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News: Bestrafung für Unity

Mint treibt Ubuntu-Linux in den Keller

Michael Nickles / 33 Antworten / Baumansicht Nickles

Bereits im Oktober 2010 sollte es ordentlich krachen. Vor Auftritt der Ubuntu Version 10.10 hatte "Ubuntu-Chef" Mark Shuttleworth in seinem Blog mitgeteilt, dass mit diesem Release endlich der Durchbruch von Ubuntu losgehen soll (siehe Ubuntu 10.10 soll den Durchbruch bringen.

Jetzt, ein Jahr später, ist Ubuntu zwei Versionsnummern weiter und auf dem Weg in den Keller. So sieht es zumindest bei Blick auf die aktuellen Zahlen von Distrowatch, einem Dienst, der die Verbreitung von Linux-Distributionen verfolgt.

Demnach ist inzwischen "Mint" deutlich an die Spitze geklettert, Ubuntu belegt nur noch Platz 2. Während Distrowatch nur nüchterne Zahlentabellen liefert, gibt es im pinddom blog zig Diagramme die grafisch zeigen, wie dramatisch es bei Ubuntu abwärts geht.

Seit 2005 geht es mit Ubuntu kontinuierlich runter und mit Mint aufwärts. Aktuell ist die Entwicklung besonders dramatisch. Im Vergleich zu den Durchschnittswerten von 2010, ist Mint alleine in den letzten 30 Tagen um 105 Prozent geklettert und Ubuntu um rund 46 Prozent gestürzt.

Michael Nickles meint: Der Witz bei Linux Mint ist generell ja der, dass diese Linux-Variante auf Ubuntu basiert. Die Mint-Leute haben bei Ubuntu immer die Eckchen gesucht, bei denen sich etwas noch mehr vereinfachen lässt.

Anfangs war das eher Kleinkram, es gab keinen zwingenden Grund Mint zu bevorzugen. Dass Mint jetzt auf Durchmarsch ist, wundert wenig. Mint profitiert von katastrophalen Fehlentscheidungen bei den Ubuntu-Machern.

Das Drama begann unter anderem, als Shuttleworth im Oktober 2010 verkündete, dass es bei Ubuntu 11.04 (im April 2011 erschienen) den neuen Gnome-Desktop nicht geben wird, stattdessen eine Eigenentwicklung namens "Unity" eingeführt wird Ubuntu-Chef erteilt neuem Gnome-Desktop Absage). Nach dieser Ankündigung gab es Hoffnung, dass Shuttleworth es sich doch noch anders überlegt, was aber nicht passierte.

Natürlich steckte er in einer Zwickmühle, weil es die Gnome-Leute mit ihrer Nummer 3 ja geschafft haben, den beliebten Desktop mit kirren Neuerungen total zu versauen. Anwender freuen sich halt nun mal nicht, wenn sie bei einem Versionswechsel gezwungen werden, alles neu lernen zu müssen, ihnen ein total neues Bedienungskonzept aufgezwungen wird.

Die Mint-Leute haben die wütenden Diskussionen verfolgt und das Richtige getan, eine "Notlösung" gebastelt. Mit der Mint-Version 11 (basierend auf Ubuntu 11.04) wurde der alte Gnome 2.32 Desktop beibehalten und man hält mit "Gnome-2-Fork MATE" weiter an dessen Konzept fest. Mit "Fork" ist eine "Abspaltung" gemeint, die das alte Gnome-Konzept weiterpflegen soll.

Auf jeden Fall zeigt der Zuwachs bei Mint, dass Ubuntus Einführung von "Unity" nicht willkommen ist – genauso wenig wie Gnome 3.0. Ein Gnome-2-Fork ist allerdings auch keine dauerhafte Lösung. Schließlich: wieder Mal ein konzeptloser Müll, der unterm Strich Linux generell schadet.

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violetta7388 Michael Nickles

„Mint treibt Ubuntu-Linux in den Keller“

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Hallo Michael,
hallo Forum,

der Abwärtstrend von ubuntu konnten nun schon seit Monaten verfolgt werden und unity ist nicht allein Schuld. Mint konnte nicht nur wegen seiner ausgewogenen Multimedia-Pakete profitieren. Mint liegt einfach gut in der Hand!

Gleichwohl habe ich seit einigen Monaten unbuntu_11.10 mit unity im Betrieb, viele Anpassungen vorgenommen und bin heute durchaus zufrieden, auch mit unity!

MfG.
violetta

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schoppes Michael Nickles

„Mint treibt Ubuntu-Linux in den Keller“

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Hallo Michael,

Die Mint-Leute haben die wütenden Diskussionen verfolgt und das Richtige getan, eine "Notlösung" gebastelt. Mit der Mint-Version 11 (basierend auf Ubuntu 11.04) wurde der alte Gnome 2.32 Desktop beibehalten und man hält mit "Gnome-2-Fork MATE" weiter an dessen Konzept fest.

Der Hauptdesktop von Mint 12 ist allerdings Gnome 3 mit der eigenen "Erfindung" MGSE.

Mate wird nur als Alternative angeboten und ist (noch) ziemlich fehlerhaft.

http://www.nickles.de/forum/linux-contra-monopole/2011/neues-von-linux-mint-12-lisa-538856599.html

Sollte Ubuntu bei Unity bleiben, wird es weiter im freien Fall nach unten gehen.

MS (nein, nicht Microsoft!) wird langsam aber sicher in seinen Entscheidungen "eigenartig".

Grüße
Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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luttyy schoppes

„Hallo Michael, Der Hauptdesktop von Mint 12 ist allerdings Gnome 3 mit der...“

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Ich sage doch schon die ganze Zeit, dass Mint einfach gut ist..:))

Gruß
luttyy

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andy11 luttyy

„Ich sage doch schon die ganze Zeit, dass Mint einfach gut ist..: Gruß luttyy“

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Mint mit zB. XFCE kann man auf jede alte Mühle packen und es läuft gut. Solange mein Ubuntu geupdatet bleibt es. Was dann kommt, schaun mer mal. Würde mich nicht wundern wenn die "Linux-Grünen" bis dahin bei den Usern weiter Punkte machen Andy

Wer am Ende ist, kann von vorn anfangen, denn das Ende ist der Anfang von einer anderen Seite. K.V.
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Alekom andy11

„Mint mit zB. XFCE kann man auf jede alte Mühle packen und es läuft gut....“

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hallo andy11,

was gilt bei dir als alte mühle?

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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andy11 Alekom

„hallo andy11, was gilt bei dir als alte mühle?“

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was gilt bei dir als alte mühle?

Ab 2GHz und 500mb Ram kann man alles nehmen. Je mehr um so besser aber das weiss jeder.
Manchmal haben wir Glück und Firmen geben mal ein paar Flachbildschirme, Boards und Ram ab und so kommt jeder Interessierte für lau an einen Linuxrechner.
http://wiki.ubuntuusers.de/Alte_Hardware
Andy
Wer am Ende ist, kann von vorn anfangen, denn das Ende ist der Anfang von einer anderen Seite. K.V.
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schoppes luttyy

„Ich sage doch schon die ganze Zeit, dass Mint einfach gut ist..: Gruß luttyy“

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Hallo luttyy,

wenn du dir selber einen Gefallen tun willst, dann BLEIBE bei Linux Mint 11 und upgrade nicht auf Mint 12!

Es sei denn, du magst Experimente!

;-)
Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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luttyy schoppes

„Hallo luttyy, wenn du dir selber einen Gefallen tun willst, dann BLEIBE bei...“

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Ich hoffe, dass das Mint von selbst macht?

Ich mache nur die regelmäßigen Aktualisierungen....

Gruß
luttyy

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Maybe schoppes

„Hallo luttyy, wenn du dir selber einen Gefallen tun willst, dann BLEIBE bei...“

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Moin,

so schoppes, das gillt nicht! Du wolltest keinen ausführlichen Erfahrungsbericht schreiben? Warum eigentlich nicht?

Ich überlege jetzt, bei meinem Zweitrechner von Ubuntu 11.10 auf Mint 12 zu wechseln und lese jetzt sowas!

Was soll ich davon jetzt halten, lieber auf Linux Mint 11 wechseln, oder "experimentieren"? Welche Nachteile hat 12?

;-)

Gruß
Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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schoppes Maybe

„Moin, so schoppes, das gillt nicht! Du wolltest keinen ausführlichen...“

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Hallo Maybe,

sorry, ich habe dein Posting erst jetzt entdeckt.

Du wolltest keinen ausführlichen Erfahrungsbericht schreiben? Warum eigentlich nicht?

Ich habe im Moment mit Susi 12.1 und LMDE genug zu tun. :-))))

luttyy habe ich deswegen den Rat gegeben, bei Mint 11 zu bleiben, damit er seinen schönen Gnome2-Desktop behalten kann.

Welche Nachteile hat 12? Keine Ahnung! Das wird sich noch zeigen.

Ich erwarte Probleme wegen der neuen Desktops (Gnome3+MGSE oder Mate), bzw. sollte man auch bedenken, dass Mint 12 auf Ubuntu 11.10 aufsetzt.

Ubuntu 11.10 hat einige Schwächen, die erst zur nächsten LTS-Version (12.04) ausgebügelt sein sollen.

Und wenn der "Unterbau" schon Sch .... ist, dann ....

;-)
Erwin

Sorry, das sind nur ein paar persönliche Gedanken von mir. Es muss sich niemand daran orientieren.

Testen werde ich Mint 12 natürlich auch, siehe auch hier:
http://www.nickles.de/forum/linux-contra-monopole/2011/linux-mint-12-final-538862268.html
;-)

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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Acader Michael Nickles

„Mint treibt Ubuntu-Linux in den Keller“

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War doch voraus zu sehen.
Egal ob mit Unity oder Gnome 3 wird die Zahl der Anwender bei Ubuntu rapide zurückgehen.
Die Masse wird sich anderen Distributionen zuwenden, wobei Mint sich weiterhin vergrößert.
Trotzdem glaube ich das LMDE der Wegweiser sein wird.


MfG Acader


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schoppes Acader

„War doch voraus zu sehen. Egal ob mit Unity oder Gnome 3 wird die Zahl der...“

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Hallo Acader,

Trotzdem glaube ich das LMDE der Wegweiser sein wird.
Dieser Meinung bin ich auch.

Mint geht im Moment, zumindest parallel, denselben Weg, den Canonical vor einigen Jahren gegangen ist: Debian anfängerfreundlich zu gestalten.

Ich finde es schade, dass die Debian-Leute, die hervorragende Grundlagen- und Vorarbeiten geleistet haben und immer noch leisten, die "Lorbeeren" anderen überlassen haben.
Sie, die Debian-Leute, haben es bisher immer noch nicht geschafft, eine Distribution zu erschaffen, die für einen Linuxanfänger sofort (oder wie man so schön sagt, "Out of the box") funktioniert. Das haben sie anderen überlassen.
Vor einigen Jahren Canonical und nun Mint.

Ich kann mir gut vorstellen, dass LMDE meine zukünftige Distri werden wird.
Aber irgendwann, wenn meine Linuxkenntnisse besser geworden sind, gebe ich auch dem Original mal 'ne Chance.

Grüße
Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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saheinknabeinroesleinstehn schoppes

„Hallo Acader, Dieser Meinung bin ich auch. Mint geht im Moment, zumindest...“

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Aber irgendwann, wenn meine Linuxkenntnisse besser geworden sind, gebe ich auch dem Original mal 'ne Chance

Da tust Du DEBIAN Unrecht. Ich frickel mit diversen Compis undf Drisributionen hin und her, aber ich habe ständig die wichtigen Daten auf einem Compi mit Debian. Dabei hast du viel mehr Ahnung als ich.
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schoppes saheinknabeinroesleinstehn

„ Da tust Du DEBIAN Unrecht. Ich frickel mit diversen Compis undf Drisributionen...“

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Hi roesi,
Da tust Du DEBIAN Unrecht.
Mag sein!
Meine Vorurteile stammen noch aus früheren Jahren.

Aber mit LMDE bin ich sehr zufrieden.

Dabei hast du viel mehr Ahnung als ich.
Wir haben noch nicht den 1. April!

;-)
Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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KarstenW schoppes

„Hallo Acader, Dieser Meinung bin ich auch. Mint geht im Moment, zumindest...“

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Ich nutze Debian seit Version woody und hatte vorher SUSE seit Version 4.4.
Wenn jemand mit Linux anfängt , dann sollte derjenige einfach mal in ein Handbuch schauen. Ich würde Debian auch keinem Anfänger empfehlen.
Die meisten Computernutzer kennen nur ihr Windows und eventuell ihren Mac Rechner und haben gar keine Erfahrung mit einem Unix wie Solaris 10 oder AIX Unix von IBM. Ich meine das nicht abwertend das die meisten Leute nur Windows kennen. Unix ist nach wie vor ein sehr teures Betriebsystem. Bei Unix geht es um Flexibilität und um Skalierbarkeit und nicht um eine intuitive Benutzerführung. Diese Eigenschaften kann man nicht mit grafischen Konfigurationsprogrammen erreichen.

Und Debian GNU/Linux ist gerade für solche Anwender interessant , die Unix mit seiner Flexibilität und Skalierbarkeit wollen, aber eventuell ein System wie Solaris 10 oder AIX Unix sich nicht leisten können. Wobei bei Unix die Programme und die Treiber fehlen. Ich würde lieber für Debian GNU / Linux 1000 € ausgeben , als für Solaris 10 oder demnächst Solaris 11.

Ließ mal dieses Handbuch für Debian :

https://www.opensourcepress.de/index.php?26&backPID=15&tt_products=52

Meiner Meinung nach hat Microsoft Windows für einfache Anwender entwickelt die mit Unix überfordert sind.




Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Olaf19 Michael Nickles

„Mint treibt Ubuntu-Linux in den Keller“

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Es gibt einen Punkt, in den ich mit dem besten Willen keine Logik hineinbekomme...

Wenn die Leute Unity für Mist halten und deswegen von Ubuntu zu Mint wechseln, so kann ich das verstehen. Wenn dieselben Leute aber Gnome 3 genau so mistig finden, kommen sie bei Mint 12 doch vom Regen in die Traufe?

Logisch würde ich eher finden, dass ab Mint 12 *beide* Distris synchron an Zuspruch verlieren.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Michael Nickles Olaf19

„Es gibt einen Punkt, in den ich mit dem besten Willen keine Logik...“

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Hi Olaf,
bei Mint 12 versuchen sie ja den Gnome-2-Fork MATE zu verwenden beziehungsweise Gnome 3 so "umzubasteltn", damit es nicht ganz so scheiße ist. Das wird alles bestimmt kurz über lang ein dummes Gefrickel.
Grüße,
Mike

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BastetFurry Michael Nickles

„Hi Olaf, bei Mint 12 versuchen sie ja den Gnome-2-Fork MATE zu verwenden...“

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Das wird alles bestimmt kurz über lang ein dummes Gefrickel.
Nah, glaub ich nicht. Solange du nicht die Bleeding Edge haben willst wird das für dich als Anwender auch nicht frickelig.
Ich erinnere dich mal an einen alten Satz von einem meiner liebsten Computerautoren, der ging ungefähr so: "Wer sich unbedingt die Windows 98 Beta drauf machen will hat das falsche Buch in der Hand!"
Ich finde der Satz ist so richtig gut auf die Aktuelle Situation anwendbar.

Alle Welt will sich Gnome 3 oder Unity draufmachen, dabei ist der Rotz noch gaaaanz weit weg von fertig.
Ich habe hier immer noch Ubuntu 10.04 LTS drauf mit einem stabilem Gnome2 und warte erst mal bis sich da vorne bei den DE-Fricklern der Staub gelegt hat und das Zeug stabil nutzbar wird. Derzeit ist das was die da vorne knuspern alles experimentell und rumspielen mit neuer Technik.
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Acader BastetFurry

„ Nah, glaub ich nicht. Solange du nicht die Bleeding Edge haben willst wird das...“

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Alle Welt will sich Gnome 3 oder Unity draufmachen

Wer sagt das ?
Mein Linux-Kreis ist sehr groß.
Nur ist da keiner dabei welcher sich Gnome 3 oder gar Unity installieren möchte.
Sicherlich wird es auch Leute geben welche sich diesen "Mist" auf Platte ziehen wollen; die
Mehrheit jedoch sicherlich nicht, denn es gibt bessere Alternativen.



MfG Acader




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BastetFurry Acader

„ Wer sagt das ? Mein Linux-Kreis ist sehr groß. Nur ist da keiner dabei welcher...“

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Wer sagt das ?
Ist nur ne Vermutung, sozusagen ein gebildeter Schuss ins Blaue. :)
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Borlander Acader

„ Wer sagt das ? Mein Linux-Kreis ist sehr groß. Nur ist da keiner dabei welcher...“

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Nur ist da keiner dabei welcher sich Gnome 3 oder gar Unity installieren möchte.
Sieht bei mir genauso aus. Allgemeiner Konsens: "beides Schwachsinn".
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Borlander BastetFurry

„ Nah, glaub ich nicht. Solange du nicht die Bleeding Edge haben willst wird das...“

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Ich habe hier immer noch Ubuntu 10.04 LTS
Ich auch. Aber mit moderner Hardware wird das da langsam aber sicher schwierig. Wie ich auch selbst schon feststellen musste...
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Alekom Borlander

„ Ich auch. Aber mit moderner Hardware wird das da langsam aber sicher schwierig....“

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ich weiss nicht wie das so läuft..aber kauft man sich wirklich jedes jahr neue teile?

ich zumindest hab den letzten "großen" kauf im jahre 2008 mitn laptop gmacht.

und des muss reichen für einige jahre!

ich pass doch nicht die hardware der software an *g*, als privatmensch.

kann ich halt nicht die neuesten spiele um 79,90€ spielen *irrsinn*

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Borlander Alekom

„ich weiss nicht wie das so läuft..aber kauft man sich wirklich jedes jahr neue...“

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Die Probleme kannst Du auch bekommen wenn Du Dir nach mehreren Jahren mal wieder neue Hardware kaufst und nicht zeitgleich auf die neuste Software-Version updaten willst. Ubuntu 10.4 ist nun auch schon 1,5 Jahre alt...

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BastetFurry Borlander

„Die Probleme kannst Du auch bekommen wenn Du Dir nach mehreren Jahren mal wieder...“

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Dafür hat man bei Linux aber seltener Theater mit alter Hardware.
Der Support bis runter zum Pentium 3(!!!) ist erst vor ein paar Wochen rausgeflogen ausm 3.0er(!!!) Kernel. Der 2.6er Fork hat keine Probleme mit P3. Und wenn ich mir extra einen 3.0er Kernel für P3 und kleiner kompiliere geht der auch. Nur die vor-kompilierten Kernels in den Distros können erst ab P4.

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Borlander BastetFurry

„Dafür hat man bei Linux aber seltener Theater mit alter Hardware. Der Support...“

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Hast Du da zufällig eine Quelle für? Habe bislang noch nichts über fehlenden Pentium3-Support gelesen. Dann dürfe der Kernel nicht mehr i686 im Namen tragen...

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BastetFurry Borlander

„Hast Du da zufällig eine Quelle für? Habe bislang noch nichts über fehlenden...“

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https://help.ubuntu.com/11.10/installation-guide/i386/hardware-supported.html
However, Ubuntu oneiric will not run on i586 or earlier processors. Despite the architecture name "i386", support for actual 80386 processors (and their clones) was dropped with the Sarge (r3.1) release of Debian[2]. (No version of Linux has ever supported the 286 or earlier chips in the series.) Support for i586 and lower processors, as well as for i686 processors without the cmov instruction, was dropped in Ubuntu 10.10. Most i686 and later processors are still supported[3].

Deswegen sagte ich ja "vorkompilierte Kernels" :)
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Borlander BastetFurry

„https://help.ubuntu.com/11.10/installation-guide/i386/hardware-supported.html...“

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will not run on i586 or earlier processors
Also kein Support mehr für den Ur-Pentium. (Das hatte ich auch schon mal irgendwo gelesen.)

i686 processors without the cmov instruction
Der P3 sollte die CMOV-Anweisung bereits haben...
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Borlander Michael Nickles

„Mint treibt Ubuntu-Linux in den Keller“

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Zahlen von Distrowatch, einem Dienst, der die Verbreitung von Linux-Distributionen verfolgt.
Die Statistik von Distrowatch zeigt nur an wie häufig die Info-Seiten zu einzelnen Distributionen aufgerufen wurden. Die Statistik ist also mit Vorsicht zu genießen und kann bestenfalls noch als Indikator dafür herhalten welche Distribitionen aktuell als besonders interessant gelten. Über Mint wird derzeit sehr viel berichtet, insbesondere im Hinblick auf die in Kürze erscheinende 12er Version mit "entschärftem Gnome 3"...
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Xdata Michael Nickles

„Mint treibt Ubuntu-Linux in den Keller“

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Zur teilweisen "Ehrenrettung" von Unity muß man sagen,
so viel RAM wie zB. KDE4 verbraucht es nicht!

Es geht mit 500MB RAM gerade noch so.
Unity, fast akzeptabel.

Nun muß man ein aktuelles BS nicht undbedingt mit so wenig RAM betreiben.
Aber es ist nicht akzeptabel wenn eine Gui dies "allein" verbraucht.

Was einen am meisten Ärgert ist die
friß oder stirb Mentalität, genau wie bei KDE 3 zu KDE 4.

Hab gestern die KDE 3 Trinity Live getestet und es hat sich betätigt:

KDE 3 spielt alle anderen glatt an die Wand!


Man darf sich nichts vormachen,
die Alternativen sind kein wahrer Ersatz für Gnome 2 oder KDE 3.
Vieles fehlt an Funktionalität.
Aber es ist gut wenigstens eingeschränkte Ausweichmöglichkeiten zu haben.
Der KDE4 hat sich schon ganz entschieden gebessert.
Aber zieht viel mehr RAM als alle anderen Oberflächen.
Auch da stört aber die Statik nichts an wichtigen Stellen der Widgets ändern zu können.
Ab 1GB RAM kann er momentan (noch) mehr als Lxde oder Xfce.
Hat aber nicht den Charme der letzen Gnome 2 oder KDE 3.

Wer den KDE 3 "sehen" will kann ja mal das letzte Trinity als Live testen.
hat Ubuntu 10.10 als Unterbau.

KDE 3 ist ein Genuß.

Obwohl der mir schon fast ungewohnr vorkam.

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schoppes Xdata

„Zur teilweisen Ehrenrettung von Unity muß man sagen, so viel RAM wie zB. KDE4...“

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Wer den KDE 3 "sehen" will kann ja mal das letzte Trinity als Live testen.
hat Ubuntu 10.10 als Unterbau.


Porteus gibt es auch mit Triniti (32Bit-Version) als Liveversion:

http://porteus.org/

http://distrowatch.com/table.php?distribution=porteus

Grüße
Erwin
"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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Xdata schoppes

„ Porteus gibt es auch mit Triniti 32Bit-Version als Liveversion:...“

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Danke für deine Info und den Link.

So negativ wie am Anfang, finde ich die Neuen ja auch wieder nicht.
Der unvergleichliche Vortei des KDE 3 war, den wirklich in einer Minimalkonfiguration installieren zu können.
Also nur den eigentlichen Fenstermanager ohne jede Anwendung oder anderen Kram.
Mailclients und andere Tools die man garnicht will.

Mit KDE 4, Gnome 2, Gnome 3 geht das garnicht.
Selbst vermeintlich minimal, wird da doch viel Kram installiert.

Der Trinity hat sich, nach der ersten Begeisterung nicht soo fertig herausgestellt.
Anscheinend hätten die den doch so wie im Original lassen sollen.

Während ich diesen Text Schrieb*, ist dieser mehrfach einfach sekundenweise Verschwunden und wieder aufgetaucht.
Sowas gab es beim Original nicht.

*Mit Firefox

Erst jetzt wird mir der Spruch klar:
Geniale Konzepte reifen nie.

Einiges muß man so lassen wie es ist.


Der RAM Verbrauch ist aber winzig für einen "großen" Desktop.
Mit Schaltflächen deren 3D Effekt besser ist als der von KDE 4 oder Unity.
Gut ist, so Trinity auch parallel zu KDE 4 funktioniert.
So hat man eine Zeit lang noch zwei Voll Gui.

Falls man einen Teil Gnome 2 oder KDE noch bis in die 12.04 retten kann,
sogar noch recht lange :-)

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Wolfengard Michael Nickles

„Mint treibt Ubuntu-Linux in den Keller“

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Moin , ich hatte mit Mint immer nur Schwierigkeiten , meist war die Software durch das Downloaden hin.


Ich nutze zur Zeit sehr gerne Moon OS 4 Neak auch ein Ubuntu Derivate und es ist einfach gehalten und läuft gut auf einem Netbook.
MSI Wind U 100

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