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Frage zu U2W-SCSI und Ultra-160-SCSI

(Anonym) / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo Leute,

ich Blick langsam garnicht mehr durch: Wo ist denn der Unterschied zwischen U2W-SCSI und Ultra-160-SCSI ?
Als ich mir letztes Jahr einen neuen Rechner kaufte, habe ich ihn gleich mit dem damals neuen U2W
ausstatten lassen (Adaptec 2940U2W und zwei U2W-Festplatten).
So, jetzt bin ich am überlegen, ob ich mir aus Platzgründen noch eine dritte HD kaufe (in meinen Bigtower
passen noch ein paar rein ;-)) doch zu meinem Erschrecken bietet kaum noch ein Händler U2W-Festplatten an.
Scheint alles auf Ultra-160-SCSI umgeschwenkt zu sein. Was nun, sprach Zeus !?
Kann man die 160er Platte so einfach in meinem Strang von U2W´s mitbetreiben ?

Danke im Voraus.

Steve

Herman Munster (Anonym)

„Frage zu U2W-SCSI und Ultra-160-SCSI“

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Sofern die Anschlußbuchse paßt für das Kabel (nach Möglichkeit bei schnellem SCSI keine x-nach-y-Adapter verwenden), klar.

Nebenbemerkung: ich bin auch ein überzeugter Anhänger von SCSI-Krimskrams, aber angesichts der hohen Preisunterschiede
von EIDE- und SCSI-Laufwerken wäre womöglich zu überlegen, ob es - wenn Dein MoBo neueren Datums ist - nicht
wesentlich effektiver wäre, eine z.B. 60GB-EIDE-Platte zu kaufen als eine 19GB SCSI für noch mehr Geld?

´S nur so´n Gedanke.

Amenophis IV Herman Munster

„Sofern die Anschlußbuchse paßt für das Kabel nach Möglichkeit bei schnellem...“

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SCSI ist abwärts-kompatibel. Also kein Problem. Und die neuen Festplatten unterstützen zwar SCSI 160, also 160 MB/S, bringen aber trotzdem nur etwa 20 MB über den Bus. Die extreme Leistungsresserve von 160-Systemen braucht man nur für Server oder RAID-Systeme.
Ansonsten würde ich auch eine 60 GB EIDE Maxtor kaufen, kostet 600 Mark, dazu einen Promise-IDE-Controller, kostet 100 Mark. Und schon hast Du genug IDE-Anschlüsse und keine Probleme mit einem alten Bios auf dem Motherboard. Denn das erkennt u.U. nur Platten bis zu 33 GB.

(Anonym) Amenophis IV

„SCSI ist abwärts-kompatibel. Also kein Problem. Und die neuen Festplatten...“

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Kann ich denn in mein bestehendes "SCSI-System" (U2W-Festplatten, SCSI-DVD-ROM, SCSI-CDRW-Brenner, SCSI-Scanner und -Streamer) noch eine IDE-Festplatte reinhängen ?? Schießt das mir nicht das ganze System ab ?

Gruß

Steve

neanderix (Anonym)

„Kann ich denn in mein bestehendes SCSI-System U2W-Festplatten, SCSI-DVD-ROM,...“

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Keine Sorge, das geht. Einziges Problem ist, das Winblows danach die Laufwerksbuchstaben neu nach eigenem Gutduenken sortiert.

Volker

Herman Munster neanderix

„Keine Sorge, das geht. Einziges Problem ist, das Winblows danach die...“

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Und man muß streng darauf achten, daß auch weiterhin von SCSI gebootet wird (Einstellung im MoBo-BIOS!).
Soweit ich weiß, darf dann die EIDE-Platte keine aktive bootfähige, nur erweiterte Partitionen enthalten.

Mit den Laufwerksbuchstaben könnten trotzdem Probleme auftreten. Bei NT4 und W2K keine Problem, aber das benutzt Du
wohl nicht.

(Anonym) Herman Munster

„Und man muß streng darauf achten, daß auch weiterhin von SCSI gebootet wird...“

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Doch, mein Rechner läuft unter Win NT4, SP 6a.

stroker (Anonym)

„Doch, mein Rechner läuft unter Win NT4, SP 6a.“

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Hallo alle zusammen!

Also das mit der U160 Platte an einem U2W Controller funktioniert problemlos. Ich habs auch so, nämlich eine IBM DPSS an einem Tekram DC-390U2W. Die Daten vom HDD-BUFFER zum Controller werden halt nur mit 80MB/s übertragen anstatt der 160MB/s. Das ist aber nicht zu merken weil die Platte sowieso nur ca. mit 30MB/s übertragen kann.

Und zum Laufwerksbuchstabenproblem - das ist ganz einfach erklärt!
Solange die IDE Platte nur logische Partitionen hat wird der nächste Buchstabe nach der SCSI-DISK verwendet. Sollte eine primäre PArtition auf der IDE Platte sein dann wird diese der SCSI primären angereiht und die logischen der SCSI folgen.

Herman Munster (Anonym)

„Doch, mein Rechner läuft unter Win NT4, SP 6a.“

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Dann ist es ganz leicht: rufe Windisk.exe auf und schwelge in Umbenennungen.

Anmerkung: auch der Laufwerkbuchstabe für die Partition, auf der NT4 selber liegt kann geändert werden, wenn man alle
Warnhinweise wegklickt. NT4 selber überlebt das in der Regel einwandfrei, doch laufen dann selbstredend ALLE
anderen Registryeinträge noch auf den alten Buchstaben => Fehlermeldungen über Fehlermeldungen!!

Aber nicht vergessen, die aktuelle Belegung von Windisk auf eine Diskette schreiben zu lassen. Dazu sollte Windisk.exe
beendet und dann gleich noch einmal aufgerufen werden, dann kann gesichert werden. Ganz selten kann
es nämlich einmal vorkommen, daß plötzlich ein Laufwerk keinen Buchstaben mehr oder zwei oder noch mehr
ihre getauscht haben. Mit der Windisk-DiskAdmin-Diskette bringt man so was schnell wieder in Ordnung.

Allerdings hilft sie nur bei "administrativen" Problemen, d.h. falschen/fehlenden Zuordnungen. Ist eine HD im Eimer,
läßt sich mit der Floppy da nur noch eines anfangen: vor Wut reinbeißen
(ich empfehle dazu ein klassisches Essig-Öl-Pfeffer-Salz-Dressing mit Petersilie).