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Ist "Lippensynchronität" nicht bei jeder Video - Software möglic

Newcomer1 / 8 Antworten / Flachansicht Nickles

Ich lese zwar gerade im Archiv , daß der Hersteller MAGIX wohl schon länger dafür bekannt ist , daß die Software nicht in der Lage ist , bearbeitete Filme so zu brennen , sprich so umzurechnen , daß beim Abspielergebnis dann kein "Auseinanderlaufen" von Bild und Ton auftritt.


Jedoch wird mir nicht ersichtlich , welche Alternativen hier zu wählen wären.


Ich selbst mußte bei meinen Versuchen mit der Software " Filme auf CD & DVD 3.0 " feststellen , daß zwar Files mit ca.30 min Laufzeit noch annähernd laufsynchron gebrannt werden können , wenn es aber in Richtung 60 min oder gar mehr gehen soll , dann ist im Ergebnis nicht mehr festzustellen , welche Personen - der Handlung - gerade etwas von sich gegeben haben.


Will heißen , der Ton eilt dem Bild voraus - obwohl per Software-Vorschau-Betrachtung am PC alles in Ordnung scheint ...


Meine Lösung des Problems brachte nun - zumindest beim Brennen - die Software > NERO VISION EXPRESS  <  ,  hier ist es auch bei langen Videofilmen , oder mehrfach zusammengefügten Kurzfiles , möglich , DVD´s zu erstellen , die bis zum Schluß in völliger Lippensynchronität anzusehen sind.


Nur kann ich hierbei keine Eingriffe auf Helligkeit und Kontrast nehmen.


Hier tat sich die Magix-Software schon positiv hervor.


Deshalb meine Bitte um Eure Erfahrungen , welche Bearbeitungsprogramme benutzt Ihr , wenn es vorerst darum geht die Filmchen aufzubereiten und zurechtzuschneiden ?


Brennen könnte ich , wie berichtet , dann ja mit Nero-Vision-Express.


Aber mir scheint die Bearbeitung mit MAGIX erfordert dann auch zwingend das Brennen mit der benutzten Software - nicht wahr ?


 


Gruß


 


Markus


 

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Herman Munster Newcomer1 „Ist "Lippensynchronität" nicht bei jeder Video - Software möglic“
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Asynchronität hat überaus häufig den Grund darin, daß der Film nicht in der richtigen Abtastrate für die Tonspur erstellt wurde: 48 000Hz. Bei reiner Musik (sprich: MP3-Files) sind´s 44 100Hz. Wenn man die Film-Tonspur mit weniger als 48KHz aufnimmt, muß der Ton dann irgendwann dem Bild vorauseilen. Wenn die abweichende Rate konstant eingehalten wird, kann man sogar ausrechnen aus der Differenz, nach wieviel Sekunden Speildauer eine z.B. 1-sekündliche Asynchronität vorliegen muß.

Also: beim Codieren immer peinlich drauf achten, daß die Tonspur mit "48 000" erstellt bzw. aufgenommen wird. Ein nachträgliches Umcodieren auf 48 000 ist nicht immer erfolgreich. Notfalls die Tonspur extrahieren, getrennt vom Film bearbeiten und dann zum Brennen wieder zusammenfügen.

Aber erstmal auf nen RW brennen, man weiß ja nie... ;-) "Verlaß Dich auf etwas - und du bist verlassen."

Und was Pinnacle-Hardware angeht, deren Anti-Kompatibilität zu bestimmter Hardware ist legendär. Um nicht zu sagen: berüchtigt... Die Konkurrenz konnte es besser: Dazzle. Deswegen auch von Pinnacle liquidiert. Offizielle Bezeichnung: "gekauft worden".

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