Heute war ich bei einem Platinenentwickler und Hersteller. Dort hat man mir die Zukunft der Platinen und Leiterbahnen gezeigt.
Optische Leiterbahnen. Die Schnittstelle zwischen den alten Kupferbahnen, die max.2-2,5 GHz schaffen und damit inzwischen am Ende (und die Bremser) sind, und den optischen Leiterbahnen erfolgt direkt bei der CPU. Die optische Umsetzung erfolgt in der Platine!
Jetzt werden einige sagen "Schreibfehler", "auf" müßte es heißen...Nein, in der Platine, ohne die Dicke zu verändern.
Damit kann man nicht nur alle Glasfaserleitungen besser als bisher anbinden, sondern dringt auch im Rechner in neue Dimensionen vor. Auf den zukünftigen Motherboard werden viele Verbindungen optisch sein, und die Kupferaderanbindung an den in der Platine laufenden optischen Leiter erfolgt mittels Chip auf, und dem Umsetzer in der Platine.
Jungs, eine irre Speed wartet da auf euch.
Einziges Manko, es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis dies in Eure PC´s Einzug hält, min. 5 Jahre. Warten lohnt sich also (noch) nicht.
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tja, das wird dann wohl dann serienreif, wenn der erste quantencomputer verfügbar ist. ;o)
...blind schreiben kann, dann kauf ich mir auch einen!
Ich glaube, auch mit 20 oder 40 Fingern, blind im Rekorttempo könntest Du einen solchen Rechner nicht ein mal zum Aufwärmen bringen.
Das ist wohl eher für umfangreichere Operationen, z.B. Video-Formate in Real-Time und in HDTV Auflösung umrechnen oder Video-Bearbeitungen in Realtime in Superqualität und sehr aufwendig oder größere Grafikbearbeitungen, animierte Filme etc.
10 Finger und Internet reicht auch eine heute schon jahre alte Kiste aus, oder?
...Leute geben, die die Zukunft aus dem Hinter lesen....wäre das nicht etwas für Dich????
Hi!
Also ich warte eher auf die ersten gestanzten/geprägten Chips.
Das ganze Belichten und Ätzen war schon immer zu aufwendig.
Und CPUs in der grösse eines Bierdeckels oder eine Badezimmerkachel liessen sich wenigsten sinnvoll weiterverwerten - es muss ja nicht immer echtes Recycling sein... ;-)
(Info-Link)
Bis denn
Andreas
Nah ja, Kupfer und Lichtleiter auf/in einer Platine haben schon Vorteile. Man kann mehr aus der CPU herausverlagern und hat keine Speed Probleme, wie es sonst der Fall ist. Und je mehr man in die CPU packt, umso heißer wird die Kiste und umso mehr Probleme und Aufwand muß für die Kühlung betrieben werden. Eine superschnelle Anbindung der Speicher (RAM) und der GraKa dürfte sicherlich nicht schlecht sein und auch preislich interessanter, als alles in die CPU zu packen.
Und das ist besser zu kühlen.
Aber auch gedruckte Chips haben ein Tempo-Problem, wenn sie mit Kupfer arbeiten. Aber eins ist wohl klar, die Zukunft wird schnell!
Hi,
> .....gedruckte Chips haben ein Tempo-Problem, wenn sie mit
> Kupfer arbeiten....
Das Problem dürfte wohl weniger an der Substanz Kupfer liegen, sondern vielmehr daran, daß metallische Leiter stets eine Induktivität darstellen. Und wenn sie parallel verlaufen, kommt noch eine Kapazität hinzu. Dies ist natürlich im Bereich der Höchstfrequenztechnik etwas störend. Schließlich will man Informationen verschicken und keinen Sender (Schwingkreis) aufbauen.
Aber auch innerhalb des Prozessors dürfte es Probleme geben. Stärkerer Integrationstechnik stellen sich mehrere Probleme in den Weg. Der Wärmeanfall ist nur eines davon. Bei einem Leiterabstand (innerhalb des Prozessors) von weniger als 80 Atomdurchmessern fangen die Elektronen an zu "tunneln". Und dann geht nichts mehr!
Wie wäre es mit einem Positronengehirn? *rotfl*
mfg
Dr. Hook
