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Nach 1 Jahr: Schwerste Probleme mit auf CD archivierten Daten

Der_Milchmann / 22 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo Gemeinschaft.

Vor einem Jahr hab ich von einer Feier circa 500MB BIlder auf CD gebrannt, da die Feier jetzt dieses Jahr wieder stattfindet, wollte ich mir die Daten einfach mal ansehen und stellte fest (die Daten waren zusätzlich mit ZIP gepackt), dass die CD Rom einwandfrei ist (äusserlich) allerdings kein Markenrohling, irgend ein Billigteil. Gelagert wurde sie ordnungsgemäss.

Beim rückkopieren der Daten rödelte das CD Laufwerk ordentlich rum. Dann hab ich die Daten auf der HDD entzippt und siehe da, als ich in den Ordner via Windows Explorer ging, stürtze ständig SHELL ab. Vermutlich waren also die Bilddaten defekt. Nach etlichem Hin und Herversuchen hab ich es doch geschafft, die Bilder auf die Platte zu bringen, verflucht noch mal. Nach einem Jahr gibt das schon so Probleme?

Oder hing es an einem unsauber gepackten ZIP Archiv? Die Daten waren letzten Endes doch nicht kaputt, da ich sie ja wiederherstellen konnte, aber erst nach mehreren Anläufen.

Hing es an der CD oder hing es am ZIP Archiv?

-----------------------------------Zu Hartz4 kann ich nur sagen, dass ich froh bin, dass ich einen Job habe
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MoritzHan Der_Milchmann „Nach 1 Jahr: Schwerste Probleme mit auf CD archivierten Daten“
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Hast doch nicht etwa die CD gelabelt?

Gruß,
Gerry

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Der_Milchmann MoritzHan „Hast doch nicht etwa die CD gelabelt? Gruß, Gerry“
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hmm gelabelt sagt mir nicht viel sorry

meinst du damit, beschriftet? wenn ja, nein das habe ich sie nciht

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deBeck Der_Milchmann „Nach 1 Jahr: Schwerste Probleme mit auf CD archivierten Daten“
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Das lag mit hoher wahrscheinlichkeit am Rohling bzw. der lesbarkeit dessen in deinem Laufwerk.


Ich halte es immer so, daß ich wichtige Dinge die auf CD lagern mindestens jährlich auf gute Lesbarkeit kontrolliere und wenn nötig eben neu brenne. Um mal wieder einen meiner lieblings - Richtsätze anzubrigen : "Betrachte alle Daten von denen kein Backup existiert als gelöscht."

Gerade CD's der Billighersteller (ich meine nicht die Handelsmarken wie Verbatim, Aldi, Plextor, Sony, Intenso usw. !) sind da wohl sehr anfällig, aber auch bei bekannt guten Herstellern wie Taiyo Yuden, Mitsubishi oder Mitsui kann eine Scheibe nach dieser Zeit schon ne Macke haben.
Wenn man den Ärger der entstehen kann und den geringen Mediwnpreis bedenkt, lohnt es sicherlich doppelte Sicherungen auf unterschiedlichen Medien anzufertigen.

Auch kann man gute Archivformate wie RAR mit Recovery-Informationen erstellen lassen, was einer Beschädigung etwas entgegen wirkt.

Ausserdem gibt es jemanden der ein Tool entwickelt hat, was von mehreren CD's Fehlerkorrektur-Dateien erstellt, welche dann auf eine seperate Cd gebrannt werden (etwa so wie bei RAID4) und bei beschädigten CD's das wiederherstellen erleichtern.
Ich glaube in einem dieser Foren las ich davon :
www.audiohq.de
www.hydrogenaudio.org


ciao

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Der_Milchmann deBeck „Das lag mit hoher wahrscheinlichkeit am Rohling bzw. der lesbarkeit dessen in...“
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Problem beim Packen sehe ich nur folgendes:

Zwar kann man enorm Speicher sparen gerade bei TIF Bildern etc etc, allerdings hat man dann eben das echte Problem: Wenn das Archiv (meist sind die üblichen ja ZIP) ein Problem hat und sich nicht öffnen lässt, sind die ganzen Dateien nicht mehr ansprechbar, weil das Archiv u.U. nicht aufgeht, im anderen Falle sind vielleicht einige aber nciht eben alle Dateien betroffen.

ZIP Archive sind meiner Erfahrung nach nur gut zum schnellen Komprimieren, wenn man z.B: was versenden will, aber um zu archivieren, sollte man nicht doppelt moppeln, wenn, dann eben einfach das Komprimierungsprogramm seines Mediums, sofern vorhanden oder eben des Backup Programms nutzen.

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schnaffke Der_Milchmann „Nach 1 Jahr: Schwerste Probleme mit auf CD archivierten Daten“
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Hm, ich hab gerade mal meine ältesten selbstgebrannten Daten CD´s gecheckt (6 Jahre alt), alle OK (aber auch alles unkomprimiert). Mit angeschlagenen ZIP-Archiven hatte ich allerdings schon einige Male Ärger. Aber das ist halt meine ganz persönliche Erfahrung.

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deBeck schnaffke „Hm, ich hab gerade mal meine ältesten selbstgebrannten Daten CD s gecheckt 6...“
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Ich habe auch sehr alte CD-R's (wann gab es die ersten 2x-Brenner ?) und diese waren zum einen sehr hochwertig (Mitsui, Gold als Reflektor) von HP und Traxdata, die laufen auch noch spitze. Aber man weis es halt immer erst nachher, was das Zeugs taugt.

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Der_Milchmann schnaffke „Hm, ich hab gerade mal meine ältesten selbstgebrannten Daten CD s gecheckt 6...“
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eben ... wie von mir beschrieben - ein archiv im eimer - alle daten weg...fragt sich ob dann der gesparte platz berechtigt war

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jueki Der_Milchmann „Nach 1 Jahr: Schwerste Probleme mit auf CD archivierten Daten“
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In meinem Bekanntenkreis habe ich nun schon 3x von solchen Problemen gehört. Und dabei handelte es sich
seltsamerweise immer um mit ZIP gepackte Daten. Nie um mit WinRAR- gepackte. Gibt mir zu denken!

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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Tilo Nachdenklich Der_Milchmann „Nach 1 Jahr: Schwerste Probleme mit auf CD archivierten Daten“
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Ich würde die CD mal langsam auslesen (1-fach) mit einem Tool wie DiskJuggler und eine Image-Datei zum Brennen einer CD erstellen. Ich weiß nicht mehr genau wie es heißt, ich habe jetzt DiskJuggler auch noch nicht installiert. Man muss sich ziemlich mit der Bedienungsanleitung und den verschiedenen Optionen rumplagen.

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Olaf19 Der_Milchmann „Nach 1 Jahr: Schwerste Probleme mit auf CD archivierten Daten“
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Hi Milchmann,

das erinnert mich an die Probleme, die ich mit selbst gebrannten Audio-CDs immer wieder habe: Direkt nach dem Brennen ist noch alles in Ordnung, aber nach ein paar Monaten fangen sie in der letzten Viertelstunde ihrer Spielzeit plötzlich an zu knistern. Da CDs von innen nach außen gelesen werden, kann ich nur vermuten, dass bei der Herstellung die Qualität zum Rand hin nachlässt. Wahrscheinlich gehen die Hersteller einfach davon aus, dass die CDs doch nicht "vollgemacht" werden.

Mit Daten-CDs hatte ich solchen Ärger bislang noch nicht - aber die sind bei mir auch alle zu maximal ca. 75% gefüllt. Und bei meinen Audio-"Sorgenkindern" beginnen die Probleme erst nach ca. 80% der Spielzeit... Auffällig ist, dass es diese Probleme fast nur mit Noname-CDRs habe. Bei TDK, Sony, Philips, Fuji, Verbatim etc. hingegen nicht. Nur BASF / Emtec und Intenso machen eine unrühmliche Ausnahme - mit denen hatte ich den meisten Ärger, noch mehr als mit Noname-CDs.

Fazit: Von den Billigteilen und von BASF/Emtec sollte man besser die Finger lassen, außer man braucht die CD nur für Demo-Zwecke... aber das ist die Ausnahme, meistens will man damit Musik und Daten dauerhaft archivieren. Und wie Moritz sagt: Keine Klebeetiketten verwenden - haben meine Problemkinder alle! Ich kann es nur vermuten, aber möglicherweise begünstigt der Klebstoff einen chemischen Zersetzungsprozess; evtl. sind die CDRs an den Rändern aus herstellungstechnischen Gründen empfindlicher dagegen als in der Mitte.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Tilo Nachdenklich Olaf19 „Probleme mit selbst gebrannten Audio-CDs“
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Dass man CDs, deren Daten man unbedingt braucht, nicht 100% voll machen soll stimmt schon mal.
Bei den Klebeettiketten ist das Papier das Problem. Papier lebt und verformt sich mit Hitze und Feuchtigkeit. Dadurch wird die CD gewölbt, natürlich wirkt auch das sich außen stärker aus, die CD liegt ja nur in der Mitte auf. Kritisch ist der Höhenfokus vom Laser, ich glaube ne CD verträgt max. einen knappen Millimeter Abweichung. Man sollte also die Ettiketten mit geeigneten Mitteln ablösen...leider habe ich vergessen was geeignet war. Bei DVD ist das Problem mit dem Höhenfokus noch viel dramatischer. DVD-RAM sind relativ stabil gebaut, da dürfte es weniger Probleme geben. Alle neuen Formate die jetzt nach DVD kommen, werden noch viel kitzliger mit dem Höhenfokus.

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Der_Milchmann Tilo Nachdenklich „Probleme mit selbst gebrannten Audio-CDs“
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nur muss man auch bedenken, dass man bei halvollen CDs oder sagen wir mal 3/4 vollen CDs, das sind dann nämlich nur noch circa 350 - 400MB bei 650MB bzw. 700MB den niedrigen Medienpreis pro MB dann irgendawnn nicht mehr hat und man doch überlegen muss, ob man nicht auf externe HDDs zurückgreift, die ja bei richtiger Lagerung wesentlich mehr sicherheit bieten, zudem höhere Geschwindigkeiten.

Denn die meisten HDDs crashen schliesslich nicht durch Kratzer etc etc wie etwa CDs sondern durch ausfall des Motors oder eben durch Betrieb, wenn man aber die Backup HDD nicht dauernd laufen hat, sondern nur wöchentlich oder auch täglich 1x im tower hat zum Sichern der daten, so schont man Motor und hat nicht mal 30 Stunden Laufzeit pro Woche

zudem natürlich auch wesentlich höhere kapazitäten und auch bessere migrationsmöglichkeiten auf andere medien, wenn man datenverlust fürchtet oder die platte kracht, ausserdem (noch ein punkt) lassen sich hdds auf fehler wesentlich besser prüfen als CDs

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Olaf19 Tilo Nachdenklich „Probleme mit selbst gebrannten Audio-CDs“
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Tja, aus Schaden wird man klug... ich werde wohl keine Klebeetiketten mehr einsetzen, wenn mir meine Daten bzw. Musik bis zum Ende lieb und teuer sind. Wer weiß, ohne diese dämliche Kleberei wären evtl. sogar die NoName-Billig-CDRs bzw. BASF/Emtec/Intenso-CDRs bis heute noch lesbar.

Angesichts der für heutige Begriffe bescheidenen 650 oder 700 MB Kapazität wäre es aber schon bitter, auch noch auf einen Teil davon verzichten zu sollen. Vor allem stellt sich dann die Frage, wozu man überhaupt noch die deutlich teureren 700er-Rohlinge kaufen soll, wenn man eh nur bis ca. max. 500 MB davon "vollmachen" darf.

CU
Olaf

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Tilo Nachdenklich Olaf19 „Probleme mit selbst gebrannten Audio-CDs“
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Wenn die CD gerade ist und sich nicht verzieht sind nur die äußersten Spuren ein Problem. Vielleicht reicht es 50 MB wegzulassen. Auch das Brenntempo spielt ne Rolle. Das spricht gegen schnelle Brenner (Testsieger). Denn wenn man bei einem schnellen Brenner das Brenntempo zurücknimmt, dann arbeitet der nicht im optimalen Bereich, denn die Brennleistung ist auf hohen Speed optimiert und lässt sich wohl kaum zurücknehmen.

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Olaf19 Tilo Nachdenklich „Probleme mit selbst gebrannten Audio-CDs“
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Ich habe mal vor einigen Jahren, als die Brenntempi noch nicht ganz so atemberaubend waren wie heute, einen Testbericht über CD-Rohlinge gelesen, in dem die besten Ergebnisse mit 6x oder aber 2x Speed erzielt wurden. Dumm gelaufen - mein damaliger Yamaha CDR-400t SCSI-Brenner arbeitete mit 4x-Speed... und genau diese Geschwindigkeit brachte die höchsten Fehlerraten :-(

Übrigens: Die meisten meiner Knister-Kandidaten stammen aus jener Zeit (1998 - 2001).

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Tilo Nachdenklich Olaf19 „Probleme mit selbst gebrannten Audio-CDs“
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Vielleicht ein typisches Yamaha-Problem. Mit meinem Hewlett-Packard 2-fach-Brenner habe ich nie einen Rohling verbrannt und alles geht noch. In dem Brenner soll JVC-Technik stecken (steht so in den Insider-Herstellerlisten im Internet), aber als ich ihn mal aufgemacht habe, wegen einem Flusen auf der Spindel, habe ich nur Sony-Elektronik gefunden. Vielleicht war die Mechanik von JVC. Aber ich muss sagen 2-fach-Tempo ist mir einfach zu langsam.

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Herman Munster Der_Milchmann „Nach 1 Jahr: Schwerste Probleme mit auf CD archivierten Daten“
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Genau aus diesen Gründen wird ja auch davon ausgegangen, daß unsere Generation, rückblickend aus der Zukunft betrachtet, nicht mehr existieren wird: weil die heutigen Datenträger nicht lange genug halten, um in der Zukunft die Datenträger von damals (also die heutigen) lesen zu können. Nur ein Beispiel: 8 Zoll-Disketten! Wer es seinerzeit nicht für nötig erwachtet oder nicht geschafft hat, seine 8"-Floppys auf neuere Formate zu übertragen, kann die nun endgültig abschreiben. Wer verfügt heute noch über funktionsfähige Lesegeräte für (von heute aus gesehen) die Computer-Anfangszeit? Und selbst, wenn man ein 8"-Gerät noch auftreibt: an welchem Controller kann man die noch anschließen? An auch hoffnungslos veraltete (wirklich veraltet - nicht nur nach Händlermeinung...) MoBos jedenfalls nicht. Und selbst, wenn man so einen Controller noch intakt hat: in welchen MoBo-Slot paßt die Karte rein?

Von praktisch allen Menschengenerationen, die Schreiben konnten, sind noch Überlieferungen vorhanden, seien es auch noch soviel tausende Jahre her. Unsere Generation könnte die erste sein, von der es in fernerer Zukunft keine entzifferbaren Zeugnisse mehr geben wird, wenn die letzten im Moment noch Lebenden einmal der himmlischen Metamorphose teilhaftig geworden sein werden.

Bücher aus dem Jahr 500-schieß-mich-tot, Steintafeln der Römer, Papyrus der Ägypter etc, wird es dann noch geben, sogar noch die Kunstwerke des Neandertaler - aber eine CD, heute gebrannt... ÖHA!

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Olaf19 Herman Munster „Genau aus diesen Gründen wird ja auch davon ausgegangen, daß unsere...“
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Interessanter Vergleich mit der Neandertalerkunst und anderen jahrtausendealten Überlieferungen. Sicherlich kann man die Kurzlebigkeit heutiger Datenträgerformate beklagen, nur - wenn abzusehen ist, dass ein Format verschwindet, z.B. die gebrannten CDRs mit 650 oder 700 MB zugunsten von DVDs mit einigen Gigabytes, wer hindert uns daran, die Daten rechtzeitig auf das neue Format zu überspielen?

Das hat gar nicht einmal nur etwas damit zu tun, dass z.B. die CD-R vom Markt verschwinden könnte. Da die Medien keinesfalls unbegrenzt haltbar sind, muss man früher oder später sowieso Backups machen. Bei der Gelegenheit kann man dann gleich zu einem aktuelleren Medium, i.d.R. mit einem Vielfachen an Speicherkapazität greifen.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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rill Herman Munster „Genau aus diesen Gründen wird ja auch davon ausgegangen, daß unsere...“
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Zu dieser Thematik war vor einigen Jahren ein interessanter Artikel in der c't. Das Fazit war ebenfalls, daß wir Unmengen von Daten produzieren (auch persönliche Daten), daß diese Daten aber nach kurzer Zeit unlesbar sind oder einfach gelöscht werden.

Die NASA z. B. hat unglaubliche Mengen an Daten bei all ihren Missionen erzeugt, die noch auf ihre Auswertung warten. Nur diese Daten (teilweise Jahrzehnte alt) können nicht mehr gelesen werden bzw. die NASA hat Probleme, entsprechende intakte Abspielgeräte bereitzustellen. NASA-Leute versuchen, bei eBay irgendwelche Oldtimer zu ergattern!

Auch bestimmte ältere elektronische Bauelemente (z. B. 8086 Prozessoren) wechseln bei eBay zu teilweise sehr hohen Preisen den Besitzer. Auch diesbezüglich ist die NASA Stammkunde bei eBay , weil sie nur so ihre alte Technik am Laufen halten kann.

Ich habe gerade bei www.ebay.com nach "8086" gesucht, aktuell wird keine einzige 8086 CPU angeboten, ich habe noch ca. 20 Stück davon "rumliegen" ...


rill

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Der_Milchmann rill „Tücken (einst) moderner Technik“
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nur wäre DEIN Problem vermutlich auch, zu testen, ob die Hardware überhaupt noch funktionsfähig ist :-) denn 8086 zu testen ist heute nicht mehr so einfach ;) Board, Netzteil, etc etc etc alles muss ja schliesslich intakt sein

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rill Der_Milchmann „Tücken (einst) moderner Technik“
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Testen kann ich die Dinger leider nicht. Ein Teil der 8086er ist in Original-Stangen. Es müßte eigentlich Adapter von 8086 auf 8088 geben ... damit könnte ich sie in einen alten IBM XT testen, den ich als Oldi-Sammlerobjekt auch noch besitze.

rill

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deBeck Der_Milchmann „Nach 1 Jahr: Schwerste Probleme mit auf CD archivierten Daten“
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Hab das Parity-Tool wieder gefunden :

http://mpex.net/software/details/quickpar.html

"
Beschreibung
QuickPar erstellt sogenannte Parity Volumes anhand des Reed-Solomon Algorithmus, der Grundlage zahlreicher Anwendungen zur Fehlerkorrektur in der Datenübertragung und Datenspeicherung. Parity Volumes enthalten Informationen, mit denen Dateien auf Veränderungen bzw. Beschädigungen geprüft, ggf. repariert oder im Falle der Löschung sogar komplett wiederhergestellt werden können.

Das Verfahren eignet sich auch zur Datensicherung oder Archivierung auf CD (oder DVD), z.B. von MP3-Alben. Wer hat nicht schon eine CD in den Händen gehabt, die nach längerer Lagerung oder durch Kratzer Lesefehler produzierte?!
Wer Vorsorge trifft, hat später gute Karten: Vor der Sicherung auf CD erstellt man zunächst mit QuickPar für jeden Ordner die Parity Volumes und brennt dann irgendwann alles auf CD. Muss man später auf die Sicherung zurückgreifen, lassen sich die Dateien nach dem Zurückspielen auf die Fesplatte zunächst auf Fehler prüfen und anschließend ggf. mit QuickPar wieder reparieren.
Die Datensicherheit eines Backups oder einer Archiv-CD wird also deutlich erhöht.

Leider fehlt zur Zeit noch die Möglichkeit, Unterverzeichnisse rekursiv zu bearbeiten.
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