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Ist der Begriff "Zensur"gerechtfertigt, wenn zukünftig Urheberrechtsverstöße im Web strenger verhindert werden sollen?

mawe2 / 46 Antworten / Baumansicht Nickles
(Foto: Pixabay)
einer Zensur des Internets einen Schritt näher

Wobei ich mir schon seit einiger Zeit die Frage stelle, inwieweit der Begriff "Zensur" überhaupt  gerechtfertigt ist, wenn zukünftig Urheberrechstverstöße im Web strenger verhindert werden?

Gehört zum Recht auf freie Meinungsäußerung auch das Recht auf beliebige freie Nutzung fremder kreativer Leistungen?

Ich bin da irgendwie noch unschlüssig...

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„Ist der Begriff "Zensur"gerechtfertigt, wenn zukünftig Urheberrechtsverstöße im Web strenger verhindert werden sollen?“

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Gehört zum Recht auf freie Meinungsäußerung auch das Recht auf beliebige freie Nutzung fremder kreativer Leistungen?

Nein – mit absoluter Sicherheit nicht!

Problematisch ist nur die Brachialität der Methoden, mit der die Vermeidung von Urheberrechtsverletzungen erreicht, ja erzwungen werden soll. Ich finde die Links von faki regelrecht erschreckend: Eine Stunde Reaktionszeit, das ist schon unmenschlich...

Die Folge davon: alles, was irgendwie nach Terrorismus oder nach Urheberrechtsverletzung "riecht", muss bereits im Vorwege mit Strunk und Stiel ausgemerzt werden, damit tatsächlich oder nur vermeintlich problematische Inhalte nicht eine Minute zu viel online zu sehen sind.

Also muss ein Uploadfilter her, der – um allen Schwierigkeiten weiträumig aus dem Wege zu gehen – mit einer möglichst "großzügigen", man könnte auch sagen, "groben" Voreinstellung zukehr geht. Da fallen dann schon mal ein paar durch die Meinungsfreiheit gedeckte Äußerungen unter den Tisch, Kolletaralschaden halt – wo gehobelt wird, da fallen Späne.

Ich denke, das war es, was faki gemeint hatte.

CU
Olaf

PS, wobei ich das Beispiel YouTube in diesem Zusammenhang nun überhaupt nicht verstehe. Gefühlte 95% des Contents dort beruht auf Urheberrechtsverletzungen. Von Musikvideos ("Clips") über Dokumentationen und Reportagen bis hin zu alten deutschen Krimis – alles da, und kein Hahn kräht danach.

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mawe2 Olaf19

„Nein mit absoluter Sicherheit nicht! Problematisch ist nur die Brachialität der Methoden, mit der die Vermeidung von ...“

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PS, wobei ich das Beispiel YouTube in diesem Zusammenhang nun überhaupt nicht verstehe. Gefühlte 95% des Contents dort beruht auf Urheberrechtsverletzungen.

Nicht unbedingt 95%.

Mitunter haben auch die Rechteinhaber selbst das Material dort hochgeladen (oder haben zumindest ihre Genehmigung dafür erteilt).Gab es nicht auch inzwischen eine Einigung mit der GEMA? Insofern dürfte Vieles dort doch ganz legal zu sehen sein.

Aber ein gewisser (vermutlich immer noch recht hoher) Anteil des Materials dürfte schon urheberrechtlich problematisch sein.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„Nicht unbedingt 95 . Mitunter haben auch die Rechteinhaber selbst das Material dort hochgeladen oder haben zumindest ihre ...“

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Mitunter haben auch die Rechteinhaber selbst das Material dort hochgeladen

Selbst dann kommt bisweilen der Hinweis, "dieses Video ist in deinem Land nicht zu sehen!". Passiert z.B. auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Björk. Wobei sie als Musikerin / Sängerin / Komponistin allerdings nicht die alleinigen Rechte am Gesamtprodukt hat (einfache Lösung: Download mit Convert2mp3 net o.ä. Tools).

Gab es nicht auch inzwischen eine Einigung mit der GEMA?

Gab es schon, aber das betrifft ja nur die finanzielle Seite. Die GEMA schützt aber nicht das Urheberrecht, das kann nur der Gesetzgeber. Bei den Verwertungsgesellschaften geht es generell nur um Tantiemen.

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19

„Selbst dann kommt bisweilen der Hinweis, dieses Video ist in deinem Land nicht zu sehen! . Passiert z.B. auf dem ...“

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Bei den Verwertungsgesellschaften geht es generell nur um Tantiemen.

Ist schon klar.

Aber wie will eine Verwertungsgesellschaft denn die Tantiemen erwirtschaften, wenn die Inhalte, um die sie sich kümmert, sowieso gesperrt sind?

Ich dachte immer, wenn die GEMA ihr OK gibt, ist das Zeug auch legal zu sehen.

Passiert z.B. auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Björk.

Also bei mir werden die Björk-Videos angezeigt. (Ohne Proxy etc. also ganz regulär.)

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Olaf19 mawe2

„Ist schon klar. Aber wie will eine Verwertungsgesellschaft denn die Tantiemen erwirtschaften, wenn die Inhalte, um die sie ...“

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Ich dachte immer, wenn die GEMA ihr OK gibt, ist das Zeug auch legal zu sehen.

Naja, mit den Rechten von Filmemachern hat die GEMA ja nichts zu tun. Und wenn die, warum auch immer, nicht wollen, dass ihr Clip im Netz zu sehen ist, können die bewirken, dass der Clip von YouTube verschwindet.

Kann durchaus sein, dass die Björk-Sachen inzwischen alle wieder online sind, ist schon länger her, dass ich ihren offiziellen Kanal besucht hatte.

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19

„Naja, mit den Rechten von Filmemachern hat die GEMA ja nichts zu tun. Und wenn die, warum auch immer, nicht wollen, dass ...“

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Naja, mit den Rechten von Filmemachern hat die GEMA ja nichts zu tun.

Soweit es um Musikvideos geht, dürfte schon die GEMA beteiligt sein (oder eben eine andere ähnlich agierende Verwertungsgesellschaft).

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Olaf19 mawe2

„Soweit es um Musikvideos geht, dürfte schon die GEMA beteiligt sein oder eben eine andere ähnlich agierende ...“

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Soweit es um Musikvideos geht, dürfte schon die GEMA beteiligt sein

Beteiligt auf jeden Fall – aber eben nicht allein. Regisseure von Musikvideos und wer da noch so kreucht und fleucht, ist nicht in der GEMA organisiert. Die haben aber jede Menge Mitspracherecht bei der Verwertung des Endprodukts.

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19

„Beteiligt auf jeden Fall aber eben nicht allein. Regisseure von Musikvideos und wer da noch so kreucht und fleucht, ist ...“

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Regisseure von Musikvideos und wer da noch so kreucht und fleucht, ist nicht in der GEMA organisiert. Die haben aber jede Menge Mitspracherecht bei der Verwertung des Endprodukts.

Mag sein.

Dass aber irgendein Viideo gesperrt wurde, das ich sehen will, habe ich schon mehrere Jahre nicht mehr erlebt. (Ist vielleicht auch Zufall?)

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fakiauso Olaf19

„Nein mit absoluter Sicherheit nicht! Problematisch ist nur die Brachialität der Methoden, mit der die Vermeidung von ...“

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Ich denke, das war es, was faki gemeint hatte.


Hm - das hat eher etwas vom Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub zu tun.

Terror ist doch nur ein Argument, genau wie bei dem ganzen Überwachungsscheiss, der uns deswegen auf die Backe gedrückt wird.

Mir ist auch nicht klar, welchen Sinn es haben soll, so etwas verschwinden zu lassen. Diejenigen holen sich das sowieso, die das sehen wollen. Da hat es bisher Wege gegeben und das tut es auch zukünftig.

Da wird doch kein Urheberrecht geschützt dadurch. Dank der Filter hat man halt ein prima Ding, welches je nach Gusto genutzt werden kann, um zu bestimmen, was gesehen werden darf und was nicht. Gehört ja nun aber auch dazu, sich von mehreren Seiten zu informieren, um ein im Zweifel umfassendes Bild zu erhalten. Wird mir vermeintlich unzulässiger Kontent aus oft fadenscheinigen Gründen vorenthalten, geht das nicht, sondern so wird manipuliert.

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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mawe2 fakiauso

„Hm - das hat eher etwas vom Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub zu tun. Terror ist doch nur ein Argument, genau wie ...“

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Diejenigen holen sich das sowieso, die das sehen wollen.

Es ist ja schon ein Gewinn, wenn diejenigen, die das nicht sehen wollen / sollen, es tatsächlich nicht sehen (Kinder z.B.).

Diejenigen, die das unbedingt wollen, können jede Tür öffnen. Ist es deswegen falsch, seine Wohnung abzuschließen?

Wird mir vermeintlich unzulässiger Kontent aus oft fadenscheinigen Gründen vorenthalten, geht das nicht, sondern so wird manipuliert.

Hast Du Angst, dass das in Deutschland geschieht / geschehen wird?

Dann liegen die Probleme ganz woanders und nicht die Sorge um ein paar evtl. rausgefilterete Youtube-Videos sollte uns umtreiben sondern evtl. die Sorge um den Rechtsstaat.

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fakiauso mawe2

„Es ist ja schon ein Gewinn, wenn diejenigen, die das nicht sehen wollen / sollen, es tatsächlich nicht sehen Kinder z.B. ...“

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Dann liegen die Probleme ganz woanders und nicht die Sorge um ein paar evtl. rausgefilterete Youtube-Videos sollte uns umtreiben sondern evtl. die Sorge um den Rechtsstaat.


Davon rede ich die ganze Zeit;-)

Hast Du Angst, dass das in Deutschland geschieht / geschehen wird?


Passiert das nicht schon, wenn selbst bis in die ÖR Nachrichten schöngeschrieben werden oder bewusst falsche/verstellende Bilder und Beiträge eingestellt werden?

Jetzt hat man noch ein Mittel, um ungewollte Beiträge gleich ganz zu verhindern. Und wenn jetzt schon desinformiert wird, dass sich die Balken biegen, wie wird das erst, wenn wirklich totalitäre Systeme mit solchen Instrumenten "beglückt" werden?

Es geht doch letztendlich nicht um eine Handvoll Youtube-Videos, sondern um alles inklusive Twitter etcpp., was so an Nachrichtenkanälen existiert und über´s Web verbreitet wird und das ist die Krux an diesem Gesetz.

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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mawe2 fakiauso

„Davon rede ich die ganze Zeit - Passiert das nicht schon, wenn selbst bis in die ÖR Nachrichten schöngeschrieben werden ...“

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Fakt ist doch: Das Web ist längst von einem demokratischen Informationsmedium (dass es zu Beginn vielleicht mal war) zur größten Desinformationsmaschine aller Zeiten mutiert.

Soll diese Desinformationsmaschine dauerhaft jeglicher staatlicher Kontrolle entzogen bleiben oder haben (demokratische) Staaten heute nicht auch die Verantwortung, ihre Bürger vor Schäden zu schützen, die andere ihnen über das Web zufügen wollen?

Macht der Staat nichts, muss er sich den Vorwurf gefallen lassen, nichts zu tun.

Greift der Staat regulierend ein, muss er sich den Vorwurf machen lassen, regulierend einzugreifen.

Was ist denn nun richtig?

Ich vergleiche das immer mit dem Autofahren. Als es nur eine Hand voll Autos in Deutschland gab, konnte jeder damit fahren, wie er wollte. Als die Zahl größer wurde, brauchte es Regeln, um den Straßenverkehr noch einigermaßen sicher abwickeln zu können. Es brauchte Kontrollen und es brauchte Sanktionen. Und es brauchte Fahrschulen, in denen die Leute die Regeln erlernen konnten.

Das Web ist mindestens schon vor zehn bis fünfzehn Jahren an dem selben Punkt angekommen: Mit der steigenden Zahl von Nutzern steigt auch die Zahl von Vollidioten, die sich dieser Technologien bemächtigen. Braucht es dann nicht genau so wie beim Autofahren Regeln, Kontrollen und Sanktionen?

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fakiauso mawe2

„Fakt ist doch: Das Web ist längst von einem demokratischen Informationsmedium dass es zu Beginn vielleicht mal war zur ...“

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Soll diese Desinformationsmaschine dauerhaft jeglicher staatlicher Kontrolle entzogen bleiben oder haben (demokratische) Staaten heute nicht auch die Verantwortung, ihre Bürger vor Schäden zu schützen, die andere ihnen über das Web zufügen wollen?



Eindeutig: JA!

Egal wer und wie auch immer, das Internet ist weltumspannend und daher kann und hat ein einzelner Staat da nichts drin herum zu pfuschen. Das kann so oder so nur in EInflussnahme enden. Bisher wurde nur versucht, über diesen Urheberrechtsscheiss den finanziellen Aspekt abzusichern und jetzt greift man bereits wieder nach Bevormundung.

Den Vergleich mit dem Auto halte ich für nicht hundertpro passend, denn nach dieser Ansicht müsste ja jeder, der auch nur im geringsten daran denkt, sich in´s Netz zu begeben, einen "Internet-Führerschein" zu machen. Drin bist Du aber automatisch mit jedem Smartphone.

Das sehe ich eher wie mit Büchern oder so, die auch eine Informationsquelle. Dabei ist das Spektrum von Müll/Desinformation bis zu hochwertiger Information auch schier riesig, dazwischen ein ähnlich weites Feld an Fiktion/Unterhaltung, aus dem sich jeder auch dasnehmen muss, was er braucht und will. Hat da jemals einer gefordert, dass zwischen esoterischem Blödsinn und wissenschaftlicher Fachliteratur ein Bücher-Führerschein nötig ist, um das unterscheiden zu können?

Da darf und muss doch auch jeder selbst entscheiden, was er für bare Münze nimmt und was nicht. Und im Intenret als dem Medium unserer Zeit, welches für das Wissen eine ähnliche Funktion hat, soll ich mich jetzt von privater oder staatlicher Seite bevormunden lassen, weil es nach Gusto Dritter anstössige/gefährliche oder sonstwas für Inhalte geben könnte? Was soll denn der Quatsch?

An jeder anderen Stelle beschwört man den mündigen Bürger und Verbraucher, um sich aus der Verantwortung zu stehlen und manipuliert mit Werbung und pseudo-wissenschaftlichen Grundlagen denselbigen und hier beim Internet meint man, genau den bevormunden zu müssen? Ich glaub´s ja nicht...

...wenn neben mir ein paar andere Titten und Tote im Netz sehen, geht die Welt nicht unter davon.

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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mawe2 fakiauso

„Eindeutig: JA! Egal wer und wie auch immer, das Internet ist weltumspannend und daher kann und hat ein einzelner Staat da ...“

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Den Vergleich mit dem Auto halte ich für nicht hundertpro passend, denn nach dieser Ansicht müsste ja jeder, der auch nur im geringsten daran denkt, sich in´s Netz zu begeben, einen "Internet-Führerschein" zu machen.

Ja. Und mittlerweile halte ich das auch für zwingend notwendig.

Vor ein paar Jahren habe ich das noch abgelehnt. Aber die Praxis beweist es doch: Die Mehrheit der User weiß nicht im Geringsten, was sie da eigentlich tut. Jeder Vollhonk, der ohne ein Mindestmaß an IT-Kenntnissen diese Medien nutzt, ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. Das ist exakt so, wie beim Autofahren.

Das sehe ich eher wie mit Büchern oder so, die auch eine Informationsquelle.

Im Gegensatz zu Büchern kann jeder auch im Internet selbst Inhalte veröffentlichen. Das ist also überhaupt nicht vergleichbar.

Da darf und muss doch auch jeder selbst entscheiden, was er für bare Münze nimmt und was nicht.

Nicht, wenn er andere damit gefährdet.

soll ich mich jetzt von privater oder staatlicher Seite bevormunden lassen

Du sollst Dich doch nicht bevormunden lassen. Aber der Staat muss Regeln schaffen und die müssen eingehalten werden.

Beim Autofahren muss man es sich auch gefallen lassen, dass alle (in Deutschland z.B.) rechts fahren müssen, auch wenn einige gern links fahren würden. Die Mehrheit hält sich dran, und das ist OK. Hat mit Bevormundung nichts zu tun sondern mit gesundem Menschenverstand.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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fakiauso mawe2

„Ja. Und mittlerweile halte ich das auch für zwingend notwendig. Vor ein paar Jahren habe ich das noch abgelehnt. Aber die ...“

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Ja. Und mittlerweile halte ich das auch für zwingend notwendig.


Nochmals die Frage: Wie soll das funktionieren?

DSL und mobiles Netz erst freischalten, wenn der "Bürger" einen Internet-Führerschein nachweisen kann (der dann ähnlich wie die Fahrschule kosten würde, ein weiteres Argument dagegen)?

Wie verhinderst Du in dem Fall, dass sich einfach jemand vor einen Rechner setzt, der theoretisch so einen Führerschein hätte?

Ab wann soll das Ding gemacht werden, wo doch die Bullidiger und Schule jetzt so auf Digitalisierung und E-Learning setzen?

So btw. schafft man damit das nächste Instrument des Überwachens, weil ja dann wieder jemand (Staat, private Institution, Geheimdienst?) kontrollieren müsste, dass kein Internet "illegal" genutzt wird. Die werden sich doch nicht die billigstes Möglichkeit des Erfassens von Meta-Daten selbst abschiessen, da sei die Wirtschaft und der damit verbundene Profit vor.

Kurz - so ein Teil ist Bullshit, weil das Internet inzwischen so zum alltäglichen Dasein gehört wie Essen und Trinken.

Jeder Vollhonk, der ohne ein Mindestmaß an IT-Kenntnissen diese Medien nutzt, ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. Das ist exakt so, wie beim Autofahren.


Da ist die direkte Gefahr für Leib und Leben Unbeteiligter im Strassenverkehr aber um einiges höher;-)

Wer meint, alles unbesehen glauben zu müssen, was an Inhalten im Netz unterwegs ist, schadet sich dagegen erstmal selber bzw. wie sieht denn das Gefährden im Internet für Dich aus?

Spam, Porno, Gewalt, Rassismus, Geld-Abzocke und alles, was die Contentindustrie bereits bei Filmen und Büchern nicht verhindern konnte, dem "mündigen Verbraucher" vorzuenthalten?

Im Gegensatz zu Büchern kann jeder auch im Internet selbst Inhalte veröffentlichen. Das ist also überhaupt nicht vergleichbar.


Kannst Du kein Buch schreiben und veröffentlichen? Meines Wissens gibt es genug Werke, bei denen auch keiner nach der Eignung des Autors oder der potentiellen Leser gefragt hat und deren Machwerke trotzdem die Leselandschaft vermüllen und oft genug das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben und gedruckt werden, dem Autor aber vieeeel Kohle bringen, weil sie im Wissen um die Klientel geschrieben sind.

Lediglich der Aufwand ist um ein Vielfaches höher als im Internet, was dann insbesondere die Masse der Verblender und Verblöder das Internet nutzen lässt. Dabei bewegen die sich dort trotzdem eher in ihrene eigenen Blasen wie beispielsweise auch Facebook und Co. zeigen. Wer also dort aufschlägt, ist quasi schon vorbelastet und würde das ebenfalls mit und ohne Internet-Führerschein tun.

Du sollst Dich doch nicht bevormunden lassen. Aber der Staat muss Regeln schaffen und die müssen eingehalten werden.


Erkläre mir ebenfalls, wie "der Staat" das leisten soll, ohne zu zensieren? Das ist ein Widerspruch in sich!

Wie Olaf19 das schon sagt, sobald es um Geld geht oder um Influencing, dann ist man entweder zu schützender oder mündiger Bürger.

Geht es um Verantwortung auf eigener Seite und dort, wo eventuell die Banken, Firmen usw. in die Pflicht kämen, ist man in erster Linie mündig, weil irgendwo in Zeile 7032, Absatz drölfzig irgendwelcher AGB etwas dazu steht, was selbst dreissig Rechtsanwälte in fünfzig Versionen zerlegen würden - da heist es als Einzelner im Zweifel immer Pech gehabt und das hätten Sie ja vorher wissen können.

Da schreit keiner Verbieten und wir brauchen Gesetze. Da setzt man auf "freiwillige Verpflichtungen" der Hersteller und Anbieter, als ob das jemals funktioniert hätte, siehe nur diese pampige Lebensmittelampel. Vor allem hat man als "einzelner mündiger Bürger" juristisch kaum eine Chance, sich dann dagegen durchzusetzen, entweder finanziell oder zeitlich.

In diesem wie in anderen Fällen, wo besagter mündiger Bürger wirklich einmal im Recht und in der Pflicht ist, mit der Biomasse seines Schädels Informationen zu filtern und zu reflektieren und dabei zu für diese Gesellschaftsordnung vielleicht unliebsamen Schlüssen kommen könnte, soll´s dann der Staat richten mit unwirksamen Filtern und Algorithmen, die oft genug noch "humaner" Natur sind, beide jedoch hochgradig zu beeinflussen in jeder Hinsicht und dann auch noch einen vorsätzlichen Eingriff in die Bildungs- und Meinungsfreiheit darstellen.

Da schreit man dann auf einmal nach Verbieten und wir brauchen Gesetze. Leider hat man bei diesem Nonsens als "einzelner mündiger Bürger" auch wieder juristisch kaum eine Chance, sich durchzusetzen, entweder finanziell oder zeitlich.

Das Thema gesunder menschenverstand spare ich mir jetzt lieber völlig, denn der ist in solchen Fällen aber sowas von das allerletzte, was jemals als Argument zum tragen gekommen wäre...

Nee - das funktioniert so nicht.

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mawe2 fakiauso

„Nochmals die Frage: Wie soll das funktionieren? DSL und mobiles Netz erst freischalten, wenn der Bürger einen ...“

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DSL und mobiles Netz erst freischalten, wenn der "Bürger" einen Internet-Führerschein nachweisen kann (der dann ähnlich wie die Fahrschule kosten würde, ein weiteres Argument dagegen)?

"Nachweisen" muss man den natürlich nicht, auch einen Autoführerschein muss man nirgendwo nachweisen. Trotzdem sollte jeder, der diese Geräte nutzt, Kenntnisse darüber erwerben müssen.

Das darf natürlich kein Geld kosten. Schreiben und Rechnen kann man ja in Deutschland auch noch (weitestgehend) kostenfrei erlernen.

Ab wann soll das Ding gemacht werden

So früh wie möglich. Spätestens ab 5. Klasse aufwärts.

In Thüringen gibt's das schon viele Jahre und nennt sich "Medienpass". Es gibt aber qualitativ erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Schulen. Das Ganze müsste zeitlich und inhaltlich deutlich aufgewertet werden. Das Fach "Medienkunde" sollte benotet werden und (wie andere Fächer auch) am Ende der Schulzeit geprüft werden.

So btw. schafft man damit das nächste Instrument des Überwachens,

Unfug. Lass doch jetzt mal Deine Überwachungsparanoia beiseite. Solides Wissen über die Zusammenhänge bei verschiedenen Kommunikationsformen ist unverzichtbar - gerade um den Menschen überhaupt in die Lage zu versetzen, eine mögliche Überwachung zu erkennen und zu verhindern.

Da ist die direkte Gefahr für Leib und Leben Unbeteiligter im Strassenverkehr aber um einiges höher;-)

Darüber ließe sich vortrefflich streiten. (Würde aber den Rahmen sprengen.)

Kannst Du kein Buch schreiben und veröffentlichen?

Kann ich.

Lediglich der Aufwand ist um ein Vielfaches höher als im Internet,

Eben. Weswegen 98% aller Internet-Trottel das nie schaffen würden...
Es ist eben einfach nicht vergleichbar!

Erkläre mir ebenfalls, wie "der Staat" das leisten soll, ohne zu zensieren?

Der Staat hat doch zum Autofahren (und für viele andere Interaktionen der Menschen) auch Regeln geschaffen. Warum sollte ausgerechnet der wichtigste Lebensbereich (die digitale Kommunikation) ungeregelt sein?

(B.t.w.: Es gibt ja auch schon Regeln dafür. Nur dass jetzt eben noch weitere Regeln dazukommen.)

Natürlich kann man das als Bevormundung (oder "Zensur") auslegen, dass immer der von rechts Kommende Vorfahrt hat, aber das ist nunmal so und es macht irgendwie auch Sinn. Kontrolliert wird das ja auch nur sehr selten.

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fakiauso mawe2

„Nachweisen muss man den natürlich nicht, auch einen Autoführerschein muss man nirgendwo nachweisen. Trotzdem sollte ...“

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"Nachweisen" muss man den natürlich nicht, auch einen Autoführerschein muss man nirgendwo nachweisen.


https://www.bussgeldkataloge.de/fuehrerschein/

Nach Deiner Theorie wäre dann jeder ein Straftäter, der aus welchem Grund auch immer so das Internet nutzt. Und Internetnutzer werden dann daheim am PC kontrolliert, ob sie einen PC-Führerschein haben.

Wenn das Ding dann tatsächlich ein Nachweis für sachgerechtes Nutzen des Webs wäre, wie willst Du das wieder gesetzlich einbinden? Menschen, die nicht mehr zur Schule gehen und später mit dem PC anfangen oder Smartphone, dürfen dann ohne den Stuss auch nicht in´s Netz oder wie?

Stelle ich mir beim Mobilfunkprovider gut vor:

A. Haben Sie einen Internetführerschein?
B. Nein

A. Oh - dann dürfen sie dieses internetfähige Smartphone aber nicht erwerben oder wir schalten die Funktion ab.
B. ???

Wie gesagt muss man in allen möglichen Situationen selber klar kommen mit Bürokratie, Gesetzen usw. und hier bei diesem Thema soll man durch wen auch immer bevormundet oder reglementiert werden?

Auch hindert wiederum im Strassenverkehr der Besitz eines Führerscheins nicht davor, sich auch mit diesem Ding über die allgemeingültigen Regeln hinweg zu setzen. Das Meiste davon wird weder erfasst noch geahndet.

Mir schwant, das ist jetzt schon nicht anders und hielte auch niemanden davon ab, im Netz Blödsinn zu veranstalten. Stelle ich mir gut vor, wenn dann bei der Spam-Mafia jemand einrückt und denen mit `nem Internetführerschein kommt...

Selbst beim Beispiel der Vorfahrt und dem Nutzen der rechten Spur hat das für denjenigen relativ schnell persönliche Folgen, der das tut, was diesen wahrscheinlich eher davon abhalten dürfte als der Hintergedanke, von der Polizei erwischt zu werden. Im Netz ist das eben nicht so.

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mawe2 fakiauso

„https://www.bussgeldkataloge.de/fuehrerschein/ Nach Deiner Theorie wäre dann jeder ein Straftäter, der aus welchem Grund ...“

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Stelle ich mir beim Mobilfunkprovider gut vor:
A. Haben Sie einen Internetführerschein?
B. Nein

A. Oh - dann dürfen sie dieses internetfähige Smartphone aber nicht erwerben oder wir schalten die Funktion ab.
B. ???

Ein Autoverkäufer fragt auch nicht nach dem Führerschein.

Und Internetnutzer werden dann daheim am PC kontrolliert, ob sie einen PC-Führerschein haben.

Nochmal: Den Autoführerschein kontrolliert auch niemand, trotzdem ist er Pflicht.

Auch hindert wiederum im Strassenverkehr der Besitz eines Führerscheins nicht davor, sich auch mit diesem Ding über die allgemeingültigen Regeln hinweg zu setzen. Das Meiste davon wird weder erfasst noch geahndet.

Das ist leider so, reicht aber als Begründung für die Abschaffung der StVO trotzdem nicht aus.

Selbst beim Beispiel der Vorfahrt und dem Nutzen der rechten Spur hat das für denjenigen relativ schnell persönliche Folgen, der das tut, was diesen wahrscheinlich eher davon abhalten dürfte als der Hintergedanke, von der Polizei erwischt zu werden.

Eben. Und im Netz muss das genau so werden...

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fakiauso mawe2

„Ein Autoverkäufer fragt auch nicht nach dem Führerschein. Nochmal: Den Autoführerschein kontrolliert auch niemand, ...“

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Ein Autoverkäufer fragt auch nicht nach dem Führerschein.


Nö - fragt der nicht. Allerdings bin ich gespannt, wie Du die Karre dann zugelassen bekommst...

...ich weiss, auch da gibt es Mittel und Wege, aber wir wollten ja auf Meta-Ebene bleiben.

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mawe2 fakiauso

„Nö - fragt der nicht. Allerdings bin ich gespannt, wie Du die Karre dann zugelassen bekommst... ...ich weiss, auch da ...“

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ich weiss, auch da gibt es Mittel und Wege

Ganz genau.

Der Fahrzeughalter muss nicht zwingend einen Führerschein haben. Für die Zulassung eines Autos ist ein Führerschein also nicht erforderlich.

Nur wenn der Halter auch Führer sein will, braucht er einen Führerschein.

Schließlich muss man ja auch nicht das Auto abgeben, wenn einem der Führerschein entzogen wird.

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Olaf19 fakiauso

„Eindeutig: JA! Egal wer und wie auch immer, das Internet ist weltumspannend und daher kann und hat ein einzelner Staat da ...“

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An jeder anderen Stelle beschwört man den mündigen Bürger und Verbraucher, um sich aus der Verantwortung zu stehlen und manipuliert mit Werbung und pseudo-wissenschaftlichen Grundlagen denselbigen und hier beim Internet meint man, genau den bevormunden zu müssen?

Sehr treffender Vergleich. Dieses Gerede vom mündigen Bürger wird immer so eingesetzt, wie man es gerade braucht. Es wird bejaht, solange es darum geht, dass privatwirtschaftliche Unternehmen im Zweifel zu Lasten der Bevölkerung "ungestört" ihre Gewinne maxmimieren dürfen. Es wird "plötzlich" verneint, sobald es um individuelle Freiheiten von Privatpersonen geht.

Und so Kopfgeburten wie den Internet-Führerschein halte ich auch für einen Riesenschmarrn. Wer will denn eigentlich festlegen, was da für Inhalte reingehören? Microsoft? Netgear oder Cisco? Kaspersky? Die Telekom oder die DeNic? Oder eine neue Zensursula?

Wie sollen eigentlich Kontrollen durchgeführt werden, ob ich ohne "Führerschein" surfe – geht da plötzlich eine Riesenschranke am Bildschirm runter, "Haaaalt, Ihre Papiere bitte", bevor ich weiterlesen darf? Wie sollen eigentlich die Strafen aussehen, wenn jemand ohne Führerschein fährt/surft? Wann und unter welchen Bedingungen soll der Führerschein jemandem entzogen werden?

Klar, das könnte man alles "irgendwie" festlegen. Mir dreht sich der Magen um dabei...

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19

„Sehr treffender Vergleich. Dieses Gerede vom mündigen Bürger wird immer so eingesetzt, wie man es gerade braucht. Es ...“

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Wer will denn eigentlich festlegen, was da für Inhalte reingehören?

Das machen Lehrplankommissionen (wie bei anderen Fächern) auch. Vielleicht müssten die Lehrpläne etwas öfter als bei anderen Fächern an veränderte Gegebenheiten angepasst werden? Machbar wäre das allemal - wenn man es will.

Wie sollen eigentlich Kontrollen durchgeführt werden, ob ich ohne "Führerschein" surfe

Genau so wie im Straßenverkehr auch.

Dort wird ja auch fast niemand kontrolliert, trotzdem weiß jeder, dass er kontrolliert werden könnte und dass Autofahren ohne Führerschein eine Straftat ist.

Ich frage mich, warum ausgerechnet beim Thema "Digitale Kommunikation" die maximale Dummheit kultiviert werden soll? Wem soll das nützen?

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Olaf19 mawe2

„Das machen Lehrplankommissionen wie bei anderen Fächern auch. Vielleicht müssten die Lehrpläne etwas öfter als bei ...“

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Das machen Lehrplankommissionen (wie bei anderen Fächern) auch.

Lehrplan? Fächer? Sind wir jetzt wieder in der Schule oder was? – und das alles wegen ein bisschen surfen...

>> Wie sollen eigentlich Kontrollen durchgeführt werden,
>> ob ich ohne "Führerschein" surfe
Genau so wie im Straßenverkehr auch.

Okay... da steht also ein Polizist an der Datenautobahn, schwenkt die Kelle über meinen Bildschirm und winkt mich raus?

Ich frage mich, warum ausgerechnet beim Thema "Digitale Kommunikation" die maximale Dummheit kultiviert werden soll?

Hat kein Mensch gefordert. Im Gegenteil, eine minimale Dummheit wie dieser doofe "Führerschein" ist fakiauso und mir ja schon zu viel.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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fakiauso mawe2

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Das Äussern von Meinungen hat mit dem Raubkopieren und dem Hochladen solcher Inhalte genau wieviel zu tun?

Die strittigen Hauptpunkte sind doch dabei diese Filter und deren Algorithmen, die ein Hochladen zweifelhafter Inhalte verhindern sollen und die Kohle, welche dann Nachrichtenportale für das Veröffentlichen von Print-Content zahlen solle.

Zum ersten Punkt hatten wir schon mal eine Diskussion hier, die "Filter" sind dann ein paar mies bezahlte Menschen in irgendeinem Bunker in der Dritten Welt, denn ich wüsste nicht, wie das technisch jemals sauber zu lösen sein soll. Da gäbe es permanent false positives und trotzdem genügend Wege, um diese Filter auszuhebeln und sei es nur das ach so böse Darknet oder andere graue Ecken des Internets.

Wenn dann gleich mit der Keule Terror geschwungen wird, klingelt es bei mir sowieso und nach welchen Gesichtspunkten gefiltert wird, entscheidet wer? In China oder der Türkei beispielsweise wird bereits jetzt bemängelt, dass diese Staaten Dienste nach Gusto sperren und/oder löschen. Hier wird das dann in Gesetzesform gegossen.


Zum zweiten Punkt halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass sich diese fiktive Geldquelle für die Verleger und Printmedien tatsächlich als eine solche erweisen wird, das hat bereits mit dem zugrundeliegenden Leistungsschutzrecht nicht funktioniert und meine Sicht geht eher dahin, dass das in einem weiteren Sterben von papiernen Medien endet.

Noch dazu:

https://netzpolitik.org/2018/urheberrecht-axel-voss-weiss-nicht-genau-was-in-seinem-gesetz-steht/

Und dann kann das auch solche Blüten treiben:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/satire-polizei-ermittelt-weil-student-postillon-artikel-likt-1.4126787

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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mawe2 fakiauso

„Das Äussern von Meinungen hat mit dem Raubkopieren und dem Hochladen solcher Inhalte genau wieviel zu tun? Die strittigen ...“

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Das Äussern von Meinungen hat mit dem Raubkopieren und dem Hochladen solcher Inhalte genau wieviel zu tun?

Nichts.

Deshalb wundert es mich ja auch, wenn dieses Argument ("Zensur") immer wieder im Zusammenhang mit dem Urheberrecht genannt wird.

die "Filter" sind dann ein paar mies bezahlte Menschen in irgendeinem Bunker in der Dritten Welt

So ist es bisher. Wenn diese Drecksarbeit zukünftig von Algorithmen erledigt wird, kann das für die Leute, die den Dreck bisher "filtern" müssen, doch nur gut sein, oder? Und für die Uploader ist es letztlich egal, ob ein psychisch ausbeuteter DrittWeltler seinen Content löscht oder ein Algorithmus. Warum sollen Menschen das besser können als Algorithmen?

denn ich wüsste nicht, wie das technisch jemals sauber zu lösen sein soll

Es muss technisch gelöst werden. Anders sind die Fristen (1 Stunde) gar nicht zu erfüllen.

Zum zweiten Punkt halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass sich diese fiktive Geldquelle für die Verleger und Printmedien tatsächlich als eine solche erweisen wird, das hat bereits mit dem zugrundeliegenden Leistungsschutzrecht nicht funktioniert und meine Sicht geht eher dahin, dass das in einem weiteren Sterben von papiernen Medien endet.

Das sehe ich genau so.

Allerdings sterben die meisten Papiermedien in jedem Falle in den nächsten Jahren aus. Ganz egal, ob nun dieses Gesetz wirksam wird oder nicht.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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fakiauso mawe2

„Nichts. Deshalb wundert es mich ja auch, wenn dieses Argument Zensur immer wieder im Zusammenhang mit dem Urheberrecht ...“

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Deshalb wundert es mich ja auch, wenn dieses Argument ("Zensur") immer wieder im Zusammenhang mit dem Urheberrecht genannt wird.


Weil das Urheberrecht als Argument für die Filter dient?

Und wer legt fest, nach welchen Kriterien gefiltert wird?

Je nachdem, mit welchen Begriffen diese Filter gefüttert werden, fliegt dann eben etwas raus oder etwas bestimmtes bleibt hängen. Ist dieses Instrument in den Händen eines autoritären Systems, dürfte es in erster Linie dem Unterbinden von kritischen Inhalten und dem Finden der Ersteller dienen und das nenne ich dann...Zensur?

Wird das ganze durch einen privaten Betreiber durchgeführt, kannst Du davon ausgehen, das in erster Linie Werbeschrott und überhaupt alles durchkommt, was Kohle bringt. Kritik an Wirtschaft usw. dagegen dürfte auch in´s Raster fallen und ist dann auch irgendwie Zensur?

So btw. wird ein Filter nicht den Urheber, sondern nur den Inhalt filtern. Er "weiss" also gar nicht, in welchem Kontext das Material überhaupt steht. Gerade das Beispiel mit den Toten und Verwundeten des Syrien-Kriegs spricht da Bände. Das kann alleine aus dieser Warte rein technisch niemals sauber funktionieren.

So ist es bisher. Wenn diese Drecksarbeit zukünftig von Algorithmen erledigt wird, kann das für die Leute, die den Dreck bisher "filtern" müssen, doch nur gut sein, oder? Und für die Uploader ist es letztlich egal, ob ein psychisch ausbeuteter DrittWeltler seinen Content löscht oder ein Algorithmus.


Für wie wahrscheinlich hältst Du das? Was nicht sauber durch Algorithmen gefiltert werden kann, landet so oder so im "humanen" Filter. Bedingt durch die Frist von einer Stunde erhöht sich höchstens noch der Druck auf die Cleaner und wenn etwas durchrutscht (was wiederum nur subjektiv durch wen auch immer als falscher Kontent gewertet wird), dann bekommen es auch nur wieder die auf die Nuss.

Angesichts dessen, das zweifelhafte Inhalte sowieso doppelt geprüft werden, kannst Du davon ausgehen, dass man sich Filter 1 gleich ganz spart und nur Filter 2 nutzt.

Warum sollen Menschen das besser können als Algorithmen?


Nicht unbedingt besser - aber billiger, nur billiger...

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mawe2 fakiauso

„Weil das Urheberrecht als Argument für die Filter dient? Und wer legt fest, nach welchen Kriterien gefiltert wird? Je ...“

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Nicht unbedingt besser - aber billiger, nur billiger...

OK. Diese Form der menschlichen Filterung gibt es jetzt sowieso schon, auch ohne das neue EU-Gesetz.

Zensur in dieser Hinsicht wird also bereits ausgeübt. Was wird sich mit dem neuen EU-Gesetz dann verschlechtern?

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fakiauso mawe2

„OK. Diese Form der menschlichen Filterung gibt es jetzt sowieso schon, auch ohne das neue EU-Gesetz. Zensur in dieser ...“

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Zensur in dieser Hinsicht wird also bereits ausgeübt. Was wird sich mit dem neuen EU-Gesetz dann verschlechtern?


Jetzt gibt es eben dieses Gesetz dafür und neben den Verlagen selber stehen die Abmahn-Fuzzis schon Schlange.

So btw. lässt sich selbst durch den finanziellen Aufwand der Inhalt steuern.

Falls Du Blogger bist oder wie Mike hier ein Forum betreibt, kannst Du Dich schon mal warmlaufen, wenn Du Kontent verlinkst oder der hier verlinkt wird.

http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2018/leistungsschutzrecht/

https://www.golem.de/news/urheberrecht-europaparlament-fuer-leistungsschutzrecht-und-uploadfilter-1809-136534.html

Zitat aus dem zweiten Link:

Die Anbieter wären damit direkt für Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer verantwortlich und sollen daher Lizenzvereinbarungen mit Rechteinhabern abschließen. Das bisherige Notice-and-Takedown-Prinzip würde der Vergangenheit angehören.


Vielleicht kannste ja dann gleich in Bitcoin zahlen...

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hatterchen1 fakiauso

„Jetzt gibt es eben dieses Gesetz dafür und neben den Verlagen selber stehen die Abmahn-Fuzzis schon Schlange. So btw. ...“

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Wir sind damit zwar im falschen Film, aber ich habe dazu eine Frage, die ich bislang nicht wirklich klären konnte:

Ist das fotografieren und zur Schau stellen eines Markenprodukts, zum Zwecke des privaten Verkaufs schon eine Rechteverletzung?

(Beispiel: Ich fotografiere ein modernes Smartphone mit angebissenem Apfel, für den Verkauf bei ebay oder so...)

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Anne0709 hatterchen1

„Wir sind damit zwar im falschen Film, aber ich habe dazu eine Frage, die ich bislang nicht wirklich klären konnte: Ist das ...“

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https://easyrechtssicher.de/produktfotos-urheberrecht-markenrecht-designschutz/

Sehr ausführliche Abhandlung zum Thema Markenrecht

Am passendsten zur Frage ist der
Abschnitt III. - 1. - B) Erschöpfungsgrundsatz im Markenrecht

Das Gesetz dazu hier: https://dejure.org/gesetze/MarkenG/24.html

Es kommt kein Zitat aus der Seite, da auf die Inhalte derzuerst verlinkten Seite das deutsche Urheber- und Leistungsschutzrecht angewendet wird.

Fazit: eigenes Foto des Gegenstands mit Markenzeichen darf für ein Angebot zum Verkauf verwendet werden.

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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fakiauso hatterchen1

„Wir sind damit zwar im falschen Film, aber ich habe dazu eine Frage, die ich bislang nicht wirklich klären konnte: Ist das ...“

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In dem Fall ist das ja ok, da Du "eigenes" Material verwertest.

Wenn Du das Ding vertickst, darf sogar das Logo sichtbar bleiben, weil das ja ein Verkaufsargument sein wird.

Bitte passe aber auf, dass keine Menschen zu erkennen sind auf dem Bildchen, welche Du nicht um Erlaubnis gefragt hättest, denn dann kommst Du wieder mit dem DSVGO in Konflikt;-)

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winnigorny1 mawe2

„Ist der Begriff "Zensur"gerechtfertigt, wenn zukünftig Urheberrechtsverstöße im Web strenger verhindert werden sollen?“

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Auf jeden Fall wird das einige grausige Änderungen mit sich bringen. - Bin auf youtube grade auf das hier gestoßen:

https://www.youtube.com/watch?v=3XsBRIxxwCY

Wenn dieses Video jetzt keine Fake-News ist, sieht es demnächst bitter aus und es wird im Endeffekt wieder einen weiteren zusätzlichen Wettbewerbsnachteil für kleine und Kleins-Unternehmen mit sich bringen. - Und zwar einen riesigen!

Und unter diesem Aspekt kann ich mir durchaus vorstellen, dass damit Ernst gemacht werden wird....

Ähnlich wie Google das schon seit einiger Zeit mit Bumerangs macht. Das erfolgreichste Suchwort wenn man einen Bumerang kaufen wollte, ist seit Jahrzehnten einfach "bumerang". Seit fast einem Jahr sind dort alle Unternehmen, die Bumerangs herstellen und/oder verkaufen im Nirwana verschwunden und nur noch Sach-Inormationen über Bumerangs zu finden. Mit einer Ausnahme: Amazon!!!

Um mich zu finden, brauchts zusätzliche Filter wie "kaufen". - Aber Menschen sind schreibfaul....

Wenn jetzt auch noch mein Youtube-Kanal verschwindet, wird es vollends bitter.....

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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mawe2 winnigorny1

„Auf jeden Fall wird das einige grausige Änderungen mit sich bringen. - Bin auf youtube grade auf das hier gestoßen: ...“

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Wenn jetzt auch noch mein Youtube-Kanal verschwindet, wird es vollends bitter.....

Dann legst Du die Videos auf Deine eigene WebSite. Wo ist das Problem?

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winnigorny1 mawe2

„Dann legst Du die Videos auf Deine eigene WebSite. Wo ist das Problem?“

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Wo ist das Problem?

Beim Speicherplatz. - Auf Youtube sind die hochgeladen und auf meiner HP verlinkt. - Um sie im Vollbildmodus sehen zu können (und das ist nötig, um den Bumerangflug in jedem Fall sehen zu können), muss man dann nach dem Videostart unten im Fenster auf Youtube klicken:

Siehe hier: https://das-bumerang-projekt.de/videos/

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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Max Payne winnigorny1

„Auf jeden Fall wird das einige grausige Änderungen mit sich bringen. - Bin auf youtube grade auf das hier gestoßen: ...“

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Panikmache, nichts weiter.

https://youtu.be/RJlVzkfpvN0

Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die Panik vor dem Y2K-Bug.

The trouble with computers is that they do what you told them – not necessarily what you wanted them to do.
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mawe2 Max Payne

„Panikmache, nichts weiter. https://youtu.be/RJlVzkfpvN0 Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die Panik vor dem Y2K-Bug.“

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Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die Panik vor dem Y2K-Bug.

Wobei damals wenigstens ein bisschen was "Wahres" dran war.

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winnigorny1 mawe2

„Wobei damals wenigstens ein bisschen was Wahres dran war.“

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Wobei damals wenigstens ein bisschen was "Wahres" dran war.

Na ja - ein bißchen was Wahres ist ja auch in diesem Fall dran. Erstmal ist der von Max Payne Verlinkte Artikel von einem Menschen, der von der GEZ bezahlt wird....

Und dann ist es ja nicht so, dass in gewisser Weise über dieses neu geschaffene Gesetz nicht doch eine Zensur ausgeübt werden könnte. Das Übliche - schlecht gemachte Gesetze widersetzen sich nicht der Aneignung für üble Taten.

Wobei "schlecht gemacht" auch immer durchaus Vorsatz beeinhalten kann. Ich denke da nur an schlecht oder auch gar nicht gemachte Gesetze bezüglich der Bankenregulierung..... Der Beispiele gäbe es viele.....

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mawe2 winnigorny1

„Na ja - ein bißchen was Wahres ist ja auch in diesem Fall dran. Erstmal ist der von Max Payne Verlinkte Artikel von einem ...“

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Na ja - ein bißchen was Wahres ist ja auch in diesem Fall dran.

Wenn ein (Youtube!!-)Beitrag den Titel trägt "Warum es Youtube nächstes Jahr nicht mehr gibt", dann klingt das so, als ob es schon beschlossene Sache wäre, dass Youtube auf jeden Fall abgeschafft wird und dieses Video nun die Begründung dafür liefert.

Wenn es wirklich so wäre, hätte man längst auch schon auf seriösen Kanälen (also außerhalb von Youtube) etwas darüber gehört.

Mag sein, dass sich juristisch dieses und jenes ändern wird, aber dass Youtube komplett abgeschafft wird, ist völliger Unfug. Insofern ist da also fast überhaupt nichts Wahres dran!

Wenn es irgendwo seriöse Informationen über das (vermeintliche) Ende von Youtube geben sollte - bitte her damit!

Irgendwie wird Youtube eben auch zur Verdummung der Menschen eingesetzt und wenn das mal endlich jemand beenden würde, wäre es doch gar nicht so schlecht. Viele Menschen sind einfach nichtin der Lage, den Wahrheitsgehalt oder die Seriosität einer Information ach nur ansatzweise beurteilen zu können.

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winnigorny1 mawe2

„Wenn ein Youtube!!- Beitrag den Titel trägt Warum es Youtube nächstes Jahr nicht mehr gibt , dann klingt das so, als ob ...“

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Wenn es irgendwo seriöse Informationen über das (vermeintliche) Ende von Youtube geben sollte - bitte her damit!

Das habe ich auch nie behauptet und noch nicht mal im hintersten Winkel meiner verschlungenen Gehirnwindungen gedacht. - Aber die Drohung, dass die kleinen Kanäle abgeschaltet werden könnten,  machte mir schon Sorgen.

Auf meinem Kanal gibt es zwar keine Urheberrechtsverletzungen, da es alles Videos ohne Musik und selbsgedrehte Videos meiner Kunden sind, die von den erworbenen Geräten einfach so begeistert waren, dass sie mir diese Videos zur Verwendung schickten. Das ist eine schöne Werbung.

Schlecht war für mich und mein Kunsthandwerk einfach, dass nun einige große Firmen wie REAL seit einem Jahr versuchen, dieses Geschäftsfeld an sich zu ziehen und mit Adwordswerbung eingestiegen sind, die sich ein Kleinstbetrieb heutzutage bei den Costs pro Click einfach nicht mehr leisten kann.

Und darüber hinaus betreibt auch Google in meinen Augen Wettbewerbsverzerrung, indem alle gewerblichen Anzeigen unter dem Suchwort "Bumerang" (und das ist seit Jahrzehnten das erfolgreichste Suchwort in diesem Bereich) im Nirwana verschwanden. - Dort findet man nur noch Informatives zum Bumerang.... Mit einer Ausnahme: Amazon erscheint dort mit einer Bumerang-Anzeige!!!

Mich fand dort immer auf den ersten drei Plätzen; manchmal sogar an 1. Stelle noch vor Wikepedia. Einfach weil meine Seite immer die höchste Relevanz und die höchste Aktualität aufwies. - Das galt von heute auf morgen nicht mehr......

Und wenn dann auch noch mein Youtube-Kanal dichtgemacht worden wäre.... I

ch kämpfe schon jetzt ums wirtschaftliche Überleben und das war über 30 Jahre lang kein Problem.....

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mawe2 winnigorny1

„Das habe ich auch nie behauptet und noch nicht mal im hintersten Winkel meiner verschlungenen Gehirnwindungen gedacht. - ...“

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Das habe ich auch nie behauptet und noch nicht mal im hintersten Winkel meiner verschlungenen Gehirnwindungen gedacht.

Nein, Du nicht.

Aber der Macher des Videos, das Du verlinkt hast, hat es einfach mal ganz salopp behauptet.

Mich fand dort immer auf den ersten drei Plätzen; manchmal sogar an 1. Stelle noch vor Wikepedia. Einfach weil meine Seite immer die höchste Relevanz und die höchste Aktualität aufwies. - Das galt von heute auf morgen nicht mehr......

Monopole sind immer Mist!

Wenn man sich von Google abhängig macht, kann man nur verlieren. Dein Beispiel zeigt das ganz deutlich.

Ich persönlich benutze Google so gut wie gar nicht. Ich bin also auch nur wenig (und dann höchstens indirekt) davon betroffen, wenn Google mal wieder neue Methoden erfindet, um seine Kunden (oder Lieferanten) über den Tisch zu ziehen.

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winnigorny1 mawe2

„Nein, Du nicht. Aber der Macher des Videos, das Du verlinkt hast, hat es einfach mal ganz salopp behauptet. Monopole sind ...“

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Wenn man sich von Google abhängig macht

Ich habe mich nicht von Google abhängig gemacht. Das lief eher umgekehrt. Google war zu Beginn - vor ca. 30 Jahren eigentlich die einzige Suchmaschine, die von der Masse genutzt wurde (und damals auch noch nicht die kapitalistische Datenkrake, die es heute ist). Und noch immer nutzt die Mehrheit der Menschen Google als Suchmaschine. - Da kann ich nichts für.

Und blöderweise nutzen auch alternative Suchmaschinen Google. - Ixquick z.B. Da sind die Suchergebnisse für meine Seite häufig ein bißchen besser, nur surft eben nur eine Minderheit mit anderen Suchmaschinen als Google und grundsätzlich dominiert Google den Markt. Alles andere läuft unter ferner liefen.

Und des weiteren sind Onlineplattformen wie Amazon dafür verantwortlich, dass z.B. meine Großhändler einer nach dem anderen sterben. Das fängt damit an, dass Amazon den Einzelhandel weitestgehend erfolgreich gekillt hat und mittlerweile die gestorbenen Einzelhandelsunternehmen mit Amazon-Shops übernimmt. Das ist das Aus für den Großhandel. - Ich kenne keinen Großhändler, der nicht stöhnt.

Großhandel ist noch bedrohter, als es Kleinstunternehmen wie meines sind, das mit Randartikeln dealt. - Das nur mal zur Klarstellung.

Immerhin findet man mich mit "bumerang kaufen" und "bumerangs kaufen" noch immer weit oben auf der Ersten Seite. - Aber eben auch REAL und ganz viele kleine Mitbewerber, die z.T. zweifelhafte Qualitäten anbieten oder eben Plastik-Bumerangs, was m. E. in der heutigen Zeit nicht mehr gemacht werden sollte (s. Micorplastik).

Die Entwicklung der Märkte wird so von Google und Internetplattformen in Richtung Monopolisierung gedrückt. - Zu Lasten der Kleinen. - Fragen sie sich nicht manchmal, wer eigentlich noch kaufen soll, wenn durch diese Entwicklung immer mehr Menschen in die Arbeitslosigkeit oder in präkäre Jobs gedrängt werden??

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mawe2 winnigorny1

„Ich habe mich nicht von Google abhängig gemacht. Das lief eher umgekehrt. Google war zu Beginn - vor ca. 30 Jahren ...“

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Ich habe mich nicht von Google abhängig gemacht.

Naja irgendwie schon, wenn Du jetzt darüber klagst, dass Veränderungen im Suchalgorithmus Dein Geschäft negativ beeinflussen.

Wenn Dein geschäftlicher Erfolg von Google unabhängig wäre, würdest Du Dich kaum darüber beklagen, dass Du die Top-Position dort verloren hast.

(Google gibt's übrigens erst seit ca. 20 Jahren.)

Und noch immer nutzt die Mehrheit der Menschen Google als Suchmaschine.

Weil Medienkompetenz immer noch recht selten anzutreffen ist.

Aber eins ist auch klar: Niemand hat Anspruch auf eine dauerhafte erste Position in irgendwelchen Suchmaschinen. Erst recht nicht, wenn es nur ein einziger Suchbegriff ("Bumerang") ist. Die Welt dreht sich weiter und nicht nur eine willkürliche Änderung der Suchalgorithmen von Google sondern einfach auch eine veränderte Marktsituation können dazu führen, dass man seine ehemals sehr gute Position verliert.

Wer einen Bumerang kaufen will, sucht natürlich nach "Bumerang" UND "kaufen". Und da stehst Du in meiner Suchmaschine auf Platz 2 hinter REAL. Ich finde, das ist schon sehr ordentlich.

Ich kenne keinen Großhändler, der nicht stöhnt

Ein Händler, der nicht jammert, ist kein richtiger Händler. Das war schon immer so.

Die Entwicklung der Märkte wird so von Google und Internetplattformen in Richtung Monopolisierung gedrückt. - Zu Lasten der Kleinen.

Es könnte sein, dass Du damit Recht hast.

Aber wenn man dann mal über eine staatliche Regulierung dieser Machenschaften diskutiert, wird immer gleich der Untergang des Internets hebeifabuliert.

Ich halte den Untergang des Internets für viel wahrscheinlicher, wenn dem Treiben von Google & Co kein Riegel vorgeschoben wird.

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winnigorny1 mawe2

„Naja irgendwie schon, wenn Du jetzt darüber klagst, dass Veränderungen im Suchalgorithmus Dein Geschäft negativ ...“

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Ich halte den Untergang des Internets für viel wahrscheinlicher, wenn dem Treiben von Google & Co kein Riegel vorgeschoben wird.

Hier gehen wir konform. Allerdings glaube ich, dass die Staaten den Zeitpunkt, zu dem eine Regulierung noch möglich war, schon lange verpennt haben.....

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winnigorny1 mawe2

„Naja irgendwie schon, wenn Du jetzt darüber klagst, dass Veränderungen im Suchalgorithmus Dein Geschäft negativ ...“

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Google gibt's übrigens erst seit ca. 20 Jahren.

Äääääähhh - das war ein simpler und typischer Tippfehler eines 10-Finger-Blind-Tippers.

Die Zahlenreihe ist eine Schwäche von der wir Blindschreiber alle mehr oder weniger betroffen sind. Ist für die meisten Finger einfach einen Tacken zu hoch gelegen.....

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hjb winnigorny1

„Äääääähhh - das war ein simpler und typischer Tippfehler eines 10-Finger-Blind-Tippers. Die Zahlenreihe ist eine ...“

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winnigorny1 Max Payne

„Panikmache, nichts weiter. https://youtu.be/RJlVzkfpvN0 Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die Panik vor dem Y2K-Bug.“

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Panikmache, nichts weiter.

Danke für den Link. Habe schon mehr als genug Panik auf vielen verschiedenen Baustellen, die ich hier nicht aufzählen möchte....

Eine Baustelle weniger. Nochmals heißen Dank.

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