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News: Ledermodell für 299 Dollar

Damentasche Kate hofft auf Kickstarter-Erfolg

Michael Nickles / 16 Antworten / Flachansicht Nickles
Die Damen-Handtasche Kate soll unter anderem viel Stauraum für technisches Zeugs biete. (Foto: Oberwerth)

Der deutsche Hersteller Oberwerth hat bislang ausschließlich exklusive Fototaschen produziert, die zu 100 Prozent von Hand in Deutschland gefertigt werden.

Jetzt wird an einer luxuriösen und universell einsetzbaren Designertasche namens "Kate" gearbeitet.

Dem Trend der Zeit gemäß soll Kate durch eine internationale Crowdfunding-Kampagne finanziert werden, die bereits auf Kickstarter angelaufen ist.

Kate soll vielseitig sein, handwerklich meisterhaft, nachhaltig und verantwortungsvoll gefertigt werden, die angstrebte Zielgruppe sind (im Hinblick auf das Bildmaterial) wohl Frauen. Der Hersteller strebt zeitlose Eleganz mit großer Funktionalität an. Das Finanzierungsziel liegt bei (auffällig geringen) 25.000 Dollar, Unterstützer sind bereits ab 49 Dollar willkommen, es geht rauf bis 479 Dollar.

Frühe Unterstützer lockt Oberwerth mit der Belohnung das Ledermodell von Kate bereits für 299 Dollar erwerben zu können. Generell sollen die Preise bei der Kampagne rund 40 Prozent unter der zukünftigen unverbindlichen Preisempfehlung liegen.

Kate soll es in zehn verschiedenen Farb- und Materialoptionen, die Beschläge sind wahlweise silbern oder goldfarben wählbar. Die Kate-Kickstarter-Kampagne läuft noch 44 Tage, ein Unterstützer hat bereits 309 Dollar rübergelassen.

Michael Nickles meint:
Damen-Handtasche Kate. (Foto: Oberwerth)

Ich habe von Damen-Handtaschen null Peil, kenne mich mit Preisen und Funktionalität dieser Dinger nicht aus.

Die Universalität von Kate scheint beeindruckend zu sein, es soll alles Erdenkliche reinpassen. Laut Hersteller gehen gleichzeitig diese Dinge rein: 13 Zoll Notebook, DSLR-Kamera mit zwei Linsen, Handy, Notepad, Ipad, zusätzliches Täschchen für Kleinkram und eine Schachtel für Mittagsessen - alles was es unterwegs heute halt so braucht.

Das verwundert allerdings nicht besonders, da die Tasche recht groß ist. Einen Design-Kracher kann ich nicht erkenne, aber ich bin wie gesagt auch nicht kompetent, das wirklich beurteilen zu können. Das können vielleicht die Damen auf Nickles.de hier.

Die Männer dürfen derweil grübeln, warum es für so ein Dingsbums eine Kickstarter-Kampagne braucht und warum das angestrebte Finanzierungsziel so niedrig ist. Und: warum es nicht eine "männliche" Kate-Variante mit Kühlfach für ein paar Bier gibt.

Ist es vielleicht die lobenswert nachhaltige Produktionsphilosophie die Kate attraktiv macht? Oder sind bestehende Taschen vielleicht so "beschissen" und unpraktisch, dass es endlich eine brauchbare Lösung braucht?

Ich gehe davon aus, dass die Kate-Kampagne ähnlich scheitern wird, wie vergangenes Jahr die intelligente Lederjacke, die gerade mal 4.669 Dollar von angestrebten (irren) 200.000 Dollar geschafft hat.

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