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Virenscanner unter Linux - notwendig - wie und warum?

charles_b1 / 21 Antworten / Flachansicht Nickles

Also, ich bin auch "neu" bei linux (mint 18.1) und habe in alter Win-Manie erst mal nach Virenscannern gesucht, so wie Geno1 auch.

Mit eurer Antwort, dass es besser ist, keinen Virenscanner zu installieren könnte ich ja noch leben. Aber dann kommt schon das nächste Linux-Mysterium, das Scannen mit einem Bootmedium.

Hiermit kann Geno1 vermutlich genauso wenig anfangen wie ich, da das eine Problem nur durch ein anderes ersetzt wird. Diese Art der Problemlösung ist mir bei linux schon öfters begegnet und hat mich bisher davon abgehalten, mit linux weiterzumachen. Dies betrifft übrigens nicht nur Foren, sondern auch viele linux-Hefte, die mit Formulierungen "leicht installiert", "mit wenigen Handgriffen anpassbar" zwar die Zeilen füllen, dem Leser aber wenig Info bieten WAS nun zu tun sei.

Könntet ihr nicht schreiben, WIE genau IHR EURE Systeme virenscannt, wenn ihr schon keinen Virenscanner verwendet? Ich würde da gerne von den Profis lernen.

Das Problem, wie man unter linux Software installiert, findet sich ja bei mir demnächst dann wieder, wenn ich den Drucker anschließen möchte (über ein Netzwerk). Da wird es auf der Brother-Seite auch irgendwas zum runterladen geben, was dann installiert werden muss.

In der Anwendungsverwaltung habe ich nichts passendes für "Drucker" gefunden. Oder installiert man dann eben unter linux keinen Drucker?

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mawe2 fakiauso „Nur das dort das Öffnen der Datei mit einem Programm meist genügt. Wenn unter Linux dagegen Libreoffice einen ...“
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Nur das dort das Öffnen der Datei mit einem Programm meist genügt.

Das war vor 20 Jahren vielleicht noch so, heute ist das etwas anders.

Bei den mir bekannten Verschlüsselungstrojanern vom letzten Jahr war es i.d.R. immer der selbe Ablauf:

  • merkwürdige E-Mail kommt an
     >> Benutzer öffnet die E-Mail
  • E-Mail enthält Word-Datei als Anhang
     >> Benutzer öffnet die Word-Datei
  • (Word unterbindet die Scriptausführung)
  • im Word-Dokument steht die Aufforderung, Scripte zuzulassen
     >> Benutzer lässt Scripte zu

Danach lädt das Script erst den eigentlichen Schadcode aus dem Internet und beginnt mit der Verschlüsselung relevanter Dateien.

Da muss der Benutzer schon relativ viele Fehler hintereinander machen und relativ oft mitwirken, bevor die Schadroutine wirken kann. Aber zur "Mitwirkung" kann man den Benutzer unter Windows vielleicht etwas einfacher verleiten als unter Linux...

Drive-By verpufft in Linux auch eher wirkungslos.

Drive-By ist tatsächlich aus meiner Sicht das größte Problem unter Windows.

Gruß, mawe2

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