Über digital naives findet man dagegen im Internet nichts,
Natürlich nicht. Den Begriff habe ich ja gerade erst geprägt. - Aber jeder, der nur ein bißchen Englisch kann, wird es kapieren und muss dafür nicht erst im Internet forschen....
der Begriff wurde wohl von einem "digital immigrant" erfunden
Hauptsache, du kannst ein wenig lästern. - Es sei dir vergönnt. - Aber - huch: Zu "digital immigrant" findet man durchaus etwas im Netz:
https://www.papershift.com/lexikon/digital-immigrants
Allerdings trifft das auf mich nun garantiert nicht zu. Ich war einer der ersten im Land, die einen "richtigen" PC hatten. - Lange, bevor es das Internet gab! Und ich war schon im Internet, als es das auch noch nicht "offiziell" war, sondern Arpanet hieß.
Da habe ich mich mit Unterstützung eines Freundes, der zum ChaosComputerClub gehörte, via Telefonmodem reingehackt. - Das hatte für mich den Vorteil, dass ich über die Verbindung kostenlos (oder zum Ortstarif) mit Bumerangfreunden in den USA telefonieren konnte.
Bumerangwerfen war damals noch vor allem ein "american sport", hierzulande nahezu unbekannt und so konnte ich vom Erfahrungsvorsprung der Freunde aus dem amerikanischen Bumerang-Club profitieren.
Den Begriff "digital immigrant" würde ich - ohne das Wissen aus der GoogleDatenbank heute eher so interpretieren:
Nämlich als freiwilligen Rückzug aus dem grassierenden "Online-Zwang", der ja heutzutage regelrecht ein Streßfaktor ist. - Eine Art Erholungsurlaub von den (A)sozialen Medien.