Hallo Gemeinschaft.
Vor einem Jahr hab ich von einer Feier circa 500MB BIlder auf CD gebrannt, da die Feier jetzt dieses Jahr wieder stattfindet, wollte ich mir die Daten einfach mal ansehen und stellte fest (die Daten waren zusätzlich mit ZIP gepackt), dass die CD Rom einwandfrei ist (äusserlich) allerdings kein Markenrohling, irgend ein Billigteil. Gelagert wurde sie ordnungsgemäss.
Beim rückkopieren der Daten rödelte das CD Laufwerk ordentlich rum. Dann hab ich die Daten auf der HDD entzippt und siehe da, als ich in den Ordner via Windows Explorer ging, stürtze ständig SHELL ab. Vermutlich waren also die Bilddaten defekt. Nach etlichem Hin und Herversuchen hab ich es doch geschafft, die Bilder auf die Platte zu bringen, verflucht noch mal. Nach einem Jahr gibt das schon so Probleme?
Oder hing es an einem unsauber gepackten ZIP Archiv? Die Daten waren letzten Endes doch nicht kaputt, da ich sie ja wiederherstellen konnte, aber erst nach mehreren Anläufen.
Hing es an der CD oder hing es am ZIP Archiv?
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Interessanter Vergleich mit der Neandertalerkunst und anderen jahrtausendealten Überlieferungen. Sicherlich kann man die Kurzlebigkeit heutiger Datenträgerformate beklagen, nur - wenn abzusehen ist, dass ein Format verschwindet, z.B. die gebrannten CDRs mit 650 oder 700 MB zugunsten von DVDs mit einigen Gigabytes, wer hindert uns daran, die Daten rechtzeitig auf das neue Format zu überspielen?
Das hat gar nicht einmal nur etwas damit zu tun, dass z.B. die CD-R vom Markt verschwinden könnte. Da die Medien keinesfalls unbegrenzt haltbar sind, muss man früher oder später sowieso Backups machen. Bei der Gelegenheit kann man dann gleich zu einem aktuelleren Medium, i.d.R. mit einem Vielfachen an Speicherkapazität greifen.
CU
Olaf
