Guten Tag Experten,
ein HP ProBook 470 G3 soll nach 10 Jahren Dienst ersetzt werden.
Das Teil lief etwa 85.000 Stunden ohne Murren.
Nun finde ich nurnoch Laptops ohne RJ45 Buchse. Siehe hier ein Kandidat: ASUS Vivobook 18 für rund 800 €.
Es soll also ein Adapter USB-C auf RJ45 her. Das finde ich blöd, noch ein Teil auf/am Schreibtisch.
Ich frage hier mal an zu Erfahrungen mit solchem Adapter oder evtl. anderen Lösungen.
Danke
cu Foxy
btw: Telekom-Internet geht heute wieder schneckenlahm.
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Bei meinem Arbeitsgeber sind Dell-Notebooks im Einsatz, die eine "halbhohe" Netzwerkbuchse besitzen. Damit da ein Netzwerkkabel reinpasst sind die "aufklappbar" (mit einem Federmechanismus um sie ohne Kabel "klein" zu halten). Über die Haltbarkeit dieser Methode darf sich jetzt jeder selbst Gedanken machen.
In der Praxis wird das bei uns nicht genutzt, da quasi jedes Notebook gleich mit einer USB-C Dockingstation ausgestattet ist, über die auch die Stromversorgung des Notebooks läuft und an das zwei Monitore, Tastatur und Maus angeschlossen sind. In der Dockingstation steckt dann auch das Netzwerkkabel.
Die Erfahrung mit "anderen Lösungen" bezieht sich bei mir also auf diese Dockingstation. Die laufen jetzt zwar zuletzt ganz stabil, aber bei den ersten eingesetzten Modellen war das nicht der Fall: die starben häufiger als die Notebooks .
Das basiert jetzt aus Beobachtungen bei meinem Arbeitgeber (was mir die Kollegen so erzählt haben; sitze im Büro nebenan...).
Die Situation ist dann aber natürlich in einem Industrie-Unternehmen mit über 200 PC-Arbeitsplätzen (geschätzt davon über 50% mit Notebook ausgestattet, die anderen mit CAD-Rechnern) anders als bei Privatpersonen.
Die Hardware ist komplett geleast und durch einen Supportvertrag abgesichert. Das bedeutet auch, dass eigentlich immer Dockingstationen für einen direkten Austausch vorhanden sind ("eigentlich", weil ich mich daran erinnere, dass der Vorrat an Dockingstationen doch knapp wurde und meine Kollegen deshalb ganz schön geflucht haben).
Ein weiteres Gerät auf dem Schreibtisch bedeutet hier also auch eine echte zusätzliche Fehlerquelle.
Versorgt die Dockingstation das Notebook auch gleich mit Strom kommt man weiterhin mit einem Netzteil unter dem Tisch aus.
Da sehe ich dann auch den Reit von teuren Monitoren, die eine eingebaute USB-C-Dockingstation besitzen und in der Lage sind, ein Notebook über das USB-C Anschlusskabel zu laden (quasi als weitere "andere Lösung" betrachtet). Dann kommt man mit dem Netzteil des Monitors aus und spart das zweite für das Notebook ein. Das macht aber natürlich nur Sinn, wenn es einen festen Einsatzort für das Notebook gibt. (Oder zwei - z.B. Büro und Homeoffice.)
Wenn man das alles nicht braucht oder eh nicht nutzen würde, dann machte eine Dockingstation mit eigenem Netzteil natürlich keinen Sinn. Ich denke, dann würde ich ersteinmal nach einem Business-Notebook mit eingebauten Netzwerkanschluss schauen - auch wenn der klappbar ausfällt. Einen Adapter kann man dann immer noch kaufen, wenn die Mechanik zickt.
