Hallo zusammen.
Wenn ich mit Systemsteuerung > Software ein Programm de-installiert habe, stelle ich hinterher regelmäßig fest, daß es noch einen ganzen Haufen Dateien und Ordner mit dem Namen der Software oder des Herstellers auf meiner Platte gibt. Auch dann, wenn ich von diesem Hersteller nur das eine Programm benutzt habe. Das Gleiche gilt für die Registry: auch hier ist immer noch jede Menge solcher Schlüssel und Werte zu finden.
Ich will jetzt nicht polemisch werden, aber wozu ist diese De-Installieren Funktion gut? Wenn die doch nichts weiter tut, als den Programm-Ordner in den Papierkorb zu schmeißen, dann kann ich das auch mit der Hand erledigen. Was meint Ihr?
Danke schonmal,
Olaf19
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Zum einen liegt es unfähigen Programmierern,z.B. nicht gelöschte Ordner von einem deinstalliertem Programm zu löschen.
Zum zweiten an der Struktur der Registry des Betriebsystem,daß es so ist wie es ist.
Zum dritten an Anwendern, die glauben die Programme manuell deinstallieren zu müssen.
Die sogenannten Uninstaller schneiden in der Hinsicht auch nicht viel besser ab,als die systemeigene Uninstallfunktion.Z.B.Officeinstallationen verlangen nach kurzer Installationsphase einen Neustart des System's.Alles was danach installiert wird,bekommen die Uninstaller nicht mehr mit,weil diese denken die Installation war schon abgeschlossen.
Das beste ist mit Imageprogrammen zu arbeiten.Es wird eine Grundinstallation erstellt von den Programmen, die man häufig benötigt.Wenn dann eine Phase erreicht ist,daß das System zu stolpern anfängt,Image einspielen und man hat ein frisches System ohne Ballast.
Eine andere Lösung ist die,mit einem Wechselrahmen und zwei Festplatten zu arbeiten,eine zum testen der Programme und eine zum arbeiten.Strikte Trennung also.
Ciao
