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Nickles.de mit verschlüsselter HTTPS-Übertragung

Michael Nickles / 23 Antworten / Flachansicht Nickles
(Foto: Pixabay)

Wenn im Internet gesurft wird, dann geschieht das über das HTTP-Protokoll (Hypertext Transfer Protocol), erkennbar an dem "http://", das URLs vorangestellt ist - wobei Browser das seit geraumer Zeit automatisch hinzufügen.

Alternativ gibt es die gesicherte verschlüsselte Verbindung über HTTPS, erkennbar an einer URL die mit https:// beginnt. Heise hat gerade verkündet, dass deren Onlinedienste jetzt vollständing auf HTTPS umgestellt sind.

Dieter (der Technikchef von Nickles.de) meinte, dass wir das auch schon seit über einem halben Jahr geschafft haben und das vielleicht auch mal eine Meldung wert ist. Also: Nickles.de ist seit über 6 Monaten vollständig auf verschlüsselte HTTPS-Übertragung umgestellt.

Der eine oder andere wird sich jetzt fragen was das überhaupt bringen soll. Ganz simpel gesagt, bringt es vor allem dem Internetnutzer diverse Vorteile:

-  Er kann dank des Zertifikats des Webservers sicherstellen, dass die Seite mit der er kommuniziert auch wirklich die Seite ist, die er besuchen will.

- Die Daten zwischen dem Browser und dem Server werden verschlüsselt, also weder der Provider, noch eine andere Person im Kommunikationsweg kann den Inhalt lesen. Das gilt zum einen für das, was man beispielsweise auf der Seite postet, aber auch z.B. für Anmeldedaten. Wenn jemand z.B. das gleiche Passwort wie bei Nickles für andere Accounts nutzt, könnte ein abgefangenes Nickles-Passwort andere Accounts kompromittieren.

- Neben dem Inhalt wird auch die Anfrage selbst verschlüsselt, weder der Provider noch jemand anderes sieht, welche Seite auf dem Server man eigentlich wirklich abruft.

- Es ist für Angreifer wesentlich schwieriger beispielsweise über eine XSS-Lücke Schadcode auf einer HTTPS-verschlüsselten Seite unterzubringen, da Browser erwarten, dass alle Inhalte auf einer Seite verschlüsselt übertragen werden (sofern man dies nicht umstellt), sie würden also warnen, wenn da unverschlüsselter Schadcode geladen werden soll.

 Kurzum: alles sinnvoll, aber dennoch nichts Großartiges sondern eigentlich der inzwischen angesagte Stand der Technik. Prinzipiell sind Webseiten auch seitens Google dazu gezwungen auf HTTPS umzustellen, da Google gesichterte Seiten besser bewertet.

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ullibaer Anne0709

„Stimmt, das wird über die Information angezeigt neben dem schönen grünen Schloß: dann bei Klick auf Weitere ...“

Optionen

Hallo Anne,

Gerade mal mit Edge versucht. Da steht zwar kein https am Anfang, wohl aber das Schloßsymbol. Also verschlüsselt.

Woran erkenne ich in Microsoft Edge, ob eine Website vertrauenswürdig ist?

Wenn in Microsoft Edge neben einer Websiteadresse ein Symbol in Form eines Schlosses angezeigt wird, bedeutet dies Folgendes:

  • Von der Website gesendete und empfange Daten sind verschlüsselt, was anderen den Zugang zu diesen Informationen erschwert.
  • Die Website ist verifiziert. Dies bedeutet, dass der Websitebetreiber über ein Zertifikat verfügt, das das Unternehmen als Eigentümer ausweist. Klicken Sie auf das Schlosssymbol, um festzustellen, wer der Eigentümer der Website ist und von wem sie verifiziert wurde.
  • Während ein graues Schloss bedeutet, dass die Website verschlüsselt und verifiziert wurde, weist ein grünes Schloss darauf hin, dass die Website von Microsoft Edge sogar als authentisch eingestuft wird. Dies liegt daran, dass sie ein Zertifikat für die erweiterte Überprüfung verwendet, das eine strengere Identitätsüberprüfung erfordert.

Gruß Ulli

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