Heute war ich bei einem Platinenentwickler und Hersteller. Dort hat man mir die Zukunft der Platinen und Leiterbahnen gezeigt.
Optische Leiterbahnen. Die Schnittstelle zwischen den alten Kupferbahnen, die max.2-2,5 GHz schaffen und damit inzwischen am Ende (und die Bremser) sind, und den optischen Leiterbahnen erfolgt direkt bei der CPU. Die optische Umsetzung erfolgt in der Platine!
Jetzt werden einige sagen "Schreibfehler", "auf" müßte es heißen...Nein, in der Platine, ohne die Dicke zu verändern.
Damit kann man nicht nur alle Glasfaserleitungen besser als bisher anbinden, sondern dringt auch im Rechner in neue Dimensionen vor. Auf den zukünftigen Motherboard werden viele Verbindungen optisch sein, und die Kupferaderanbindung an den in der Platine laufenden optischen Leiter erfolgt mittels Chip auf, und dem Umsetzer in der Platine.
Jungs, eine irre Speed wartet da auf euch.
Einziges Manko, es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis dies in Eure PC´s Einzug hält, min. 5 Jahre. Warten lohnt sich also (noch) nicht.
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Hi,
> .....gedruckte Chips haben ein Tempo-Problem, wenn sie mit
> Kupfer arbeiten....
Das Problem dürfte wohl weniger an der Substanz Kupfer liegen, sondern vielmehr daran, daß metallische Leiter stets eine Induktivität darstellen. Und wenn sie parallel verlaufen, kommt noch eine Kapazität hinzu. Dies ist natürlich im Bereich der Höchstfrequenztechnik etwas störend. Schließlich will man Informationen verschicken und keinen Sender (Schwingkreis) aufbauen.
Aber auch innerhalb des Prozessors dürfte es Probleme geben. Stärkerer Integrationstechnik stellen sich mehrere Probleme in den Weg. Der Wärmeanfall ist nur eines davon. Bei einem Leiterabstand (innerhalb des Prozessors) von weniger als 80 Atomdurchmessern fangen die Elektronen an zu "tunneln". Und dann geht nichts mehr!
Wie wäre es mit einem Positronengehirn? *rotfl*
mfg
Dr. Hook
