsten nur "er hat ne Cd und den Code, was will er mehr?". Die Frage wozu dann der ganze Zertifikat-Zinober veranstaltet wurde, konnte er mir nicht beantworten. Eines dürfte wohl sicher sein: Selbst wenn Du wirklch keine legale Lizenz erworben hast, wird dich bei der Rechtsunsicherheit kaum ein Richter strafrechtlich verurteilen.
