Hallo miteinander,
Mein Problem: Hab über den ebay-Händler " CBO-DO " ein neues Mobo MSI 6380 m. Raid u. Garantie !!! erworben. Ging natürlich nicht, außer Postlämpchen meldet: defekte CPU, ansonsten passiert nix. Die CPU Duron 1600 ist aber getestet, 100% ok, ebenso Grafik,Maus,Tastatur 100% ok, DDRam NT PC 266 theor. ok, da kein anderes Board zu Verfügung.
Der Händler will das Board bei Defekt tauschen, soweit ok. Aber!!!
Wenn dummerweise, eine meiner Komponenten nicht spielt, soll ich für
den Test des reklamierten Mobo´s blechen!!! Was der nach Feierabend mit dem Board macht, weiß ich natürlich nicht. Der kann dann alles mögliche behaupten. Was kann ich dagegen im rechtlichen Rahmen machen ??? Liegt die Beweispflicht überhaupt bei mir, zu beweisen, daß das Board Teil-kaputt ist??!! Muß ich den Test bezahlen, wenn das Ding aus unerklärlichen Gründen trotzdem läuft??? Das kann doch nicht sein, das ich ne halbe PC-Werkstatt haben muß, nur um son lächerliches Scheixx-Board zu tauschen!!!
Und überhaupt, was soll in einem solchen Fall ein DAU machen. Der ist doch so einem Abzocker gnadenlos ausgeliefert!!! Bitte ihr könnt Euch nun aufregen was das Zeug hält, aber da ich keine teuere Rechtschutz-versicherung brauche ich schon handfeste Sache um dagegen vorzugehen. Wenn alles versandet, hab ich mir überleg, stell ich das Ding bei ebay mit Roß und Reiter wieder rein.
Für brauchbare Tipps wäre ich Euch dankbar.
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Mal ehrlich und nochmal,
erstmal hätt ich das Board auch im Laden kaufen können. So halt 10 Euro gespart, warum nicht?
dann hab ich den Händler danach nochmal gefragt,ob die CPU und RAM "paßt". Ja! Tun Sie. Also spezifizierte hardware draufgepackt.
Ok jedes Teil woanders gekauft, nochmal 20 Euro gespart, warum nicht?
Weil die Bios-Lämpchen kaputte CPU melden zurück nach Reichelt. Reichelt nach AMD. AMD zurück nach mir. 100% ok.
Watt nu??? Ja, watte denn???
Entweder hat der Boardhersteller mit den Bios Murks gemacht, weil es die -gelistete- CPU nicht finden kann, oder der Händler verkauft B-Ware, bei der ein gewisser Prozentsatz defintiv kaputt ist und wohl-wissend trotzdem verkauft wird, oder vielleicht, vielleicht...
Unser Meister nennt das " allgemeines Geschäftsgebaren der Branche ".
Auf jeden Fall darf ich den hardware-Tester spielen, falls nichts klappt, schiebt es jeder auf den anderen und ich Dussel soll für sowas weil ich den Fehler nicht mit Gewißheit einkreisen kann auch noch blechen und --- den Ball flach halten???
Ehrlich, da krieg ich einen soooolangen riesen Hals. Das Thema dürfe doch allgemein bekannt sein, schließlich gibt´s seit Jahren eine dicke Nickles-Bibel.
Den Ball flach halten würde für mich bedeuten alles gleich 3-fach besorgen, könnte ja sein, das irgendwas nicht funktioniert, ausge-reift oder sonstwas ist und wer ist Schuld ??? Der doofe Kunde natürlich.
Es geht auch anders. Das Zauberwort heißt Kulanz. Reichelt hat nicht
einen Cent für die Überprüfung haben wollen, obwohl das Ding ok ist!!
Klar, wenn ich das vorher gewußt hätte, wär ich bei meinen "Hoflieferanten" geblieben, der hat auch schon mal --umsonst-- und
unnötigerweise etwas überprüft. Warum nicht in diesen Fall??
Also, ich denke, ich bin nicht der einzigste, der derartiges Händler-Verhalten kennengelernt hat und möchte von Euch wissen, wie Ihr damit
umgegangen seit und was Ihr daraus gemacht hat.
