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nach Update: kubuntu bootet in schwarzen Bildschirm

heriL / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,  ich brauche mal eure Hilfe.

  Seit dem Update (aptitude safe-upgrade) in der letzten Wochen bootet mein PC in einem schwarzen Bildschirm. Beim booten wird kurz der Schriftzug “Kubuntu“ eingeblendet, dann wird und bleibt es dunkel. Ich kann in die tty1 wechseln, nur der Grafik Modus läuft nicht.

Hier ein paar Infos über OS und Hardware, die ich über tty1 runter gezogen habe. Da ich aber nicht weiss, was wirklich relevant ist, halte ich es kurz und liefere auf Nachfrage mehr:

uname -a
4.4.0-122 generic #146-Ubuntu SMP Mon Apr 23 15:34:04 UTC 2018 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux
 
lspci -nnk |grep -i VGA -A2
01:00.0 VGA compatible controller [0300]: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD/ATI] Tobago PRO [Radeon R7 360 / R9 360 OEM] [1002:665f] (rev 81)
    Subsystem: ASUSTeK Computer Inc. Tobago PRO [Radeon R7 360 / R9 360 OEM] [1043:0496]
    Kernel driver in use: radeon

glxinfo
Error: unable to open display   #weil in tty1 gestartet ?

xhost.   #wie glxinfo

cat /var/log/Xorg.0.log |grep -EA3 'EE|WW'
    (WW) warning, (EE) error, (NI) not implemented, (??) unknown.
[    34.529] (==) Log file: "/var/log/Xorg.0.log", Time: Mon Apr 30 10:48:34 2018
[    34.529] (==) Using system config directory "/usr/share/X11/xorg.conf.d"
[    34.529] (==) No Layout section.  Using the first Screen section.

--
[    34.541] (EE) open /dev/dri/card0: No such file or directory
[    34.541] (WW) Falling back to old probe method for modesetting
[    34.541] (EE) open /dev/dri/card0: No such file or directory
[    34.541] (II) Loading sub module "fbdevhw"
[    34.541] (II) LoadModule: "fbdevhw"
[    34.541] (II) Loading /usr/lib/xorg/modules/libfbdevhw.so
--
[    34.542] (WW) Falling back to old probe method for vesa
[    34.542] (EE) Screen 0 deleted because of no matching config section.
[    34.542] (II) UnloadModule: "radeon"
[    34.542] (EE) Screen 0 deleted because of no matching config section.
[    34.542] (II) UnloadModule: "modesetting"
[    34.542] (II) FBDEV(0): Creating default Display subsection in Screen section
    "Default Screen Section" for depth/fbbpp 24/32
--
[    34.546] (EE) AIGLX: reverting to software rendering
[    34.590] (II) AIGLX: enabled GLX_MESA_copy_sub_buffer
[    34.590] (II) AIGLX: Loaded and initialized swrast
[    34.590] (II) GLX: Initialized DRISWRAST GL provider for screen 0

Ich habe 2 ältere Kernel Versionen gebootet, leistet mir denselben Ergebnis.

Hat jemand eine Idee?

Gruß, heril

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fakiauso heriL „cat /etc/lsb_release Distributor ID: Ubuntu Description: Ubuntu 16.04.4 LTS Release: 16.04 Codename: xenial DISTRIB_ID ...“
Optionen

xserver-xorg-core ist der aktuelle. Beim Kernel habe ich allerdings bereits den 4.13.0-39.irgendwas .

Du könntest mit:

apt-cache policy linux-image-4*

apt-cache policy linux-image-4.13*

abfragen, welche Kernel angeboten werden und ob überhaupt der 4.13. dabei ist. Sollte aber beim aktuellen Release so sein.

Das dpkg-query nach lts ist meines Wissens unter 16.04 weggefallen.

Solltest Du den neuen Kernel bzw. den Hardwarestack dann drin haben und X zickt trotz passender Module immer noch, dann müssen wir uns um die Fehlerausgabe von dmesg kümmern.

So lapidar übersetzt steht da, dass in der xorg.conf keine passende Konfiguration gefunden wurde und deshalb das Modul radeon rausgeschmissen wird und stattdessen versucht wird, im Framebuffer-Mode mit Softwarebeschleuigung zu starten, was aber ebenfalls scheitert.

Zusätzlich zu dem ganzen Zimt kannst Du ja noch versuchen, das Kernel-Mode-Setting beim Start abzuschalten, um das automatische Erkennen von Graka und Bildschirm zu unterbinden. Mit etwas Glück bekommst Du dann wenigstens X gestartet, auch wenn es wahrscheinlich total Grotte aussieht, weil irgendein VESA-Modus angefahren wird.

Dazu gehst Du so vor und fügst als Option "nomodeset" ein.

Und noch ein anderer Plan wäre es, eine eventuell vorhandenen /etc/X11/xorg.conf z.B. nach /etc/X11/xorg.conf.old umzubenennen und dann zu schauen, was passiert, wenn der Rechner ohne diese startet. Das ls -l dient lediglich der Abfrage, ob die Datei überhaupt existiert, denn wenn es keine gibt, dann braucht/kann man diese logischerweise auch nicht ändern;-)

cd /etc/X11

ls -l

sudo mv xorg.conf xorg.conf.old


Und jetzt wird´s schon wieder hektisch, das Werk 2 ruft und heute abend wird es maximal ein kurzer Blick.

Ciao

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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