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Drucker - überbewertet

Alekom / 20 Antworten / Flachansicht Nickles

Servus Leute,

gleich mal provokant:

Werden Drucker nicht überbewertet?

Vor allem zuhause privat.

Ich selber druck locker über 2 Jahre nichts mehr zu Hause aus.

Und das wenige, was ich noch drucke, mach ich mit Erlaubnis vom Chef in der Firma.

Meist Reiseunterlagen, wenn ich zb. wieder nach Amrum fahre. Oder nach Naumburg.

Oder nach München, Salzwedel... Lachend Eventuell heuer nach Stralsund.

Seminare, Seminare, Seminare und Kongresse.

Noten für den klassischen Gesang druck ich beim Bibliotheks-Drucker .

Also vielleicht pro Jahr für mich...maximal 30 Seiten, wenn überhaupt.

Lohnt sich da noch ein Drucker für  zuhause?

Canon MX925 war mein letzter, der wartet nur mehr auf den Transport zum Elektronikschrott. Fehlermeldung 200 ich glaub..da geht nix mehr...

Ich könnte aber den auf Ebay raufstellen....kostenlos gegen Abholung für Bastler. Macht das Sinn?

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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mawe2 bechri „Da haben wir sogar das gleiche System Stichwort: Ordnerregister - trotzdem behaupte ich, dass meine Nachfahren im Fall der ...“
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Du vermischst jetzt verschiedene Aspekte, die in Deiner ersten Aussage noch gar keine Rolle gespielt haben.

Deine erste Aussage war

Ganz ehrlich: In einem Leitz-Ordner im Keller finde ich heute wichtige Unterlagen schneller, als in einem Datengrab auf dem Computer oder auf irgendwelchen Datenträgern.

Und genau darauf habe ich geantwortet.

(Ich weise nur auf das Wort "heute" hin, das ja explizit die Probleme der Langfristigkeit ausschließt. Und ich verweise auf das Wort "schneller", bei dem es um die Zugriffsgeschwindigkeit geht und nicht um Langlebigkeit.)

Wenn Du heute etwas im Keller schneller findest als auf dem PC, dann machst Du heute etwas falsch!

Aber selbst bei der Dauerhaftigkeit der Speicherung würde ich Dir widersprechen.

Papierausdrucke sind keineswegs so langlebig, wie Du es Dir vielleicht wünschst.

Allein die klimatischen Bedingungen in einem Keller so lange aufrecht zu halten, damit möglichst wenig Veränderungen am Material stattfinden, ist wesentlich anspruchsvoller, als alle paar Jahrzehnte mal von einer digitalen Speichertechnologie auf eine andere umzukopieren.

https://www.schimmel-sachverstaendiger.com/schimmel-auf-akten-dokumenten-und-ordnern/

Ich habe schon selbst erlebt, wie ein komplettes Papierarchiv entsorgt werden musste, weil niemand daran gedacht hat, die Dokumente vor dem Verschimmeln zu bewahren. Gut, dass alles schon digitalisiert war!

Bei Hochwasser wird der Keller geflutet. Digitale Backups "überleben" das i.d.R. während Papierdokumente verloren sind.

Aber das hat alles nichts mit dem "heute" zu tun...

Ich scanne selbst alle (!) Briefe ein und speichere sie digital auf meinem PC ab.

Wozu machst Du Dir diese Mühe denn dann überhaupt, wenn sie (nach Deiner eigenen Argumentation) weder einen Zeitgewinn beim heutigen Zugriff noch einen Sicherheitsgewinn bei der langfristigen Archivierung bringt?

Wirklich wichtige Dinge, die Jahrzehnte überdauern müssen, und nicht alle paar Jahre gesichert / auf neuste Laufwerktechnologie kopiert werden sollen, werden bei mir in Papier abgeheftet...

Das kannst Du ja gern machen.

Aber an Deinen Fähigkeiten, heute mit den digitalen Informationen umzugehen, die heute relevant sind, kannst Du sicher noch etwas optimieren.

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