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Greif 72 Olaf19 „Na, gemessen daran, dass die derart hirn-gestört sein sollen, fahren sie dann aber erstaunlich große Gewinne ein... ...“
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Hi Olaf!

Ich sehe das genauso wie Du, dass letztendlich die gültigen Gesetze über die tatsächlich zu entrichteten Steuern entscheiden. Wenn nicht anders zu ermitteln, notfalls auch durch ein Gerichtverfahren. Auch hat fast jeder -ob klein oder groß- das Bestreben die Steuerlast so gering wie möglich zu halten. Dies ist alles so weit legitim, wenn keine in betrügerischer Absicht gemachten Falschangaben gemacht werden.

Die zurückhaltende Ausgestaltung der Lobbyarbeit in Brüssel könnte da meiner Meinung nach schon eher zu einem Imagegewinn bei den Apple Usern führen und schafft das bei mir  auch sogar zum Teil.

Jedoch muss ich auch feststellen, dass bei Lesen des von Hamburger19 verlinkten Artikels anscheinend jeder zu vollkommen unterschiedlichen Ergebnissen und Schlussfolgerungen kommt, je nach vielleicht schon vorher bestehendem Blickwinkel.

Für mich persönlich neu oder zumindest erstaunlich waren die Ausführungen über die Konkurrenz von Apple:

Apple im Gegensatz zu Wettbewerbern wie Google

Googles Milliardenimperium ist ja das Resultat des Sammelns und Handelns jedweder Art mit den persönlichen Daten der Nutzer. Bei Apple hätte ich mir daher eher einen Vergleich mit Microsoft oder Samsung bei den Phones vorstellen können, nicht jedoch unbedingt mit Google als direkten Wettbewerber. Ich weiß zwar, dass für Apples momentan hohe Aktienbewertung hauptsächlich der Apple Store und dessen Aktivitäten verantwortlich sind und nicht so sehr der "angemessene" Preis der von Apple verkauften Hardware.

Wenn ich mit Android-Systemen im Internet surfe, bin ich mir bewusst als Datenschleuder im Sinne von Googles Interessen zu agieren und durch durch meine Aktivitäten und Eingaben deren Datenhunger stille, wie dieser auch durch normales Googeln schon entsprechend verwertet wird. Durch den Artikel wird bei mir nun der Eindruck erweckt, dass sich Apple bei Benutzung ihrer Geräte ähnlich Google bezüglich meiner persönlichen Daten verhält; denn das einzige tertium comparationis das beide zu nahezu gleichwertigen Wettbewerbern machen könnte ist das Sammeln und eventuelle Verwerten dieser Daten. Besonders durch die starke Frequentierung des Apple Stores und die vielen iPhones könnte Apple sich theoretisch bei den vorgehaltenen Daten der User auf einem ähnlichen Level bewegen wie Google. Wie verhält sich Apple bei der Verwertung dieser Daten und wer kann darüber wirklich verlässliche Aussagen machen??? Bei Microsofts zwiespältig gesehenem Win10 ist es ja sogar noch durch entsprechende Einträge der persönlichen Einstellungen möglich, diese Datensammlungswut etwas einzudämmen.

Ich jedenfalls bin mir durch den Artikel sehr unsicher darüber geworden, wie Apple sich wirklich in diesem Punkt verhält; und würde gerne Deine Meinung als Fan zu diesem besonderen Problem bei Apple hören.

CU

Hartmut

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