Hallo Gemeinschaft.
Vor einem Jahr hab ich von einer Feier circa 500MB BIlder auf CD gebrannt, da die Feier jetzt dieses Jahr wieder stattfindet, wollte ich mir die Daten einfach mal ansehen und stellte fest (die Daten waren zusätzlich mit ZIP gepackt), dass die CD Rom einwandfrei ist (äusserlich) allerdings kein Markenrohling, irgend ein Billigteil. Gelagert wurde sie ordnungsgemäss.
Beim rückkopieren der Daten rödelte das CD Laufwerk ordentlich rum. Dann hab ich die Daten auf der HDD entzippt und siehe da, als ich in den Ordner via Windows Explorer ging, stürtze ständig SHELL ab. Vermutlich waren also die Bilddaten defekt. Nach etlichem Hin und Herversuchen hab ich es doch geschafft, die Bilder auf die Platte zu bringen, verflucht noch mal. Nach einem Jahr gibt das schon so Probleme?
Oder hing es an einem unsauber gepackten ZIP Archiv? Die Daten waren letzten Endes doch nicht kaputt, da ich sie ja wiederherstellen konnte, aber erst nach mehreren Anläufen.
Hing es an der CD oder hing es am ZIP Archiv?
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Hi Milchmann,
das erinnert mich an die Probleme, die ich mit selbst gebrannten Audio-CDs immer wieder habe: Direkt nach dem Brennen ist noch alles in Ordnung, aber nach ein paar Monaten fangen sie in der letzten Viertelstunde ihrer Spielzeit plötzlich an zu knistern. Da CDs von innen nach außen gelesen werden, kann ich nur vermuten, dass bei der Herstellung die Qualität zum Rand hin nachlässt. Wahrscheinlich gehen die Hersteller einfach davon aus, dass die CDs doch nicht "vollgemacht" werden.
Mit Daten-CDs hatte ich solchen Ärger bislang noch nicht - aber die sind bei mir auch alle zu maximal ca. 75% gefüllt. Und bei meinen Audio-"Sorgenkindern" beginnen die Probleme erst nach ca. 80% der Spielzeit... Auffällig ist, dass es diese Probleme fast nur mit Noname-CDRs habe. Bei TDK, Sony, Philips, Fuji, Verbatim etc. hingegen nicht. Nur BASF / Emtec und Intenso machen eine unrühmliche Ausnahme - mit denen hatte ich den meisten Ärger, noch mehr als mit Noname-CDs.
Fazit: Von den Billigteilen und von BASF/Emtec sollte man besser die Finger lassen, außer man braucht die CD nur für Demo-Zwecke... aber das ist die Ausnahme, meistens will man damit Musik und Daten dauerhaft archivieren. Und wie Moritz sagt: Keine Klebeetiketten verwenden - haben meine Problemkinder alle! Ich kann es nur vermuten, aber möglicherweise begünstigt der Klebstoff einen chemischen Zersetzungsprozess; evtl. sind die CDRs an den Rändern aus herstellungstechnischen Gründen empfindlicher dagegen als in der Mitte.
CU
Olaf
